Der BUND Naturschutz in Bayern und der Landesbund für Vogelschutz haben vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Klage eingereicht, um das auf Bestreben des Ministeriums offiziell aufgehobene Waldschutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst" vor einem geplanten Holzeinschlag zu schützen. Die Aufhebung träte am 1. September in Kraft.
Haßberg-Grüne kritisieren Aufhebung des Waldschutzgebietes „Der Hohe Buchener Forst“ bei Ebrach
Kreis Haßberge Mit großem Unverständnis reagieren die Grünen im Landkreis Haßberge auf die Aufhebung des Waldschutzgebietes „Der Hohe Buchener Wald“ im Ebracher Forst durch die Regierung von Oberfranken. Die Kreisgrünen sind überzeugt, dass dieses Vorgehen rein politisch motiviert ist und einzig und allein auf Weisung der CSU-geführten Staatsregierung erfolgte, „die sich Umwelt- und Naturschutz zwar gerne auf ihre Fahnen schreibt, bei ihren politischen Entscheidungen aber immer wieder außen vorlässt“, so Vorstandsmitglied Matthias Lewin.
TTIP – Freihandelsabkommen – wer hat nicht schon davon gehört? Seit Monaten taucht das umstrittene Vertragswerk, das überwiegend geheim zwischen den USA und Europa ausgehandelt wird, immer wieder in den Medien auf.
Jetzt formiert sich auch im Landkreis Haßberge breiter Widerstand gegen das Freihandelsabkommen: Vertreter von Verbänden und Parteien trafen sich in Sand, um ein Aktionsbündnis gegen TTIP zu gründen.
Landesvorsitzende Sigi Hagl informiert sich mit hiesigen Mandatsträgern
Bei einer Waldführung durch den Steigerwald informieren sich die bayerischen Grünen am Samstag, 1. August, vor Ort und erläutern die Diskussion über einen Nationalpark im Steigerwald, das Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“ und das Trittsteinkonzept der Bayerischen Staatsforsten.
Gleich drei Mal laden die Grünen Haßberge in der kommenden Woche zu Terminen
Die Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn wird am kommenden Montag, 20. Juli, um 19.00 Uhr einen Vortrag zum Thema TTIP im kleinen Saal der Stadthalle in Haßfurt halten, nachdem sie zuvor an einer öffentlichen Exkursion in den Steigerwald teilgenommen hat. Donnerstag, 23. Juli, gibt es dann für alle interessierten Bürger die Möglichkeit den „Grünen Stammtisch“ zu besuchen.
Goßmannsdorf Die grüne Landesvorsitzende Sigi Hagl besucht auf Einladung der Grünen im Landkreis Haßberge den Demeterhof von Claudia und Hans Dünninger im Hofheimer Stadtteil Gomannsdorf.
Bei einem Rundgang durch den Hof informierte sich die Landshuterin nur über die artgerechte Schweinehaltung bei den Dünningers, die streng nach Demeter-Richtlinien erfolgt. In Goßmannsdorf werden jedoch nicht nur Schweine gehalten. Sämtliche Getreidearten werden angebaut, sogar die Soja-Bohne. Ferien auf dem Bio-Bauernhof , der eigene Hofladen mit Bio-Produkten und die Bio-Kiste sind ein weiteres Standbein für die Dünningers, die bereits seit 1989 Öko-Landwirtschaft betreiben.
Grüne Landesvorsitzende Sigi Hagl besucht den Landkreis
Haßbergkreis Die Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, Sigi Hagl (Landshut) besucht am Mittwoch, 17. Juni, im Rahmen ihrer Ernährung- und Landwirtschaftstour den Demeterhof Dünninger in Goßmannsdorf.
Mit großer Verwunderung entnahmen die Grünen im Landkreis Haßberge der Presse, dass MdL Steffen Vogel sich nun plötzlich für die „bessere Förderung des Frauenhauses“ einsetzen will, was eindeutig zu begrüßen ist!
Aber - so plötzlich und unerwartet, wie die finanzielle Not-Situation des Frauenhauses dargestellt wird, ist dies leider nicht. Seit Jahren wurden in den verschiedenen Kreistagsgremien heftige Diskussionen um die Förderung für das permanent unterfinanzierte Frauenhaus geführt.
Offener Brief der Grünen Kreisrätinnen und Kreisräte aus Bamberg, Haßberge und Schweinfurt zum Geschützten Landschaftsbestandteil„Der Hohe Buchene Wald
Mit einem gemeinsamen „Offenen Brief“ an die bayerische Staatsregierung, die involvierten Ministerien und Landräte sowie die oberfränkische Bezirksregierung bitten die drei Grünen Kreistagsfraktionen der drei Landkreise Bamberg, Haßberge und Schweinfurt darum, sich für die „strukturschwache Region Steigerwald einzusetzen. Die politischen Instanzen auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene werden aufgefordert, den „ausschließlich politisch motivierten Widerstand“ gegen das bei Ebrach ausgewiesene Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“ aufzugeben, um die gesamten Region im nördlichen Steigerwald voranzubringen.
Vor gut 35 Jahren, am 7. Oktober 1979, wird am Münchner Nockerberg der Landesverband „Die Grünen” gegründet. Wenige Monate später, am 12./13. Januar 1980, tritt in Karlsruhe der 3. Kongress der SPV DIE GRÜNE
N zusammen und gründet die Bundespartei. Es wird betont, dass der relative Erfolg der Grünen bei der Europawahl am 10. Juni 1979 — bundesweit 3,2% mit Petra Kelly als Spitzenkandidatin — gezeigt habe: Eine geeinte grüne Partei hat gute Chancen, sich in der bundesdeutschen Parteienlandschaft zu etablieren.
Wie war es, als die Grünen in den Bundestag einzogen? Oder später regierten? In 35 Teilen wird hier die Geschichte der grünen Partei erzählt:
www.gruene.de/ueber-uns/35-gruene-jahre-35-gruene-geschichten.html
Quelle: Haßfurter Tagblatt
Rund 50 Leute kamen zu der Informationsveranstaltung, die drei Parteien gemeinsam organisiert hatten. Bündnis 90/Die Grünen, die Linke und die ödp luden zu dem Abend im Goger-Saal in Sand, um über die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA zu sprechen. „Es sind mehr Leute gekommen, als ich befürchtet hatte“, sagte Matthias Lewin von den Grünen, der die Veranstaltung mitorganisiert hatte. „Aber es ist schade, dass nicht ein einziger Bürgermeister da war.“
Ausdrücklich verwies er auf eine europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA und rief dazu auf, diese zu unterzeichnen und andere dazu aufzurufen. Heftige Kritik äußerten er und andere auch daran, dass ein Aufgreifen des Freihandelsabkommens als Thema im Kreistag kurzfristig wieder von der Tagesordnung für den 8. Dezember genommen wurde.
Haßberg-Grüne reagieren auf „Möchtgern-Argumente“ von MdL Steffen Vogel
Haßbergkreis MdL Steffen Vogel reagiert mit angeblichen Fakten auf den Grünen Vorwurf, er würde – wie die gesamte Landtags-CSU – an der Energiewende sägen. Die vorgebrachten Argumente des Abgeordneten entsprechen allerdings nicht den Tatsachen, sondern vielmehr den seit Monaten standardisierten Antworten der CSU, die immer wieder aus der Schublade geholt werden, wenn der CSU vorgeworfen wird, sie fahre die Energiewende an die Wand.
Grüne kritisieren 10-Abstimmung im bayerischen Landtag
Im Landtag wurde am Mittwoch die Abstandsregel „10 H“ beschlossen. Mit dieser Abstandsregel von 2000 Metern zur nächsten Wohnbebauung wird der Windkraft der Boden unter den Füßen weggezogen. Für unsere Region heißt das: Die in langen Jahren erarbeiteten Regionalpläne sind wirkungslos, die gefundene Lösungen verschwinden jetzt im Papierkorb. „Der hiesige CSU-Abgeordnete Steffen Vogel hat dem Gesetz zugestimmt. Damit sägt er gemeinsam mit Ministerpräsident Seehofer am Ast der Energiewende“, kritisiert der grüne Kreisrat Matthias Lewin.
Dass das Stadtwerk Haßfurt zu den innovativsten Einrichtungen seiner Zunft gehört, ist nicht nur im Landkreis Haßberge hinlänglich bekannt. Auch in Uffenheim (Landkreis Neustadt/Aisch), dem Wohnort des Grünen Bundestagsabgeordneten Uwe Kekeritz, haben sich die Visionen und Leistungen des Haßfurter Energieversorgers herumgesprochen. Kekeritz nahm nun eine Einladung der Haßberg-Grünen an und informierte sich vor Ort über die zukunftsträchtigen Ideen des Stadtwerks am Main.
Am Sonntag geht es nochmal um was im Kreis. Bei der Stichwahl um den Landrats-Sessel geht es nicht nur um Bernhard Russ (SPD) vs. Wilhelm Schneider (CSU), sondern auch darum, eventuell verkrustete Strukturen im Kreis, aber vor allem auch im Landratsamt aufzubrechen.
Wir haben eine fast schon historische Chance, den Landkreis zu verändern. Mit einem SPD-Landrat hätten wir Grüne wesentlich weniger Streitpunkte als unter einem CSU-geführten Landkreis. Egal, ob es das Thema Steigerwald, die stockende Energiewende oder auch die Verkehrs-Anbindung in Richtung Würzburg oder Nürnberg ist, steht uns die SPD näher als die CSU - auch wenn wir der SPD nicht blind hinterher rennen werden.
Deshalb die Empfehlung des Kreisvorstandes: Nehmt am Sonntag die Möglichkeit wahr, eine Veränderung im Landkreis vorzunehmen! Wechseln wir von der Horstokratie zur Demokratie. Setzen wir uns dafür ein, dass der Landkreis Haßberge von Haßfurt aus regiert/verwaltet wird und nicht von München.
Die Haßberg-Grünen bedanken sich für das Vertrauen, dass ihnen von den Bürgerinnen und Bürgern am vergangenen Sonntag geschenkt wurde. Im Kreistag konnten wir unsere Mandate von drei auf vier erhöhen. Im Stadtrat Haßfurt wurden die beiden grünen Rätinnen wiedergewählt, ebenso in der Gemeinde Wonfurt. In Knetzgau, wo wir Grüne erstmals antraten, gab es einen Sitz, ebenso wie in Ebern, wo die EAL ihren Sitz verteidigte. In Zeil holte unser Grüner Stadtrat Harald Kuhn das zweitbeste Ergebnis auf der SPD-Liste.
Kreistag:
Stadtrat Haßfurt:
Stadtrat Zeil:
Stadtrat Ebern:
Gemeinderat Wonfurt:
Gemeinderat Knetzgau:
Die Sendung mit den Landrats-KandidatInnen für den Landkreis Haßberge läuft am Mittwoch, 12. März, erstmals in der Zeit zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr.
Danach über Kabel stündliche Wiederholung. Sendezeiten auf Satellit (Senderkennung "Mainfranken") sind 17 Uhr, 20 Uhr und 23 Uhr.
Grüne informierten sich bei der Firma „EnWaT“ in Knetzgau
Knetzgau Sauberes Wasser ist für uns selbstverständlich. Jeder Haushalt, jeder Betrieb, jede Kommune ist auf sauberes, keimfreies Wasser angewiesen. Dafür sorgen in jeder Gemeinde oder Stadt Kläranlagen mit einer ausgefeilten Technik. Bakterien und Filteranlagen bereiten unser Wasser auf, damit es die Qualität erhält, die wir voraussetzen.
Grüne Landtagsabgeordnete von Innovationen beeindruckt
Im Rahmen der „Energietour 2014“ besuchten die beiden Grünen Landtagsabgeordneten Kerstin Celina (Kürnach) und Martin Stümpfig (Feuchtwangen) in Begleitung Grüner Kreis- und Stadträte das Haßfurter Stadtwerk. Stümpfig, energiepolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, zeigte sich mehr als beeindruckt von den Innovationen im Energieversorger der Kreisstadt, die Werksleiter Norbert Zösch aufzeigte: „Man sieht genau, der Stadtwerks-Leiter steht hinter der Energiewende. Ihr habt smart meter, forscht nach ,power to gas’, betreibt Erdgas- und Solar-Tankstellen, da können wir bayernweit nur neidvoll nach Haßfurt blicken.“ Auch Celina sprach von einem mehr als tollen Nachmittag in Haßfurt: „Wir haben hier gesehen, was alles möglich ist. Wenn man an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tut, können wir die Energiewende bewerkstelligen.
EAL und GRÜNE luden zur Besichtigung der Palliativstation im Eberner Krankenhaus
Ebern „Den Tagen mehr Leben geben“ und nicht „dem Leben mehr Tage“. Dieses Prinzip, das die Gründerin der Hospizbewegung, Cicely Saunders, beschrieben hat, ist auch Leitmotiv des palliativmedizinischen Dienstes der Haßberg-Kliniken im Eberner Krankenhaus. Zu einer Besichtigung der Palliativstation eingeladen hatten die Haßberg-Grünen und die Eberner Alternative Liste (EAL). Mit dabei waren Kerstin Celina, die sozial-, familien- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen im bayerischen Landtag, Rita Stäblein, selbst Krankenschwester und Grünen-Landratskandidatin und Alexander Hippeli, Spitzenkandidat der EAL. Die Palliativstation mit drei Pflegebetten war im Mai 2012 auf Initiative der Landkreis-Grünen im Eberner Krankenhaus eröffnet worden.
Informations- und Diskussionsabend für und mit pflegende Angehörigen der GRünen und der EAL
Ebern – Es wird still im Saal, wenn Ursula Lang aus Königsberg von zwei WochenPflegealltag mit Ihrem an Parkinson erkrankten Mann und ihrer an Demenz erkrankten 94 jährigen Mutter erzählt, die noch in ihren eigenen vier Wänden 60 Kilometer von ihr entfernt lebt. Ursula Lang erzählt von einem strengen Wochenplan, bei dem neben den häuslichen Verrichtungen die Besuche der Pflegestation, Arzttermine, Besuche bei Logopädie und Ergotherapie und häusliche Umbauten zu bewältigen sind. Für ihre persönlichen Bedürfnisse oder Auszeiten vom Pflegealltag bleibe da kaum Zeit. Mit einem Augenzwinkern bemerkt sie: „Meine Mutter ist dement und ich habe die Demenz-Erscheinungen“. Sie spielt damit darauf an, dass es vor lauter Pflegestress schon passieren könne, dass sie vergisst, rechtzeitig die Mülltonne raus zu stellen.
Rund 140 Zuhörer bei der Windkraft-Veranstaltung der Grünen in Rügheim
Hassbergkreis An der Energiewende führt auch im Landkreis Haßberge kein Weg vorbei. Dieses Fazit brachte die Informationsveranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen am Dienstagabend im Rügheimer Schüttbau vor rund 140 Zuhörern.
Die grüne Kreisrätin und Landrats-Kandidatin Rita Stäblein eröffnete die Veranstaltung mit einem kleinen Ausflug in die jüngste Geschichte: „Wieso Atomkraft, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.“ Dieser Slogan aus den 80-er Jahren verdeutliche sehr gut, wie verkürzt die Energieversorgung noch vor 30 Jahren thematisiert worden sei. Nach Tschernobyl und Fukushima sei die Diskussion um unsere zukünftige Stromversorgung jedoch in der Gesellschaft angekommen. Kritisch sah Stäblein das Verhalten der Regierung in Berlin, das zu großer Verunsicherung bei den Bürgern geführt habe.
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Kreisgrüne empört über Leserbrief
Die Grünen im Kreis Haßberge wehren sich vehement gegen die Behauptung des Leserbriefschreibers Elmar Freund, die Landratskandidatur von Birgit Bayer (FW), Sabine Schmitt (Die Linke), Rita Stäblein (Bündnis 90 / die Grünen) und Klemens Albert (ÖDP) sei blanke Geldverschwendung und nur dem Darstellungsdrang der einzelnen Kandidatinnen geschuldet.
Energiewende, Stromautobahnen, „Black out“, Einspeisevergütung... Die Umstellung der Stromproduktion auf regenerative Energien hat viele Begriffe und neben Befürwortern auch Gegner geboren. Vor allem die Windkraft als eine der Säulen Erneuerbarer Energien wird vielerorts kritisch gesehen – im Landkreis Haßberge vor allem im Bereich des „WK 88“ in der Gemeinde Riedbach.
Zusammen mit den sieben Energieministern in den Ländern, der Bundestagsfraktion und dem Bundesparteivorstand haben Bündnis 90/Die Grünen heute die Energiewendeagenda 2020 vorgestellt. Darin skizzieren sie das Gemeinschaftswerk in der Energie- und Klimapolitik.
Den „Runden Tisch Asyl“ mit Landratsamt und der Flüchtlings- und Asylinitiative um Prof. Dr. Uhlich aus Hofheim begrüßen die Kreisgrünen als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. „Wir sehen in der Zuwanderung von Flüchtlingen eine große Chance, dem demographischen Wandel im ländlichen Raum entgegenzutreten . Der Zuzug von jungen Menschen wird uns allen zugute kommen. Wir dürfen uns der Chance nicht verschließen, unseren Landkreis zukunftsfähig zu machen“, legt Landratskandidatin Rita Stäblein die grünen Prämissen fest.
Die Windkraftblockade-Politik der Bayerischen Staatsregierung verschärft das politische Klima im Freistaat. So hat sich jetzt eine Klagegemeinschaft Pro Windkraft in Bayern formiert die „mit starkem Zuspruch" rechnet, so die Initiatoren Hans-Josef Fell und Patrick Friedl. Die beiden Grünen-Politiker wollen weit über tausend Unterstützerinnen und Unterstützer für ihre Initiative gewinnen. Mitinitiatoren gibt es bereits aus Haag, Freising, Peißenberg und Würzburg.
Knetzgau Sie wollen erstmals in den Knetzgauer Gemeinderat, um in der Großgemeinde grüne Ideen umzusetzen und Knetzgau sowie seine Ortsteile unter ökologischen und ökonomischen Aspekten fit für die Zukunft zu machen. Mit 15 Bewerberinnen und Bewerbern treten die Grünen und die „Ökologische Liste für Knetzgau und Ortsteile“ in einem gemeinsamen Wahlvorschlag zur Gemeinderatswahl im kommenden März an und hoffen dabei auf zwei, vielleicht sogar drei Mandate.
Mit 16 Bewerberinnen und Bewerbern gehen die Wonfurter Grünen in die Gemeinderatswahl im kommenden März. Die Aufstellungsversammlung am Dienstagabend im Wonfurter Siedlerheim setzte dabei die beiden aktuellen Gemeinderäte Franz-Josef Selig und Karl Hellwig an die Spitze der Liste.
Franz-Josef Selig erläuterte eingangs seine Beweggründe für ein weiteres Engagement in der Gemeinde. Nicht die Umwelt brauche unseren Schutz, sondern in erster Linie die Lebensgrundlagen für uns Menschen und die Ressourcen für zukünftige Generationen, so der Berufsschullehrer. „Die Erde hat schon Schlimmeres erlebt als uns Menschen", wies Selig auf etliche Naturkatastrophen und etwa 30 000 Generationen Mensch hin. Wichtig sei, für wie viele Generationen wir noch voraus denken und handeln.
(Text und Bild: Manfred Wagner)
Eine Jugendpartei, das sind die Grünen auch im Haßbergkreis schon lange nicht mehr. Zahlreiche alte Kämpen, die seit Jahrzehnten der Öko-Partei die Treue halten, saßen mit silbrig angegrautem, schütterem Haar bei der Nominierungsversammlung für den Kreistag. Neue Mitstreiter sind dazu gekommen, nur Jugendliche muss man mit der Lupe suchen.
Die Altersspanne auf den ersten zehn Plätzen liegt zwischen 41 und 65 Jahren. Auch das ist ein Zeichen dafür, dass die einstige Bürgerschreck-Partei längst aus den Kinderschuhen rausgewachsen ist. Das Jugendproblem teilen die Ökos mit allen anderen etablierten Parteien. Mit der Dipl. Restauratorin Katrin Müller aus Rügheim kandidiert eine „Neue“ als jüngste Bewerberin im vorderen Feld auf dem aussichtsreichen dritten Listenplatz.
Am Freitag, den 13. stellten wir unsere Kreistagsliste für die Kommunalwalh 2014 auf. 52 KandidatInnen treten an, um den Landkreis Haßberge ein wenig grüner zu machen.
Die Liste:
Helene Rümer und Volker Popp gehen für die Grünen als Spitzenkandidaten ins Rennen
Mit einer Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und -politikerinnen sowie jungen, neuen und engagierten treten die Grünen zusammen mit der Liste für aktiven Umweltschutz zur Stadtratswahl in Haßfurt an. Angeführt wird die Liste von Helene Rümer aus Prappach, die seit mittlerweile 20 Jahren im Rat der Kreisstadt vertreten ist, und Volker Popp, 45-jähriger Diplom-Physiker aus Sylbach, der als „Neuling“ Platz 2 auf der Liste eroberte.
Bündnis 90/Die Grünen gründeten Ortsverband „Knetzgau und Ortsteile“
Knetzgau Eine feste Struktur haben sich die Knetzgauer Grünen gegeben. Die Grünen Parteimitglieder der Großgemeinde haben sich – als derzeit einzige im Landkreis Haßberge – zu einem Ortsverband „Knetzgau und Ortsteile“ zusammengeschlossen. Zum Vorsitzenden wählte die Versammlung am Donnerstagabend in Westheim Matthias Lewin aus Knetzgau, Stellvertreter ist Peter Werner, Schriftführer Matthias Schüßler, beide aus Westheim. Mit der Gründung des Ortsverbandes wollen sich die Grünen in und um Knetzgau für die kommende Kommunalwahl noch besser vernetzen und die internen Partei-Strukturen nutzen.
Diskussionsrunde der Haßberge-Grünen zur Asylpolitik
„Ein bisschen Lampedusa müssen auch wir in Hofheim mittragen. Auch wir sind in der Verantwortung. Jetzt geht es nicht mehr um die Frage, ob und wann wir den Flüchtlingen helfen wollen, sondern nur noch darum, was wir hier in Hofheim konkret tun können.“ mit diesem Appell eröffnete Prof. Eike Uhlich sein Plädoyer für eine aktive Asylpolitik im Rahmen einer Diskussionsrunde der Grünen im Landkreis Haßberge, die diesmal im „Fränkischen Hof“ in Hofheim stattfand.
EAL/Grüne nominieren zehn Kandidaten für die Stadtratswahl im Frühjahr
27.11.2013 2008 sind sie zum ersten Mal bei der Stadtratswahl angetreten und haben mit knapp fünf Prozent der Stimmen den Förster Oliver Kröner ins Rathaus geschickt. Im zweiten Anlauf wollen sie jetzt nachlegen. Mit der einstimmig gekürten zehnköpfigen Mannschaft, angeführt von Alexander Hippeli, will die Eberner Alternative Liste/Grüne (EAL) mindestens zwei Mandate erringen. Den Grundstein dafür haben sie mit ihrer Nominierungsversammlung gelegt.
Die Grünen im Landkreis Haßberge sind mittlerweile 33 Jahre alt, einen Ortsverband hatte die Öko-Partei zwischen Haßgau und Steigerwald lediglich kurz nach ihrr Gründung in Zeil. Ende November wird es nun den zweiten und aktuell wieder einzigen Ortsverband der Grünen im Landkreis Haßberge geben. In Knetzgau haben sich – auch durch die Initiative neu hinzu gekommener Mitglieder – die Grünen nun dazu entschlossen, einen Grünen Ortsverband im Kreisverband Haßberge zu gründen.
Als Gast konnten wir nun mit Sigi Hagl unsere erst am Wochenende neu gewählte bayerische Landesvorsitzende gewinnen. Die 46-jährige Landshuterin ist ausgewi
esene Kommunalpolitikerin und wird in Westheim einen ihrer ersten Auftritte an der "fränkischen Basis" haben.
„Diese Woche war für die Energiewende eine gute Woche“ freut sich die grüne Landratskandidatin Rita Stäblein. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof in München hat entschieden, dass Windräder auch in Landschaftsschutzgebieten gebaut werden dürfen, weil seiner Ansicht nach Windräder die Erholung in den Landschaftsschutzgebieten nicht beinträchtigen, so die Kreisrätin aus Eltmann.
„Als ich gefragt wurde, ob ich´s mach, hab ich erst mal gezögert – und mir dann gesagt: warum denn nicht, probier´s doch!“. Freimütig und grad raus erzählt die grüne Kreisrätin Rita Stäblein aus Eltmann, wie es zu ihrer Bewerbung als Landrätin kam. Und fügt, angesichts der mageren Landtags- und Bundestagsergebnisse, kämpferisch hinzu: „Jetzt erst recht, wir lassen uns nicht unterbuttern!“. Ohne Gegenkandidaten wurde die grüne Frontfrau anschließend einstimmig zur Landratskandidatin gekürt.
Der Kreisvorstand nutzte die Nominierung der eigenen Landrats-Kandidatin, um sich bei Matthias Lewin aus Knetzgau und Katrin Müller aus Rügheim zu bedanken. Die beiden hatten auf der unterfränkischen Liste für das Maximilianeum bzw. den Würzburger Bezirkstag kandidiert und achtbare Ergebnisse erzielt. Peter Stäblein überreichte Blumen und gesunde Leckereien – für die persönlichen „erneuerbaren Energien“, wie er schmunzelnd bemerkte.
Keine billigen Kugelschreiber oder Flaschenöffner - bei den unterfränkischen Grünen gibt es ab sofort eine nützliche Straßenkarte, "garniert" mit sämtlichen Grünen KandidatInnen des Bezirks für die Bundestags-, Landtags- und Bezirkstagswahl.
Kartographie (c): www.spachmueller.de
14.06.2013 Die Bayerische Staatsregierung plant nach Presseberichten neue Vollzugshinweise zum Ausbau der Windenergie. Danach sollen die Abstände der Windenergieanlagen zur Wohnbebauung auf das zehnfache der Gesamthöhe eines Windrades ausgeweitet werden. Da in Bayern nur hohe Windräder wirtschaftlich sind, würde das für moderne Anlagen etwa 2.000 Meter Abstand bedeuten. Das wäre in Bayern faktisch das Ende des Windkraftausbaus.
10.01.2013 Auf ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth hat die CSU-Landesgruppe ein Positionspapier zur Energiepolitik beschlossen.
Darin möchte die Union das EEG zum alten Stromeinspeisegesetz aus den Zeiten der Regierung Kohl zurück entwickeln. Zur Erinnerung: das alte Stromeinspeisegesetz hatte keinerlei Investitionen in der Solarenergie, Bioenergie, Geothermie und Binnenlandwindkraft ausgelöst. Erst das EEG schaffte es diese Dynamiken anzustoßen. damit wird klar, dass die CSU weiterhin am Ausbremsen der Erneuerbare Energien festhält.
Grüner Landesvorsitzende Eike Hallitzky beim Freundeskreis Asyl Hofheim e.V.
"Eike, ich begrüße sie!" Mit diesen Worten öffnet Prof. Eike Uhlich, 1. Vorsitzender des Freundeskreises Asyl Hofheim e.V. seinem Besucher Eike Hallitzky, seit 2015 Landesvorsitzender der Bayerischen Grünen die Tür. Eike Hallitzky ist derzeit im Rahmen der Aktion der Bayerischen Grünen "Best Practise" unterwegs, um gelungene Integrationsprojekte für Flüchtlinge im Freistaat kennenzulernen. Die beiden Träger eines seltenen Vornamens treffen sich zum Erfahrungsaustausch in Hofheim.
Die Haßberge Grünen vertrauen ihrer Vorstandschaft und bestätigten das sechsköpfige Gremium des Kreisvorstandes. Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden Matthias Lewin, Mitglied des Kreistages aus Knetzgau, Claudia Dünninger-Woy aus Goßmannsdorf als Schatzmeisterin, Harald Kuhn, Stadtrat aus Zeil, Katrin Müller aus Rügheim, Volker Popp aus Sylbach und Karla Schreiber aus Haßfurt. Bezirksvorsitzende Barbara Pfeuffer und Landesvorsitzender Eike Hallitzky wünschten der neuen und "alten" Vorstandschaft viel Energie und Durchsetzungskraft für ihre weitere politische Arbeit.
„Seit Einführung des sogenannten 10-H-Gesetzes in Bayern ist die Entwicklung der Windkraftnutzung in Bayern faktisch zum Erliegen gekommen“, so die Kläger gegen die 10-H-Regelung Hans-Josef Fell und Patrick Friedl. 10-H bedeutet, dass eine Windenergieanlage nur noch dann errichtet werden darf, wenn sie mindestens das Zehnfache ihrer Gesamthöhe zur Wohnbebauung einhält.
ls Reaktion auf die eher dürftige Antwort der Bundesregierung auf die schriftliche Frage der Grünen-Abgeordneten Beate Walter-Rosenheimer zur notwendigen Ausweisung von Schutzgebieten im Steigerwald fordern Beate Walter-Rosenheimer MdB und sowie die Grünen-Kreisräte der Region Thomas Vizl (Schweinfurt-Gerolzhofen), Andreas Lösche (Bamberg) und Matthias Lewin (Haßberge) die Bundesregierung auf, beim Schutz des Waldes die Bayerische Staatsregierung in die Pflicht zu nehmen.
MdB Dieter Janecek diskutiert beim Grünen Stammtisch auch die Flüchtlingsfrage
Gut besucht war der „Grüne Stammtisch“ in der vergangenen Woche, der sich dem Besuch des für Unterfranken zuständigen Bundestagsabgeordneten Dieter Janecek bei der „Fränkischen“ in Königsberg (wir berichteten) anschloss. Dabei war nicht nur die Unternehmensbesichtigung beim Wellrohrhersteller ein Thema.
Königsberg/Würzburg Auf Einladung von Otto Kirchner, Geschäftsführender Gesellschafter, und Aegidius Schuster, Geschäftsführer, war der Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek zu Besuch bei den Fränkischen Rohrwerken in Königsberg. Der weltweit aktive Familienbetrieb mit über 3.000 Mitarbeitern (davon knapp die Hälfte am Hauptsitz), suchte den Kontakt zu MdB Janecek als wirtschaftspolitischen Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion.
Grüner MdB besucht Königsberger Unternehmen und den „Grünen Stammtisch“
Königsberg Als Landesvorsitzender der Bayerischen Grünen hatte Dieter Janecek hunderte von Unternehmen im Freistaat besucht, um sich ein umfassendes Bild über ökologische und ökonomische Schwerpunkte in der bayerischen Wirtschaft zu verschaffen. Mittlerweile ist Janecek zwar nicht mehr Landesvorsitzender, als Mitglied des Deutschen Bundestages und wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion aber nach wie vor stark an der Entwicklung der bayerischen Wirtschaft interessiert.
Am kommenden Montag, 1. Februar, ist Dieter Janecek im Landkreis Haßberge unterwegs. In Königsberg besucht er um 16.00 Uhr die „Fränkischen Rohrwerke“, um sich speziell den Themen Kreislaufwirtschaft und Regenwassermanagement zu widmen.
Anschließend ist Dieter Janecek ab 19.00 Uhr beim „Grünen Stammtisch“ in der Schloßberg-Gaststätte in Königsberg zu Gast.
Janecek unterhält in Würzburg ein Abgeordneten-Büro, da die unterfränkischen Grünen aktuell keinen eigenen Bundestagsabgeordneten stellen, und kümmert sich auch um die unterfränkischen Belange.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag des Landkreis Haßberge bittet um die Beantwortung folgenden Fragenkatalogs:
- Wieviel Biogas-Anlagen existieren im Landkreis Haßberge
- Wo (aufgeschlüsselt nach Städten/Gemeinden) befinden sich die jeweiligen Anlagen
- Welcher Anteil (in Prozent) an der regenerativen Strom- UND Wärmeerzeugung ist auf die Biogas-Anlagen im Landkreis Haßberge zurückzuführen
- Wie viele der vorhandenen Biogas-Anlagen im Landkreis nutzen die entstehende Wärme, um damit benachbarte Gebäude zu heizen (sowohl private Wohnhäuser als auch öffentliche Einrichtungen bzw. Gewerbe)
mehr
In der Kreistagssitzung am 14. Dezember wurde unter anderem der Haushalt für das Jahr 2016 verabschiedet. Die Grüne Kreistags-Fraktion stimmte de mvorgelegten Haushaltsentwurf zu.
Hier die Haushaltsrede unserer Fraktionsvorsitzenden Rita Stäblein:
In Paris hat die Welt endlich beschlossen, die Erderhitzung zu stoppen! Der Klimavertrag ist nicht perfekt, aber die Richtung stimmt: Raus aus Kohle & Öl, rein in die Erneuerbaren! Jetzt beginnt die Arbeit erst richtig: Deutschland wird seine Klimaziele nur erreichen, wenn es aus der Kohle aussteigt, den Verkehr begrünt und mehr Energie spart.
(Text und Fotos von PeterSchmieder/Haßfurter Tagblatt)
Das Thema TTIP bewegt die Gemüter, auch im Landkreis Haßberge. So stieß eine Podiumsdiskussion zu dem geplanten Freihandelsabkommen, die am Donnerstag im Zeiler Göller-Saal stattfand, auf großes Interesse.
Ebrach Baden-Württemberg hat es vorgemacht. Seit rund eineinhalb Jahren existiert im benachbarten Bundesland der Nationalpark „Nordschwarzwald“. Aus diesem Grund hatten die Grünen aus den Landkreisen Schweinfurt, Bamberg und Haßberge den grünen Landesminister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, Alexander Bonde, in den Steigerwald eingeladen, um über seine Erfahrung auf dem Weg hin zu einem Nationalpark zu sprechen.
Mit zwei Terminen warten die unterfränkischen Grünen am Wochenende 10./11. Oktober in Haßfurt auf.
Am Samstag, 10. Oktober, findet in Haßfurt die Bezirksversammlung statt, bei der Nachwahlen für den Bezirksvorstand angesetzt sind. Beginn ist um 13 Uhr im Altstadthotel, teilte die Partei mit. Als Gastreferent hat sich Benedikt Schmitt vom Verein „Nationalpark Nordsteigerwald“ angekündigt. Ferner wird aus den Reihen des Bezirksverbandes ein Mitglied des neuen Landesausschusses entsandt.
(von Rita Stäblein im Kreisausschuss am 24. September 2015)
Herr Landrat Schneider hat sich bei allen Engagierten in unserem Landkreis bedankt. Die vom Landrat erwähnte „Dankes-Runde“ muss aber unbedingt ausgeweitet werden:
Auf den Herrn Landrat selbst!
Er ist Chef der Landkreisbehörde und oberster Dienstherr. Man merkt, dass er hinter seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht und ihnen voll vertraut. Dies macht es den Mitarbeitern möglich diese außergewöhnliche Herausforderung zu meistern. Durch die professionelle Pressearbeit wurde die Öffentlichkeit zeitnah informiert. Die Bevölkerung wurde durch die Transparenz und das strukturierte Vorgehen immer „mitgenommen“. In zahlreichen Gesprächen wurde mir berichtet, dass der Landrat im Landkreis als souveräner Manager wahrgenommen wird. Er kann dies alles leisten, da er durch die Landratsmannschaft tatkräftig unterstützt wird.
Aktionsbündnis informiert am Samstag in der Haßfurter Innenstadt
Kreis Haßberge „TTIP“, das umstrittene Freihandelsabkommen, ist aufgrund der Flüchtlingskrise in Europa aktuell ein wenig ins Hintertreffen geraten, wird aber von den Befürwortern aus Wirtschaft und Politik weiter vorangetrieben. Dies geschieht allerdings vorwiegend weiterhin im Verborgenen. Das „Anti-TTIP-Bündnis“ aus dem Landkreis Haßberge, bestehend aus ödp, Bündnis 90/Die Grünen, dem Linken Bündnis Haßberge, dem Bund Naturschutz, der KAB und dem DGB, blieb aber auch in den letzten Wochen wachsam und analysierte die wenigen Meldungen, die aus den Verhandlungen doch heraus drangen.
Der Erhalt der Geburtshilfeabteilung in den Haßberg-Kliniken ist uns Grünen wichtig! In unserem Heimatlandkreis Haßberge brauchen wir diese Geburtsabteilung. Wir alle wissen, dass die Gründe für die Defizite, unter anderem auch in diesem Bereich, absolut nicht in unserem Einflussbereich hier vor Ort liegen. Aus eigener Kraft schaffen die „Haßberg-Kliniken“ es nicht, selbst mit umfangreichen Finanzspritzen unseres Landkreises, diese Defizite auszugleichen. Die Geburtshilfe gehört auf Landesebene in den Zuständigkeitsbereich von Gesundheitsministerin Melanie Huml. In unserer „Heimat - Landkreis Haßberge“ wollen wir diese Geburtsabteilung behalten. Deshalb hat im Mai dieses Jahres unsere Fraktion einen offenen Brief an Gesundheitsministerin Melanie Humel und an den Heimatminister Markus Söder geschrieben und um finanzielle Unterstützung gebeten. Erfahrungsgemäß findet die bayrische Staatsregierung immer wieder Wege und Möglichkeiten durch „Sonderregelungen“ eine Lösung zu finden. Es freut uns sehr, dass unser Impuls von der bayerischen Staatsregierung aufgegriffen wurde und ein bayerischer Sonderweg gefunden wurde, um die Geburtshilfe der Haßberg-Kliniken finanziell zu unterstützen. Die aktuell gesteckten Rahmenbedingungen sehen wir sehr kritisch. Sie sind hier bei uns im Landkreis sehr schwierig zu erfüllen, um in den Genuß einer bayrischen Förderung zu gelangen.
Für Aufsehen sorgte am Samstag eine gemeinsame Aktion der Grünen und der ödp in Haßfurt. Vor der Einhornapotheke bedeckten die beiden Ökopartein 90 Quadratmeter Fußweg. Damit sollte gezeigt werden, wie viel wertvolle Fläche in jeder einzelnen Minute in Bayern unter einer Betondecke verschwindet. Pro Tag werden bayernweit 13 Hektar – das entspricht 18 Fußballfelder - zubetoniert. Jedes Jahr verschwindet eine Fläche so groß wie der Ammersee unter Asphalt und Beton.
Jeden Tag verschwinden 13 Hektar Bayern unter Asphalt und Beton. Das entspricht 18 Fußballfeldern. Jedes Jahr wird eine Fläche so groß wie der Ammersee zugebaut. Bayern droht sein Gesicht zu verlieren. Immer mehr Gewerbegebiete, Discounter und Logistikzentren entstehen auf der grünen Wiese. Dörfer und Städte Orte verlieren an Lebensqualität, Natur- und Ackerflächen verschwinden. Seit der Jahrtausendwende, also in den letzten 17 Jahren, wurde eine Fläche so groß wie München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Fürth zusammen von der Betonflut überspült.
Um dagegen anzukämpfen, wurde ein Volksbegehren initiiert. Am Samstag, 21. Oktober, werden bayernweit Unterschriften an zahlreichen Infoständen, in Fußgängerzonen und an Haustüren gesammelt. In Haßfurt besteht von 9.30 bis 12.30 Uhr die Möglichkeit, seine Unterschrift an einem gemeinsamen Infostand von Bündnis 90/Die Grünen und ödp vor der Einhorn-Apotheke abzugeben. Hier wird zudem demonstriert, wie groß die Fläche ist, die in Bayern pro Minute betoniert wird.
Genauere Informationen über die finanzielle Unterstützung von Flüchtlingen im Landkreis fordern die Haßberg-Grünen in einem Dringlichkeitsantrag zur Kreistagssitzung in der kommenden Woche.
Die von den Behörden gemachten Unterschiede in den Kategorien „Flüchtling“; „Flüchtling mit Bleiberecht“ sowie „Flüchtling mit unklarer Bleibeperspektive“ führen aktuell dazu, dass vor allem Flüchtlinge aus Afghanistan keinerlei finanzielle Unterstützung erhalten, da sich Landratsamt und Jobcenter gegenseitig die Zuständigkeit zuschieben – zum Leidwesen der Flüchtlinge und der immer noch zahlreichen Helferinnen und Helfer.
Wie am vergangenen Wochenende zu lesen war, sitzen einige afghanische Flüchtlingsfamilien derzeit finanziell auf dem Trockenen und sind erneut auf die schnelle und private finanzielle und materielle Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer angewiesen. „Es ist klar, dass die Mitarbeiter im Landratsamt sowie im Jobcenter ihre Richtlinien haben, nach denen sie verfahren müssen, allerdings darf die Bürokratie nicht dazu führen, dass Flüchtlinge ohne finanzielle und materielle Unterstützung auskommen müssen“, so die Grünen in ihrem Antrag.
„Die große gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Aufnahme, Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen wurde bisher in unserem Landkreis hervorragend gemeistert. Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vor Ort, wäre diese Herausforderung absolut nicht zu bewältigen gewesen“, erinnert die Fraktionsvorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion, Rita Stäblein, an die vorbildliche Struktur und Arbeit der Flüchtlingshilfe im Landkreis Haßberge. Allerdings fordere die Integration der Flüchtlinge das Engagement von Behörden und Ehrenamtlichen gleichermaßen. „Die Bürokratie dürfe dieser Aufgabe keine Steine in den Weg legen“, so die Grünen.
Es hat funktioniert. Mit bayernweit 9,0 % der Erst- und 9,8 % der Zweitstimmen hat Manuela Rottmann über Listenplatz 7 den Einzug in den Deutschen Bundestag geschafft. Damit sind die Grünen im Landkreis Haßberge wieder im Bundestag vertreten. Bei der Wahlparty in Langendorf gab es da natürlich allen Grund zur Freude. Foto: Elisabeth Asmann
Es geht um unsere Lebensqualität und unsere Zukunft:
Wir haben jetzt die Chance, unsere Region im Bundestag zustärken! Wir können viel verändern. Mit unserem Engagement und unserer Wahlentscheidung. Diese Chance sollten wiram 24. September nutzen.
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Manuela Rottmann, Bundestagsdirektkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, besucht am kommenden Freitag, 22. September, die Kreisstadt Haßfurt. Von 11.00 bis 14.00 Uhr ist die 45-jährige Juristin und ehemalige Umweltdezernentin der Stadt Frankfurt a. Main für die Bürgerinnen und Bürger am Haßfurter Marktplatz ansprechbar. Selbst in Unterfranken auf dem Land aufgewachsen, liegen Manuela Rottmann eine verlässliche medizinische Versorgung vor Ort, eine moderne Verkehrspolitik auf dem Land und erneuerbare Energien für unsere Region besonders am Herzen. Sie steht aber gerne auch bei allen anderen Themen Rede und Antwort.
Wahlkampf im Wald? Das gibt es wohl nur bei den Grünen. Die Ökopartei hatte sich am Mittwochnachmittag ein kleines Waldstück am Parkplatz des Baumwipfelpfades bei Ebrach ausgesucht, um mit ihrem Bundesvorsitzenden Cem Özdemir für die Ausweisung eines Nationalparks zu werben.
Großes Interesse am Auftritt Özdemirs hatten dabei nicht nur die Grünen selbst, sondern auch zahlreiche Medien. Am Fuße des Baumwipfelpfades machte der Bundesvorsitzende der Grünen Station, um sich über die Bemühungen des Vereins „Nationalpark Nordsteigerwald“ und der Grünen in der Region zu informieren. Bei einem kurzen Spaziergang im Wald verdeutlichte der Bundestagsabgeordnete die Grünen Positionen für einen stärkeren Naturschutz. Özdemir sieht sich auch „als parlamentarischer Vertreter der Buchen, die brauchen auch eine Lobby“. Mit von der Partie waren auch der ehemalige Forstamtsleiter Dr. Georg, Ebrachs Bürgermeister Max-Dieter Schneider (SPD) der Bezirkstagspräsident und ehemalige Bamberger Landrat Günther Denzler (CSU) sowie mit Manuela Rottmann (Haßberge) und Lisa Badum (Bamberg) die beiden grünen Direktkandidatinnen für die Bundestagswahl. und die bayerische Landesvorsitzende der Grünen, Sigi Hagl.
Auf Einladung des 1. Vorsitzenden des Nationalparkvereins im Steigerwald, Benedikt Schmitt, sowie der Grünen in den Landkreisen Haßberge und Bamberg wird Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, am Mittwoch, 30. August, zwischen 15.00 und 16.00 Uhr den Unterstützern eines Nationalparks im Steigerwald einen kurzen Besuch abstatten. Treffpunkt ist gegen 15.00 Uhr am Parkplatz zum Baumwipfelpfad Steigerwald, Radstein 2, 96157 Ebrach.
Ohne die Einbindung in die EU hätte es die deutsche Wiedervereinigung nicht gegeben, ist Reinhard Bütikofer überzeugt. Der 64-Jährige sitzt seit 2009 für die Grünen im Europäischen Parlament. Bei der vieldiskutierten Frage: Quo vadis, also wohin steuert Europa, blickt er bei allen Problemen und Krisen zuversichtlich nach vorne: „Trotz Brexit und Schuldenkrise: Der Zuspruch für die Europäische Union als lernfähiges System war noch nie so hoch wie heute!“
Die Grünen im Landkreis Haßberge laden ins Zeiler Kino ein. Am Sonntag, 23. Juli, heißt es um 17.00 Uhr: Freier Eintritt zum Film „Ein Dorf sieht schwarz“. Diese Komödie nimmt Vorurteile gegen Ausländer aufs Korn, macht aber auch auf die Probleme der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen aufmerksam.
Wohin steuert Europa? Welches Europa wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger im Haßbergkreis? Was hat Europa überhaupt mit dem Alltag im Landkreis Haßberge zu tun? Und welche Ideen haben die Grünen für Europas Zukunft? Dies und mehr diskutieren die Grünen im Kreisverband Haßberge am Donnerstag, 20. Juli, ab 19.30 Uhr in der Rathaushalle in Haßfurt mit Reinhard Bütikofer, Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei und Mitglied des Europaparlaments, Manuela Rottmann, Grüne Direktkandidatin im Wahlkreis 248 (Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Haßberge) für die Bundestagswahl 2017.
Das Haßfurter Stadtwerk wird bayernweit mit der Energiewende oft in einem Atemzug genannt, gilt als innovativ und zum Teil sogar visionär. Grund genug für den energiepolitischen Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Martin Stümpfig, zusammen mit der unterfränkischen Abgeordneten Kerstin Celina (Kürnach), dem regionalen Energieversorger einen Besuch abzustatten. Auch ein Eigenheim in Gädheim, dessen Besitzer sich mit Photovoltaik und Batteriespeicher bei der Energieversorgung nahezu autark gemacht hat, stand auf dem Besuchsprogramm der beiden grünen Politiker.
Unser Energie-Experte Martin Stümpfig und unsere familien- und sozailpolitishce Sprecherin Kerstin Celina besuchen zusammen die Stadtwerke Haßfur und das energieautarke Eigenheim der Familie Lorenz.Programm in Unterfranken:
Dranbleiben wollen die Befürworter eines Nationalparks im nördlichen Steigerwald. Bei einem gemeinsamen Treffen zwischen den Grünen im Landkreis Haßberge und dem „Verein Nationalpark Nordsteigerwald“ in Untersteinbach wurde deutlich, dass man es nicht hinnehmen wird, wenn die Staatsregierung aus politischen Gründen den Steigerwald nicht mit ins Auswahlverfahren für den von ihr propagierten dritten bayerischen Nationalpark nimmt.
Sehr geehrte Frau Gesundheitsministerin Melanie Huml
Sehr geehrter Herr Heimatminister Markus Söder,
Unser Anliegen betrifft sowohl den Gesundheitsbereich, als auch unsere Heimat, weshalb wir Sie beide heute anschreiben.Wir wenden uns an Sie mit einer ganz besonderen Bitte, die für unsere Landkreisbevölkerung von großer Bedeutung ist. Unser Landkreis Haßberge hat (Stand Dezember 2015) 84581 Einwohner, die stationäre Krankenhausversorgung wird durch das Kommunalunternehmen „ Haßberg-Kliniken“ gewährleistet, die Sie durch Ihre Besuche bereits persönlich kennen gelernt haben.
Noch immer wird in Bayern fast die Hälfte des Strombedarfs mit Kernenergie gedeckt. 2022 sollen aber alle Kernkraftwerke nach dem Atomausstiegsgesetz abgeschaltet werden. Dieser Strom muss also anderweitig erzeugt werden. Der Ausbau der Erneuerbare Energien in den Sektoren Solar, Biogas, Wasserkraft und Geothermie ist jedoch bundesweit fast zum Erliegen gekommen. Landwirte, Energiegenossenschaften und Bürgerinnen und Bürger werden mit immer höheren Hürden konfrontiert, wenn sie selbst in Erneuerbare Energien investieren wollen. Darüber diskutieren am Montag, 29. Mai, ab 20:00 Uhr im Gasthof "zum Adler" (Partsch), in Langendorf, Hauptstraße 17, Hans-Josef Fell, ehemaöliger Gründer MdB, und Manuela Rottmann, Grüne Direktkandidatin für den Wahlkreis Haßberge/Bad Kissingen. Interessierte sind zu dieser Diskussionsveranstaltung herzlich willkommen.
Grüne Bundestagskandidatin Manuela Rottmann kritisiert den Abbau der stationären Grundversorgung im ländlichen Raum und fordert radikales Umdenken in der Bundesgesundheitspolitik
„Der Beschluss, den Krankenhausstandort Hofheim ganz aufzugeben und in Haßfurt die Geburtshilfe aufzulösen, bedeutet einen tiefen Einschnitt für die Gesundheitsversorgung der Menschen im Landkreis Haßberge“, so die Grüne Bundestagskandidatin Manuela Rottmann und die Kreistagsfraktion der Grünen.
Haßberge/Bamberg Die CSU-Mehrheit hat die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für einen Nationalpark Steigerwald im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags verhindert. Manuela Rottmann, Grüne Bundestags-Kandidatin für den Stimmkreis Bad Kissingen, zeigte sich verärgert darüber, dass auch die Stimmen der Gemeinderäte von der CSU nur dann zur Kenntnis genommen würden, wenn sie ihr passten: „Die Gemeinde Gerolzhofen ist die größte Gemeinde im Nahbereich eines möglichen Nationalparks Steigerwald. Der dortige Gemeinderat hat sich mehrheitlich für eine Aufnahme in das Auswahlverfahren ausgesprochen. Das ist aber der CSU völlig wurscht. Die CSU hat mal von einer ,Großen Koalition' mit der Bevölkerung geredet, die sie eingehen wolle. Tatsächlich gibt es aber nur eine ,Koalition der Mächtigen' in der CSU. Und wenn diese Mächtigen nicht wollen, dann wird die Meinung der Bevölkerung oder der Gemeinden einfach überhört.“
Über 100 Teilnehmer/innen durfte der Vorsitzende des Bund Naturschutz (BN) Ebern, Harald Amon, beim Vortrag „Besser leben ohne Plastik“ begrüßen. Zu der Veranstaltung eingeladen hatten neben dem BN, die Eberner Alternative Liste (EAL), die Volkshochschule Ebern und das UmweltBildungsZentrum Oberschleichach. Referentin war Nadine Schubert, die Co-Autorin des gleichnamigen Bestsellers.
Die Ergebnisse einer von der Landtagsfraktion der Grünen durchgesetzten Expertenanhörung zum möglichen Standort eines dritten Nationalparks in Bayern am Donnerstag haben für die Grünen Kreisverbände der Haßberge und Bamberg-Land in eine klare Botschaft: „Der Steigerwald muss ins Auswahlverfahren“.
Haßberge/Bamberg/Schweinfurt Wie sieht die Zukunft in der Steigerwald-Region aus? Was tun die Landkreise, um das Leben in der Region attraktiv zu gestalten, was tut die „große“ Politik für die ländliche Region zwischen Bamberg und Schweinfurt, welche Impulse könnte ein Nationalpark Steigerwald setzen? Darüber diskutierten am Aschermittwoch gut 100 Zuhörer mit grünen Kommunalpolitikern aus Bamberg, den Haßbergen und Schweinfurt in Ebrach. Mit dabei waren auch Ansgar Hudde, Mitarbeiter des Lehrstuhls für Demografie an der Universität Bamberg, Claudia Stamm, haushaltspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, sowie von Ebrachs Bürgermeister Max-Dieter Schneider.
Kreis Haßberge/Kreis Schweinfurt/Kreis Bamberg Die Grünen aus den Landkreisen Bamberg, Schweinfurt und Haßberge sorgen sich um die Zukunft der Region. In einer gemeinsamen, öffentlichen Veranstaltung am Aschermittwoch, 1. März, wollen die Grünen der drei genannten Kreisverbände ab 19.30 Uhr bei Fisch und Starkbier im Ebracher Klosterbräu über die Zukunft der Steigerwald-Region diskutieren. Beleuchtet wird, was die bayerische Staatsregierung unternimmt, um der Steigerwald-Region Zukunftsperspektiven zu eröffnen.
Frankfurter Ex-OB Petra Roth und die Grüne Bundestagskandidatin Manuela Rottmann sprechen über Politik, Parteien und Persönlichkeiten
Hassberge/Bad Kissingen/Bad Königshofen Hinter die Kulissen der Politik in Deutschland blicken am 11. März in Bad Kissingen und am 12. März in Bad Königshofen, Petra Roth, ehemalige Oberbürgermeisterin Frankfurts, und Dr. Manuela Rottmann, Direktkandidatin für die Bundestagswahl im Wahlkreis Bad Kissingen. Die beiden Termine stehen unter dem Motto: „Erfolge und Niederlagen, Parteipolitik und Sachpolitik, Zukunftssorgen und Zukunftschancen“.
Mit Anträgen in ihren Gemeinderäten wollen die Grünen aus Knetzgau und Wonfurt die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Knetzgau und Hainert "entschärfen". Neben einem geforderten Radweg entlang der kompletten Strecke, den die Knetzgauer Grünen im Blick haben, steht für die Wonfurter Grünen vor allem die Autobahnunterführung im Vordergrund. Derzeit ist den Grünen aus beiden Gemeinden die Gefahr für Fahrradfahrer und Fußgänger zu groß. Diese werden von Pkw- und Lkw-Fahrern viel zu spät erkannt. Bis der Radweg eingerichtet ist, sollte die Geschwindgkeit auf 60 km/h beschränkt werden.
Kreis Bad Kissingen/Haßberge/Rhön-Grabfeld Die unterfränkischen Grünen werden aller Voraussicht nach im nächsten Bundestag wieder vertreten sein. Die Delegierten derAufstellungsversammlung, die am Wochenende in Augsburg stattfand, wählten die 44-jährige Manuela Rottmann aus Hammelburg auf Platz 7 der Landesliste für die Bundestagswahl 2017. Aktuell sind die bayerischen Grünen mit neun Abgeordneten im Deutschen Bundestag vertreten, Platz 7 dürfte also den sicheren Einzug ins Berliner Parlament bedeuten. Manuela Rottmann, die mit dem klaren Votum der unterfränkischen Grünen antrat, könnte damit die Nachfolge von Hans-Josef Fell (ebenfalls Hammelburg) antreten, der die unterfränkischen Grünen bis 2013 im Deutschen Bundestag vertrat.
Es hört sich nach einem öden Behördenakt an – die „Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP)“. Tatsächlich steckt hier aber Zündstoff drin. Im LEP wird nichts weniger geregelt als das Gesicht Bayerns mit all seinen verschiedenen Landschaften, Natur- und Wirtschaftsräumen. Und die CSU arbeitet gerade an dem sprichwörtlichen Schlag in dieses Gesicht. Ihre Parole lautet „Lockerung des Anbindegebots“. Hört sich harmlos an, bedeutet aber einen Beton-Tsunami auf heute noch grünen Wiesen. Das Anbindegebot schützt uns vor Flächenfraß und der Zersiedelung unserer Umgebung. Es schreibt vor, dass Kommunen neue Flächen nur in Anbindung zum Siedlungsgebiet ausweisen dürfen, also meist am Ortsrand. Das hilft uns, zusammenhängende Naturgebiete oder landwirtschaftliche Flächen zwischen den Ortschaften zu erhalten. Die CSU will jetzt Industrie und Gewerbe auf der grünen Wiese zulassen. Die Auswirkung kann sich jede*r vorstellen. Zur Erinnerung: Bei der letzten LEP-Änderung wurde die Ansiedelung großer Supermärkte erleichtert. Die Folge: Am Ortsrand wurden die immer gleichen Discounter hochgezogen, während im Ortskern bald nur noch tote Hose war. Jetzt soll das Leben komplett aus dem Ort vertrieben werden. Wir wehren uns gegen diesen Angriff auf unsere Kulturlandschaft und wollen den Gemeinden lieber helfen, das Ortszentrum zu beleben. Die Grünen im Kreistag Haßberge forderten deshalb, dass der Landkreis Haßberge dieser Lockrung des Anbindegebtotes nicht zustimmt. Im Kreisausschuss wurde dieser Punkt behandelt und dem Grünen Antrag zugestimmt.
Kreisgrüne besichtigten zusammen mit ihrem Landesvorsitzenden die „power-to-gas-Anlage“ in Haßfurt Dass die Grünen Verfechter einer dezentralen Energiewende sind, also weg von den großen Konzernen und hin zu kleinen Genossenschaften in Bürgerhand vor Ort wollen, ist allgemein bekannt. Auch, dass diese Energiewende auf viele kleine Füße gestellt wird, ist bei den Grünen Programm. Hierzu gehört die flächendeckende, also dezentrale, Strom- und Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien ebenso wie die Stromspeicherung. Strom lässt sich auf verschiedene Arten speichern, eine davon wurde kürzlich im Haßfurter Hafen eingeweiht, wo das Stadtwerk zusammen mit „Greenpeace energy“ seine „power to gas“-Anlage installiert hat und die nun von den Grünen besichtigt wurde.
Die GUT (Gesellschaft zur Umsetzung erneuerbarer Technologieprojekte) stoppt die Planung für den „Bürgerwindpark Bürgerwald“ auf dem Tonberg bei Kirchlauter. Grund für diese Entscheidung sind die Ergebnisse aus der faunistischen Untersuchung. Die darin gewonnenen Erkenntnisse bezüglich der geschützten Arten Wespenbussard, Schwarzstorch und Graureiher haben sowohl Geschäftsführung als auch Aufsichtsrat der GUT einvernehmlich - wen auch mit starken Bauchschmerzen - von dem Projekt Abstand nehmen lassen.
Vor den Auswirkungen der Neuregelung im Landesentwicklungsplan (LEP) warnen die Grünen im Landkreis Haßberge. Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen sieht diese Teilfortschreibung des LEP äußerst kritisch und hat deshalb in einem Antrag die Verwaltung des Landkreises Haßberge aufgefordert, bis zum Stichtag 15. November 2016 in einer umfassenden Stellungnahme unter anderem die geplante Lockerung des Anbindegebotes abzulehnen. Das bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat bietet allen Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Gebietskörperschaften die Möglichkeit, sich am Verfahren zur Fortschreibung des LEP zu beteiligen.
hier geht's zum Antrag
Ein klares Bekenntnis pro Windenergieanlagen auf dem Tonberg legt die Eberner Alternative Liste (EAL) ab. Für die beiden EAL-Sprecher Alexander Hippeli und Oliver Kröner steht das Projekt stellvertretend für das Gelingen der Energiewende in Deutschland und weltweit.
Die Sprecher der EAL können nicht nachvollziehen, mit welch oberflächlichen Argumenten wie "Windkraftanlagen töten Vögel und Fledermäuse, zerstöre Landschaften und vernichte Wälder" die Gegner des Projekts derzeit Stimmung gegen das Projekt machten. "Alle die glauben, dass der Klimawandel eine abstrakte Gefahr sei und es schon nicht so schlimm kommen werde, verweise ich beispielsweise auf Daten der nahegelegenen Wetterstation in Köslau", so Hippeli. Von 1991 bis 2015 habe die Jahresdurchschnittstemperatur dort bei noch 8,7 ° C gelegen. 2014 und 2015 sei dann erstmals und sogar zwei Jahre in Folge eine Jahresdurchschnittstemperatur von 10 ° C erreicht worden. Dagegen hätten die Niederschläge im Jahr 2014 rund 10 Prozent und im Jahr 2015 sogar um ein Viertel unter dem langjährigen Schnitt gelegen.
450 Jahre belastet eine Plastikflasche die Natur, bis sie von der Umwelt abgebaut ist. Bis dahin entweichen zahlreiche chemische und giftige Inhaltsstoffe, die sich andere „Behausungen“ suchen und zum Beispiel in menschlichen Organen ablagern. Die Plastikflasche selbst landet möglicherweise im Meer, wird zersetzt oder angeknabbert, zum Teil von den Meeresbewohnern aufgefressen, die daran natürlich elendig zugrunde legen. Schon in gut 30 Jahren könnte in unseren Meeren mehr Plastik herumschwimmen als Fische.
Ein „Heimspiel“ hatte Nadine Schubert am Freitagabend. Die Neuschleichacherin referierte auf Einladung der Haßberg-Grünen im Mehrgenerationenhaus in Haßfurt vor gut 60 Zuhörern über ein „Leben ohne Plastik“ und stellte ihr gleichnamiges Buch vor.
Autorenlesung „Besser Leben ohne Plastik
Der Honig, den wir uns auf die Semmel schmieren, ist mit Mikroplastik belastet. Das Wasser, mit dem wir unseren Kaffee brühen, enthält kleinste Plastikpartikel. Plastik ist mittlerweile überall – mit schlimmen Folgen für die Umwelt und unsere Gesundheit. Geht es wirklich nicht ohne? Das fragen sich die Grünen bei einem Infoabend am Freitag, 16. September, um 19.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Haßfurt, Marktplatz 10.
Stellungnahme der Grünen Kreistagsfraktion zum Leserbrief von R. Scheuring und seinen verbalen Angriffen gegen die GUT
Es mag sein, dass dem Chef eines Atomkraftwerks Windräder ein Dorn im Auge sind. Das gibt ihm aber nicht das Recht die Integrität des ehemaligen und des derzeitigen Landrates und der Mitarbeiter des Landratsamtes in den Dreck zu ziehen.
Nun also doch! Die bayerische Staatsregierung plant nach dem Bayerischen Wald und Berchtesgaden einen dritten Nationalpark. In Nordbayern soll er ausgewiesen werden. Wer nun denkt, es gehe dabei um die Buchenwälder im Steigerwald, der irrt doch sehr. Nein, der Steigerwald ist nach den Worten der Umweltministerin Ulrike Scharf sogar ausdrücklich ausgeschlossen.
Haßberg-Bündnis sammelt Unterschriften für Volksbegehren gegen CETA
Die geplanten Handelsabkommen mit den USA und Kanada „TTIP“ (Transatlantic Trade and Investment Partnership) und „CETA“ (Comprehensive Trade and Investment Agreement) sind hoch umstritten. Nachdem „TTIP“ mittlerweile immer kritischer gesehen wird, ist auch „CETA“, das europäisch-kanadische Handelsabkommen und damit die „kleine Schwester“ von TTIP, ins Visier der Kritiker gelandet. Das bayernweit mit insgesamt 50 Parteien und zivilgesellschaftlichen Vereinen sowie Verbänden breit gefächerte Bündnis gegen diese Handelsabkommen, strebt ein Volksbegehren an, um die bayerische Staatsregierung anzuweisen, im Bundesrat gegen CETA zu stimmen.
Haßfurt/Maßbach Die 44 Jahre alte Frankfurter Juristin Manuela Rottmann ist die Bundestagskandidatin der Grünen im Wahlkreis Bad Kissingen im kommenden Jahr. Bei einer gemeinsamen Versammlung der Kreisverbände Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld in Maßbach wurde sie fast einstimmig nominiert. Auf sie entfielen 18 Ja-Stimmen, ein Mitglied enthielt sich. Gegenkandidaten hatte sie nicht. Welchen Platz auf der Landesliste sie bekommt, entscheidet sich am 9. Dezember bei einer Landesversammlung der Grünen in Augsburg.
Nach den "Milchgipfeln in Berlin und in München diskutieren am Sonntag, 19. Juni, Landwirte vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter in Friesenhausen (Gemeinde Aidhausen) die Situation der Milchbauern mit Politikern. Das Podium für ihr Anliegen soll der „Milchbauernfrühschoppen“ am Sonntag, 19. Juni, ab 10 Uhr im Festzelt in Friesenhausen sein. Der Ort feiert an diesem Wochenende sein 1200-jähriges Bestehen.
Sehr geehrter Herr Landrat Schneider,
Die medizinische Versorgung der Bevölkerung gehört zum gesetzlich vorgeschriebenen Versorgungsauftrag der Landkreise. Der Landkreis Haßberge gewährleistet dies u.a. durch die Haßberg-Kliniken. Kontrolliert und gelenkt wird diese landkreiseigene Einrichtung durch den Verwaltungsrat der Haßberg-Kliniken, der sich aus Mitgliedern des Kreistages zusammensetzt.
Aktuell geplant sind tiefgreifende Strukturveränderungen, die sowohl die Bevölkerung, als auch die Bediensteten stark betreffen.
In einer Demokratie gehört es selbstverständlich dazu, dass aus Gründen der Transparenz und dem öffentlichen Interesse solche weitreichende Entscheidungen auf eine breite Grundlage gestellt werden.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt daher die entsprechenden Beschlüsse nicht nur vom Verwaltungsrat, sondern von allen politisch Verantwortlichen des Kreistages treffen und mittragen zulassen.
Die entsprechenden Unterlagen und Bilanzen sind vorab allen Kreisrätinnen und Kreisräten zur Verfügung zu stellen.
Geplante Schließung der Geburtstabteilung im Haßfurter Krankenhaus soll auf den Prüfstand
Bereits am 6. Juni soll der Verwaltungsrat der Haßberg-Kliniken entscheiden, ob und wie es mit der Geburtsabteilung und dem Hofheimer Krankenhaus weitergeht. Aus Sicht der Grünen ist die Tragweite dieser Entscheidung so gewaltig, dass nicht der Verwaltungsrat, sondern der komplette Kreistag diese Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt treffen sollte. Ein entsprechender Antrag der Grünen ist in Arbeit.
Bayerischer Verfassungsgerichtshof segnet CSU-Windkraft-Stopp durch das 10 H-Gesetz ab
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof in München hat am heutigen Montag erklärt, der „CSU-Windkraft-Stopp“ mit dem 10 H-Gesetz sei mit der bayerischen Verfassung vereinbar. Die beiden Kläger Hans-Josef Fell, ehemaliger MdB der Grünen, und Patrick Friedl, Grünen-Stadtrat aus Würzburg, sehen in diesem Urteil einen „schwarzen Tag für den Klimaschutz in Bayern.
Zeiler Kino zeigt am 29. April mit dem Film „Power To Change“ die Vision einer dezentralen und sauberen Energieversorgung
Die Erneuerbaren Energien sind zweifellos auf dem Vormarsch. Trotz aller politischen Hindernisse und Widerstände übernehmen Windkraft, Photovoltaik einen immer größeren Anteil am Strom-Mix in Deutschland. Doch ist der Weg der Regenerativen Energien noch lange nicht zu Ende. Am kommenden Freitag, 29. April, hat der Film „Power To Change“ (Die Kraft der Wende) seine Haßberg-Premiere im Zeiler Capitol-Theater, am Samstag, 7. Mai, folgt eine weitere Vorstellung.