Die Zukunft des Steigerwaldes

Grüne aus drei Landkreisen diskutieren die Perspektiven der Region

Kreis Haßberge/Kreis Schweinfurt/Kreis Bamberg    Die Grünen aus den Landkreisen Bamberg, Schweinfurt und Haßberge sorgen sich um die Zukunft der Region. Die ländlichen Strukturen der drei Landkreises tun sich schwer, mit den größeren Städten am Rande mitzuhalten, Investitionen in die Infrastruktur werden zwar dringend benötigt, sind aber so gut wie nicht vorhanden. Der demografische Wandel stellt die Menschen im und am Steigerwald vor große Herausforderungen: Die Schülerzahlen sinken, junge Menschen ziehen in größere Städte, Arztpraxen sind schwieriger zu besetzen, Bankfilialen und kleinere Lebensmittelgeschäfte schließen.

Auch deshalb plädieren die Grünen für einen „Nationalpark Nordsteigerwald“, der – neben dem Schutz der einzigartigen Buchenwälder – auch eine Stärkung der Wirtschaftskraft und der Attraktivität mit sich bringen würde.

In einer gemeinsamen, öffentlichen Veranstaltung am Aschermittwoch, 1. März, wollen die Grünen der drei genannten Kreisverbände ab 19.30 Uhr bei Fisch und Starkbier im Ebracher Klosterbräu über die Zukunft der Steigerwald-Region diskutieren.  Beleuchtet wird, was die bayerische Staatsregierung unternimmt, um der Steigerwald-Region Zukunftsperspektiven zu eröffnen.

Ansgar Hudde vom Lehrstuhl für Demografie an der Universität Bamberg, wird dabei über die demografischen Entwicklungen sprechen, die haushaltspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, Claudia Stamm, nimmt sich die Heimat-Strategien der bayerischen Staatsregierung vor, und grüne Kreisräte aus Bamberg, Schweinfurt und den Haßbergen umreißen die Perspektiven für ihre Landkreise.

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