BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kreisverband Haßberge

Keine Lust mehr auf Hate Speech? Zeit etwas dagegen zu unternehmen!


Folgendes kannst Du selbst tun, wenn Du auf den Sozialen Plattformen auf Falschmeldungen oder Hate Speech stößt:

 

1. Faktencheck
Hier einige gute Seiten um "Gefälschte Wahrheiten" zu entlarven.
Faktencheck von Correctiv:https://correctiv.org/faktencheck/

Tagesschau Faktenfinder:https://www.tagesschau.de/faktenfinder

BR Faktenfuchs:https://www.br.de/nachrichten/faktenfuchs-faktencheck,QzSIzl3

2. Melde den entsprechenden Inhalt als Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards und bitte gegebenenfalls auch andere Personen darum, dies Dir gleich zu tun. Auf Facebook, Instagram und Twitter musst Du dazu beim betreffenden Beitrag oben rechts auf die drei Punkte klicken und dann „Melden“ auswählen.

3. Reiche eine NetzDG-Beschwerde ein. Diese findest Du bei Facebook beim vorherigen beschriebenen Verfahren direkt unter "Was Du sonst noch tun kannst". In den folgenden Anleitungen findest Du detaillierte Informationen, wie Du ganz einfach Hasskommentare oder Falschmeldungen auf Facebook, Instagram und Twitter melden kannst:
Facebook: https://www.facebook.com/help/212722115425932

Instagram: https://www.facebook.com/help/instagram/198034803689028

Twitter: https://help.twitter.com/de/safety-and-security/report-abusive-behavior


4. Hate Speech - sofern sie Dir als strafrechtlich relevant erscheint - kann auf der Plattform hassmelden.de von Reconquista Internet gemeldet werden. Diese Plattform prüft jede Meldung auf strafrechtliche Relevanz. Dort wird Deine Meldung geprüft, worauf dann gegebenenfalls rechtliche Schritte eingeleitet werden. Du selbst bleibst bei der Anzeige anonym gegenüber Behörden und Täter*innen. Die folgenden Seiten bieten zudem einen guten Überblick, wie Du allgemein Hass im Netz erkennen und ihm entgegnen treten kannst:

https://hateaid.org/ratgeber/

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/digitale-zivilgesellschaft/das-koennen-sie-tun

https://correctiv.org/faktencheck

https://mbr-berlin.de/publikationen/umgang-mit-rechtsextremen-oder-rassistischen-aussagen-und-gespraechsmustern-2019

https://www.zeit.de/digital/internet/2019-10/hate-speech-soziale-medien-internet-tipps

5. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf WhatsApp macht es besonders schwierig, Falschmeldungen zu bekämpfen. Aber auch als User*in kannst Du etwas tun: Zum Beispiel, indem Du Falschmeldungen entkräftest und auf Quellen hinweist. So kannst Du beispielsweise fragen: „Was ist denn die Quelle deiner Nachricht?“ oder „Wer hat dir das geschickt?“. Die ursprüngliche Herkunft von Fotos lässt sich leicht mit einer umgekehrten Bildersuche überprüfen. Mehr zu diesem Verfahren findest du bei Google: https://support.google.com/websearch/answer/1325808?co=GENIE.Platform%3DAndroid&hl=de