BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kreisverband Haßberge

Bis 2020

Artenvielfalt in Franken schützen – Podiumsdiskussion zum Tag der Franken in Haßfurt

Haßfurt, 6. Juli 2025: Rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am Sonntagnachmittag in die Kreisgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen am Floriansplatz in Haßfurt, um an der Podiumsdiskussion „Artenvielfalt in Franken schützen“ teilzunehmen. Bei sommerlichem Wetter diskutierten Expertinnen und Experten aus Politik, Forstwirtschaft und Naturschutz gemeinsam mit dem Publikum über Wege, die biologische Vielfalt in der Region zu erhalten und zu fördern.

Auf dem Podium saßen Niklas Wagener (MdB), forstpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion, Florian Tully vom Verein Nationalpark Steigerwald, Hans Stark, ehemaliger Leiter des Universitätsforstamtes Sailershausen, Dr. Klaus Mandery vom BUND Naturschutz Bayern sowie Klaus Schineller, Öko-Landwirt und Stadtrat in Ebern. Moderiert wurde die Veranstaltung von Christian Ruser, Kreisvorsitzender der Grünen im Landkreis Haßberge.

Dringlichkeit und Handlungsspielräume

Niklas Wagener betonte in seinem Eingangsstatement die Bedeutung politischer Weichenstellungen auf Bundesebene:

„Wir müssen dem Artensterben mit klaren Vorgaben, Förderprogrammen und einer naturverträglichen Agrarpolitik begegnen.“ Besonders hob er die Rolle der Kommunen und der Zivilgesellschaft hervor.

„Ich bin kein Wissenschaftler“, sagte Florian Tully, „aber ich sehe den Wald jeden Tag und mache mir einfach große Sorgen, dass unser Steigerwald mit all seinem Reichtum an Pflanzen und Tieren verloren geht.“ Er sieht in der intensiven Waldwirtschaft und dem Klimawandel die größten Bedrohungen für die Baumbestände.

Hans Stark gab als Forstexperte Einblicke in den Zustand der heimischen Wälder und schilderte eindrücklich, wie sich Monokulturen, Bodenversiegelung und der Klimawandel auf Flora und Fauna auswirken. Er warb für eine naturnähere Bewirtschaftung und die Rückkehr strukturreicher Landschaftsräume.

Seine Sicht als Wissenschaftler schilderte Dr. Klaus Mandery und beschrieb konkrete Projekte des Naturschutzbundes im Landkreis Haßberge. Dabei wies er auf das große Potenzial der fränkischen Naturräume mit ihrer nach wie vor ungewöhnlich großen Artenvielfalt hin. Streuobstwiesen, Blühflächen und artenreiche Feldränder könnten einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass die Biodiversität auch in Zukunft ein Schatz des Frankenlandes bleibt: „Die Lösungen sind oft lokal und ganz praktisch – was wir brauchen, ist politischer Wille und die Unterstützung der Menschen vor Ort.“

Klaus Schineller betonte den grundsätzlichen Willen der Landwirte, beim Naturschutz mitzuarbeiten – doch die Flut kleinteiliger Regelungen und die wachsende Bürokratie stellen ihn in der alltäglichen Praxis vor große Probleme.

Übereinstimmend stellten die Debattenteilnehmer fest, dass unsere Heimat bis heute von einer hohen Artenvielfalt geprägt ist, die Bemühungen zum Schutz unserer intakten Umwelt jedoch deutlich verstärkt werden müssen. Im Zeichen des Klimawandels seien sämtliche Elemente unseres Ökosystems gefährdet.

Überraschungsbesuch am Tag der Franken in Haßfurt

Besonders freuten sich die Veranstalter über den Besuch des Landtagsabgeordneten Paul Knoblach sowie des stellvertretenden Landrats im Landkreis Schweinfurt, Thomas Vizl. Beide Politiker waren als Ehrengäste zum Tag der Franken nach Haßfurt gekommen und nutzten spontan die Gelegenheit, die Diskussion mit ihren kenntnisreichen Beiträgen zu bereichern.

Im Anschluss an die Inputs entwickelte sich eine lebendige Diskussion unter den Besucherinnen und Besuchern. Fragen zum Insektensterben, zur Rolle der Landwirtschaft und zur Förderung privater Gärten als Rückzugsräume für Tiere machten deutlich, wie sehr das Thema bewegt. Mehrere Teilnehmende äußerten den Wunsch nach konkreten Mitmach-Angeboten und mehr öffentlicher Aufklärung.

Zum Abschluss waren sich alle einig: Der Schutz der Artenvielfalt beginnt vor der eigenen Haustür – und braucht sowohl politische Rahmenbedingungen als auch zivilgesellschaftliches Engagement.

Die Kreisvorsitzende Margit Pickel-Schmitt verabschiedete die Diskussionsteilnehmer mit einem kleinen Präsent und wünschte allen Gästen noch unterhaltsame Stunden am Tag der Franken in Haßfurt.

Text/Foto: mk

Nationalparktag 2025 in Ebrach – Ein starkes Zeichen für den Steigerwald

Am 27. Juni 2025 fand im idyllischen Klosterbräu-Garten von Ebrach der diesjährige Nationalparktag statt. Bei bestem Sommerwetter lud der Verein Nationalpark Steigerwald zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Zwischen informativen Ständen, unterhaltsamer Musik und leckeren kulinarischen Angeboten konnten sich Besucherinnen und Besucher über den aktuellen Stand und die Vision eines Nationalparks im Steigerwald informieren.

Nach der Eröffnung durch Florian Tully wechselten sich Grußworte, fachliche Beiträge und engagierte Reden ab. Auch politisch

e Unterstützung von B90/Grüne war vor Ort: Neben kleinen Delegationen aus allen Ortsverbänden ware natürlich auch unsere beiden Kreisvorstände Margit-Pickel-Schmidt und Christian Ruser mit dabei.
Die Bundestagsabgeordnete Lisa Badum aus Bamberg, eine langjährige Unterstützerin des Nationalparks, unterstrich in ihrer Rede die Bedeutung eines Nationalparks für Klima- und Biodiversitätsschutz und sprach sich klar für die weitere Initiative im Steigerwald aus. Gisela Sengel, Mitglied des Landesvorstands der Grünen Bayern, betonte die gesellschaftliche Relevanz des Projekts: „Schützen wir Wasser, Luft, Wälder und Auen, so schützen wir nicht nur die Natur, sondern vor allem uns Menschen!“ rief sie dem begeistert applaudierenden Publikum zu.
Der stimmungsvolle Rahmen des Klostergartens und das große Engagement aller Beteiligten machten den

Nationalparktag zu einem besonderen Ereignis und einem starken Signal für den

Erhalt und die Weiterentwicklung unserer einzigartigen Waldlandschaft im Steigerwald.

Text/Fotos: Markus Kuhn

Internationaler Weltfrauentag 2025

„Die Unbeugsamen 2 - Guten Morgen, ihr Schönen!“

Zum Internationalen Frauentag, den 8. März luden die Grünen Frauen Haßberge gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ins Kino Zeil ein.
Zu sehen war der Film „Die Unbeugsamen 2 - Guten Morgen, ihr Schönen!“ von Regisseur Torsten Körner.
Der Film gibt einen Einblick in das Leben von Frauen in der DDR. Obwohl auch sie in einem patriarchalen System lebten, war die Emanzipation in der DDR weiter fortgeschritten als in der BRD. Gleich bei beiden politischen Systemen war, dass viele Frauen die Unterstützung ihrer Mütter und Großmütter brauchten, um selbst im Beruf bestehen zu können.
Durch den Film konnten wir einen anderen Blick, einen emotionalen, auf die Frauen aus den östlichen Bundesländern gewinnen.
Nach dem Film gab es noch eine Diskussion mit Sabine Dittmar MdB, Jessica Hecht und Angela Kriegsmann, moderiert durch Johanna Bamberg-Reinwand. Aus dem Publikum wurden dazu auch sehr interessante Fragen gestellt, so dass man die Veranstaltung als durchaus gelungen bezeichnen kann. Die Veranstaltung wurde organisiert von Johanna Bamberg-Reinwand (SPD) zusammen mit Margit Pickel-Schmitt (B90/Die Grünen).

Spenden in Höhe von 300 € wurden auch gesammelt. Herzlichen Dank dafür. Der Erlös geht an das Frauenhaus in Schweinfurt!

 

Zuversicht!

Lasst uns gute Laune verbreiten - gemeinsam rocken wir den Wahlkampf!

Christian Ruser

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

liebe Freundinnen und Freunde,

Die Welt da draußen ist in Unruhe: Kriege, Klimawandel, Künstliche Intelligenz – das sind nur einige der Dinge, die uns Sorgen bereiten und uns alle beschäftigen. Da gilt es nicht nur, unsere Erde als lebenswerten Ort zu erhalten. Vor allem unsere fränkische Heimat mit all ihren Traditionen, Eigenheiten und ihrer liebenswerten Natur müssen wir bewahren und pflegen. Und dafür muss einiges angepackt werden und etliche Schalter umgelegt werden. Konkret geht es um… …Energie: Die Zukunft unserer Wirtschaft und unseres Wohlstandes hängt maßgeblich auch von unserer Energieversorgung ab. Auch bei uns in Unterfranken scheint die Sonne umsonst und der Wind weht umsonst. Von daher brauchen wir noch mehr Investitionen in die erneuerbaren Energien. Auch das Klima freut sich!

…Gesundheit: Die gesundheitliche Versorgung bereitet vielen Menschen Sorge. Daran müssen wir arbeiten. Die Krankenhausreform sollte in Zusammenarbeit mit den Ländern noch einmal überarbeitet werden, um sowohl gesetzliche als auch private Versicherungen stärker an den Kosten zu beteiligen. Vor allem in ländlichen Gebieten muss es einen schnellen und guten Zugang zu Krankenhäusern und einer grundlegenden medizinischen Versorgung geben. Regionale Gesundheitsverbünde, gemeinsame Versorgungszentren, Gemeindegesundheitspfleger oder mobile medizinische Angebote („Medizin auf Rädern“) – an guten Ideen mangelt es nicht. Lasst Sie uns umsetzen!

…ÖPNV: Ohne Auto wird in vielen Teilen Unterfrankens auch in Zukunft wenig möglich sein. So ist es einfach. Trotzdem müssen wir den traditionellen ÖPNV, insbesondere die Busverbindungen, weiter auszubauen. Vor allem brauchen wir auch mehr innovative Mobilitätsdienste wie der Rufsammeltaxi-Service „Callheinz“. Und der Erfolg gibt ihm absolut recht. Deshalb gilt: Mehr ÖPNV wagen!

…Bildung: Als Programmbereichsleiter der Volkshochschule Haßberge weiß ich: Bildung ist die Grundlage von wirtschaftlichem, gesellschaftlichem und technologischem Fortschritt. Sie hilft uns, uns persönlich weiterzuentwickeln und unsere Erfahrungen weiterzugeben. Wie es so schön heißt: Bildung ist nicht alles, aber ohne Bildung ist alles nichts. Gerade auch auf dem Land brauchen wir passgenaue Bildungsangebote für Jung und Alt. Davon profitieren Wirtschaft, Gesellschaft und nicht zuletzt unsere Demokratie!

Für diese Ziele werde ich mich in Berlin mit RICHTIG! einsetzen.

Und eins ist klar:

Eine Stimme für Christian Ruser ist eine RICHTIGE! Stimme für die Heimat!

Euer

Christian Ruser

GRÜNER MITTWOCH IN DEN HASSBERGEN 

Grüne Landesvorsitzende Sengl zu Besuch in den Haßbergen 

GRÜNER MITTWOCH IN DEN HASSBERGEN 

Die GRÜNE Frauen des Kreisverbandes Haßberge von Bündnis 90/ Die Grünen freut sich sehr auf den Besuch von Gisela Sengl, der Landesvorsitzenden der Grünen in Bayern. Sengl nahm die Einladung der GRÜNE Frauen Haßberge gerne an. Ihr Besuch in den Haßbergen wird nun am Mittwoch, dem 12.Februar 2025 stattfinden. Mittags geht es mit der Begrüßung der Landesvorsitzenden durch die Frauengruppe in „Mayas Unverpacktladen“ in der Hauptstraße 12 in 97461 Hofheim los. Nach einer kleinen Führung durch den Laden ist gegen 13:30 Uhr ein gemütliches Kaffeetrinken im Café des Unverpacktladens vorgesehen. Alle Interessierten sind hierzu ganz herzlich eingeladen. Im Anschluss daran wird sich Sengl mit Vertretern der Grünen Jugend beim Stadtwerk Haßfurt treffen. Hier wird dann auch der grüne Bundestagsabgeordnete Tobias Bacherle aus Böblingen dazustoßen. Hier werden Sengel und der Digitalpolitiker Bacherle dann von Norbert Zösch, dem Geschäftsführer des Stadtwerks Haßfurt begrüßt und durch die Zentrale des Stadtwerks geführt, wo sich die beiden Spitzenpolitiker über die Themen Digitalisierung und Energie austauschen wollen. Das Stadtwerk Haßfurt verfügt vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien auch international über einen exzellenten Ruf. Im Anschluss geht es für die Landesvorsitzende nach Ebern, wo sie sich auf einem Biobauernhof der Diskussion zu den aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft stellen wird. Der Besuch Sengls im Landkreis Haßberge findet dann um 19 Uhr seinen Höhepunkt mit einem „Stammtischgespräch mit Gisela“ im Restaurant „Veracruz“ (Marktplatz 18, 96106 Ebern). Auch hierzu sind alle Interessierten sehr herzlich eingeladen. Der grüne Direktkandidat für den Bundestag im Wahlkreis 247 (Bad Kissingen/Haßberge/Rhön-Grabfeld), Christian Ruser, zeigt sich begeistert vom Besuch Sengls: „Gisela Sengl ist ein bodenständiger Mensch, der ein Auge für die Probleme der Menschen hat. Wenn sie zu uns kommt, dann weiß ich, dass sie Einiges mitnehmen wird. Sei es bei den Themen Energie, Wirtschaft, Digitales oder generell bei den Herausforderungen des ländlichen Raums. Auf diesen Austausch freue ich mich sehr.“

Projekt Klimawald in Zeil am Main

„Ein Stück Heimat, das bleiben wird“

Mit einer symbolischen Pflanzaktion wird der Kreisverband Haßberge von Bündnis 90/ Die Grünen am Samstag, dem 01.02.2025, den offiziellen Startschuss für den „Zeiler Klimawald“ feiern. Ein Klimawald soll möglichst viel Kohlendioxid über einen langen Zeitraum hinweg binden, und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Minderung des Ausstoßes des Treibhausgases, welches den Klimawandel maßgeblich vorantreibt. Außerdem werden u.a. durch die Auswahl der Baumarten Grundlagen zur Förderung der Biodiversität geschaffen. Der Klimawald in Zeil, der sich unweit des Stadtwahrzeichens „Käppele“, befindet, geht vor allem auf die Initiative des Haßfurters Markus Kuhn zurück. Der Sprecher des grünen Ortsverbandes Haßfurt erwarb das kleine Waldgrundstück im vergangenen Jahr und sorgte dafür, dass seit dem Sommer 2024 knapp 100 abgestorbenen Fichten entfernt und das Gelände für die Wiederaufforstung vorbereitet wurde. Das Projekt profitiert auch von einer Förderung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Dieser Förderung wird für die Setzlinge genutzt, während Verbissschutz und Pflege von ehrenamtlichen Helfern übernommen werden müssen. Ziel wird es sein, dass in einigen Jahren das menschliche Engagement für den Wald zurückgefahren werden kann. Langfristig soll der Klimawald in das Eigentum einer gemeinnützigen Organisation übergeben werden. Zu Gast bei der Klimawald-Eröffnung wird auch der grüne Bundestagsabgeordnete Niklas Wagener aus Aschaffenburg sein, der u.a. Mitglied ist im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft ist. Auch Christian Ruser, Kreissprecher der Haßberg-Grünen und grüner Direktkandidat für den Bundestag im Wahlkreis 247 (Bad Kissingen/Haßberge/Rhön-Grabfeld), wird der Pflanzaktion beiwohnen. Er meinte zu diesem Projekt: „Das ist eine großartige Initiative. Der Zeiler Klimawald wird ein Stück Heimat werden, das die Zeit überdauert und bleibt“.

Die heiße Diskussion um ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Sinnvolle Idee oder eine Belastung für die Jugend?

Mit Russlands Krieg gegen die Ukraine und der Diskussion über eine Wiederaufrüstung und vor allem eine personelle Verstärkung der Bundeswehr, rückt das Thema Dienstpflicht immer mehr in den Fokus der Politik. Hinzu kommen personelle Sorgen in sozialen, kulturellen, technischen und ökologischen Einrichtungen, in den Behörden, Stellen des Zivil- und Katastrophenschutzes sowie nicht zuletzt bei der Feuerwehr und im Rettungsdienst. „Das Thema Pflichtjahr für die Jugend muss doch vor allem mit jungen Menschen diskutiert werden!“, fordert Magnus Wirth (20), Sprecher der Grünen Jugend Haßberge. Deshalb lädt diese nun zur Podiumsdiskussion mit dem Titel „Verpflichtendes Gesellschaftsjahr: Sinnvolle Idee oder eine Belastung für die Jugend?“. Der Diskussion mit der Grünen Jugend werden sich stellen: Niklas Wagener (26), grüner Bundestagsabgeordneter aus Aschaffenburg und Mitglied im Verteidigungsausschuss, sowie Christian Ruser (44), Direktkandidat der GRÜNEN im Wahlkreis 247 (Bad Kissingen/ Haßberge/ Rhön-Grabfeld). Die Grüne Jugend selbst wird durch Miriam Bergmann (22) vertreten. Die Veranstaltung findet statt am 01.02. um 19 Uhr im Restaurant „Umami Korean BBQ“ in der Bahnhofstraße 2 in 97475 Zeil am Main. Der Eintritt ist frei und die Veranstalter freuen sich über rege Teilnahme und Interaktion von jung bis alt. Eine intensive Diskussion ist vorprogrammiert.

Ein Bundestagskandidat im Schafstall

Ruser bei Bio- und Erlebnisbauernhof „Ela's Hof“ in Unterschleichach

Der Einladung des Ortsverbandes Oberaurach von Bündnis 90/ Die Grünen auf den Bio- und Erlebnisbauernhof „Ela's Hof“ in Unterschleichach folgten etliche Interessierte. Dabei reichte die Alterspanne der Besucher vom Kleinkind- bis ins gediegene Seniorenalter. Alt und Jung hatten sichtlich ihren Spaß an der Veranstaltung, denn Bäuerin Michaela von der Linden zeigte den Besuchern den ganzen Hof – vom Hühnergehege bis direkt rein in den Schafstall. Sie schilderte dabei die Freuden, aber auch die Herausforderungen bäuerlichen Lebens und Wirtschaftens. Vor allem der grüne Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis Bad Kissingen/Haßberge/Rhön-Grabfeld, Christian Ruser, hörte hier sehr interessiert zu. Im Austausch mit von der Linden und ihrem Ehemann Christoph Schwemmlein zeigte er großes Verständnis für die Problemschilderungen der Bauernfamilie, welche sich nicht zuletzt um irrwitzige bürokratische Vorschriften und zu strenge Vorgaben drehten. Ruser versprach sich im Falle einer erfolgreichen Kandidatur genau für diese Belange einzusetzen. Der Nachmittag klang schließlich gemütlich bei Kaffee und Kuchen und sichtlich zufriedenen Besuchern im Stall aus. Wie gut, dass es unsere Landwirtschaft gibt…

Neujahrsempfang bei den Haßberge GRÜNEN

Bundestagskandidat Ruser: Kein bisschen grün hinter den Ohren

Am vergangenen Freitag begrüßte Kreissprecher Christian Ruser aus Knetzgau die Mitglieder seines Kreisverbandes Haßberge von Bündnis 90/Die Grünen zu einer Doppelveranstaltung im Kreisbüro in Haßfurt. Ruser, der zusammen mit der Co-Kreissprecherin Margit Pickel-Schmitt durch den Abend führte, fungierte dabei in seiner Zweifachrolle als Sprecher und grüner Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis 247 (Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld). Zunächst mussten für den Kreisverband zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt werden, da Schatzmeister Christoph Appel und Schriftführerin Lara Appel-Tscherepanow zurückgetreten waren. Die anwesenden Grünen-Mitglieder wählten die Kirchlauterin Anna Luckhardt in das Amt der Schriftführerin sowie den Haßfurter Michael Thomé zum neuen Schatzmeister. Zudem wurde Margit Pickel-Schmitt als neue Delegierte für die grünen Bundesparteitage bestimmt. Nach diesem formellen Teil des Abends wurde es etwas lockerer, und der offizielle Neujahrsempfang des Kreisverbandes konnte beginnen. Dieser stand ganz im Zeichen der Ende Februar stattfindenden Bundestagswahlen. Kandidat Ruser schwor die Anwesenden auf einen aus seiner Sicht „harten, aber auch ungeheuer wichtigen Wahlkampf“ ein. Der Knetzgauer bedankte sich herzlich für die Unterstützung seines Wahlkampfteams und betonte, dass er sich vor allem als Pragmatiker sieht, dem die Sorgen und Nöte der Menschen in seinem ländlich geprägten Wahlkreis deutlich wichtiger seien als abgehobene „Politphrasendrescherei“. Zum anderen wurde deutlich, dass Ruser, den viele auch als Programmverantwortlichen der Volkshochschule Haßberge kennen, über eine große politische Erfahrung verfügt. So war er bereits als Jugendgemeinderat und Gemeinderat tätig. Auch der grüne Landtagsabgeordnete Paul Knoblach aus Garstadt sowie Stefan Weidinger, der Direktkandidat von Bündnis 90/Die Grünen für den Bundestagswahlkreis Schweinfurt, besuchten den Haßfurter Neujahrsempfang und trugen zur ausgelassenen Stimmung des Abends bei. Der Abend klang schließlich mit einer kleinen, von der Grünen Jugend durchgeführten „Social Media“-Übung, gutem Essen und einigen kalten Getränken aus.

Frohe Weihnachten!

Besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein frohes Fest wünscht unser Direktkandidat Christian Ruser! 💚

Wir hoffen ihr verbringt ruhige Tage gemeinsam mit euren Liebsten! 🎄🎁

12.10.2024 - Aufstellungsversammlung zur Bundestagskandidatur Wahlkreis 247

12.10.2024 - Haßfurt / Rügheim:

Herzliche Grüße von unserer Aufstellungsversammlung zur Bundestagskandidatur in unserem Wahlkreis. Im Landhotel in Rügheim konnten 49 Wahlberechtigte und zahlreiche Gäste aus den drei Kreisverbänden Bad Kissingen, Röhn-Grabfeld und Haßberge begrüßt werden. Margit Pickel-Schmitt eröffnete die Veranstaltung und bedankte sich bei Simone Artz (Bezirksvorständin) und Patrick Friedl (MdL), die sich bereit erklärt hatten die Wahlleitung zu übernehmen.

Im zweiten Wahlgang konnte sich Christian Ruser (OV Knetzgau) knapp gegen Lara Appel-Tscherepanow durchsetzen.

Damit sind alle Direktkandidat*innen für Unterfranken bestimmt: Jessica Hecht, Niklas Wagener, Peter Weiss, Stefan Weidinger und Christian Ruser.

Frauengruppe KV Haßberge - Spendenübergabe im MGH Haßfurt

Die Frauengruppe von Bündnis90/Die Grünen im Kreisverband Haßberge veranstaltete in den letzten Monaten zwei Secondhandbasare. Im Dezember 2023 fand ein Basar im Büro der Grünen in Haßfurt statt, im August dieses Jahres in Neubrunn anlässlich des Dorfflohmarktes. Neben Kleidung werden auch Accessoires wie Schmuck, Taschen, Tücher, Mützen und Schals angeboten.

Der Erlös der Basare wird immer für einen guten Zweck gespendet. Diesmal ging das Geld an den Jugendrat der Stadt Haßfurt. Der Jugendrat ist ein beratendes Gremium innerhalb des Stadtrates und kümmert sich um die Anliegen der Jugendlichen im Stadtgebiet. Die Übergabe des Erlöses erfolgte durch die Kreissprecherin Margit Pickel-Schmitt und Anita Amend, Beisitzerin im Kreisvorstand.  Zusammen mit den Stadträten und Jugendbeauftragten Kim Davey und Ilker Martin Özalp freuten sich die Jugendlichen sehr über die Spende. Sie berichteten über ein gemeinsames Projekt, wofür eine Finanzspritze dringend gebraucht wird.

Am 3. Oktober, zum Tag der Deutschen Einheit, organisierten Lara Appel-Tscherepanow und Christian Ruser eine Wanderung über den Grenzgängerweg am Grünen Band in Trappstadt. Rund 20 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Kreisverbänden der Region trotzten dem Regen und genossen die beeindruckende Natur des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens, der heute ein Symbol für Naturschutz und Geschichte ist. Sehr erfreulich war auch die Anwesenheit von Manuela Rottmann und Paul Knoblach und der Austausch mit beiden bereicherte die Veranstaltung. Ein besonderer Dank geht ebenfalls an Sabine Rhein für ihre spannenden Informationen zum Weg.

Die Veranstaltung bot eine ideale Gelegenheit, die zwei Kandidaten für die bevorstehende Aufstellungsversammlung in einem persönlichen Rahmen näher kennenzulernen. In entspannter Atmosphäre und bei interessanten Gesprächen entlang der Strecke konnten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer besser vernetzen.

Nach der Wanderung fand ein gemeinsames Essen statt, bevor die Gruppe das „Museum für Grenzgänger“ in Bad Königshofen besuchte. Dort tauchten sie tiefer in die Geschichte der innerdeutschen Grenze ein und ließen den Tag in einer geschichtsträchtigen Atmosphäre ausklingen.

27. September 2024 - Jahreshauptversammlung und Vorstandswahl bei den Haßberg-Grünen

Margit Pickel-Schmitt und Christian Ruser als neue Doppelspitze gewählt.

Der Kreisverband Haßberge Bündnis 90/Die Grünen veranstaltete am Freitag, den 27.09.2024 die diesjährige Jahreshauptversammlung , im Kreisbüro in Haßfurt.
Neben dem Landtagsabgeordneten Paul Knoblach, der eine Gastrede an die anwesenden Mitglieder gerichtet hat, begrüßte auch Monika Hartl vom Bezirksvorstand die Gäste.

Durch das Programm führten die Vorstandsmitglieder Margit Pickel-Schmitt und Christoph Appel.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Neuwahl der Vorstandschaft nebst Rechnungsprüfern.
Christoph Appel, der bisherige Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen KV Haßberge, stellte sich nicht erneut als Sprecher zur Wahl sondern wechselt auf das Amt des Schatzmeisters.
Mit Margit Pickel-Schmitt als Sprecherin und Christian Ruser als neuem Sprecher geht die Vorstandschaft der Grünen in den Haßbergen in die neue Amtszeit. Die neu gewählte Vorstandschaft setzt sich in den kommenden 2 Jahren zu je 50% aus alten und neuen Mitgliedern zusammen. Wie schon in den vorherigen Jahren, gehören Margit Pickel-Schmitt (Oberaurach), Christoph Appel (Theres), der nun das Amt des Schatzmeisters übernommen hat, auch wieder die Schriftführerin Lara Appel-Tscherepanow (Theres), Beisitzerin Anita Amend (Oberaurach) und Beisitzer Markus Kuhn (Haßfurt) der Vorstandschaft an. Verstärkt wird das Team durch den neuen Sprecher Christian Ruser (Knetzgau) und die Beisitzerinnen und Beisitzer Tamara Walk (Königsberg), Barbara Körpert (Oberaurach), Magnus Wirth (Haßfurt) und Mario Pfaff (Oberaurach). Als Rechnungsprüfer wurden Volker Popp und Andreas Uhlich gewählt. In den Vorstellungsrunden hatten die Bewerberinnen und Bewerber Gelegenheit, Motivation und Antrieb für ihre Bewerbung in der Vorstandschaft darzustellen.

Ein weiterer hervorzuhebender Tagesordnungspunkt war die Vorstellung der beiden Bewerbungen zur Kandidatur für die Bundestagswahl 2024 im Wahlkreis 247 Bad Kissingen. Hier haben sich Lara Appel-Tscherepanow und Christian Ruser vorgestellt und ihre Gründe und Ziele zur Kandidatur dem Publikum nahe gebracht. Lara Appel-Tscherepanow und Christian Ruser sind beide aus dem Landkreis Haßberge und stellen sich am 12.10. in der Aufstellungsversammlung für den Wahlkreis 247 Bad Kissingen zur Wahl.

Beschlossen wurde die Veranstaltung nach der Wahl der Delegierten für die Bundes-, Landes- und Bezirksdelegiertenkonferenzen.

27.07.2025 - Der Kreis Haßberge hat nun auch eine Grüne Jugend

Mit großer Begeisterung geben wir die Gründung der Grünen Jugend Hassberge bekannt. Die im Landkreis Hassberge neue Grüne Jugend zielt darauf ab, die politischen und gesellschaftlichen Anliegen junger Menschen in unserer Region zu stärken und ihnen eine Stimme in der öffentlichen Debatte zu geben.

Lara Appel-Tscherepanow, die Sprecherin der Grünen Jugend Hassberge, betont die Bedeutung dieser Gründung: „Die Grüne Jugend auf dem Land spielt eine entscheidende Rolle, indem sie die Anliegen junger Menschen in ländlichen Regionen sichtbar macht, für nachhaltige Mobilität und soziale Gerechtigkeit kämpft und somit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer zukunftsfähigen, gleichberechtigten und klimafreundlichen Gesellschaft leistet.“

Die Mitglieder der Grünen Jugend Hassberge bringen vielfältige Perspektiven und Anliegen ein. Roman Hahnlein äußert: „Ich möchte mich politisch gegen Rassismus und Vorurteile gegen Behinderte, für die Umwelt und soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung engagieren.“ Hannes Körpert, Vorstandsmitglied, ergänzt: „Ich finde gerade der Aspekt mit den Öffis und alles drumherum sollte einfach mehr Gehör bekommen. Ebenso ist es für mich wichtig, gegen Diskriminierung jeder Form anzukämpfen!“ Mareike Schmidt, neu gewählte Schatzmeisterin, unterstreicht die Notwendigkeit, junge Menschen für politisches Engagement zu gewinnen: „Gerade, weil so wenige Menschen in Parteien engagiert sind, finde ich es wichtig, dass es wieder langsam mehr junge Leute werden. Die Themen Klimawandel, Bildung und Feminismus finde ich dabei auch sehr spannend.“

Magnus Wirth, Sprecher der Grünen Jugend Hassberge, fügt hinzu: „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass grüne Ideen wieder positiv von großen Teilen der Gesellschaft und der Jugend aufgenommen werden. Ob beim Klimaschutz, der Chancengerechtigkeit oder der Verteidigung unserer Demokratie: wir Grünen haben ein echtes Angebot - und darüber möchte ich mit vielen Menschen in den Austausch treten.“

Die Grüne Jugend Hassberge wird sich intensiv mit Themen wie Klimaschutz, Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit auseinandersetzen. Darüber hinaus setzen wir uns für eine verbesserte Mobilität auf dem Land ein, um allen Menschen – insbesondere Jugendlichen und Senioren – mehr Unabhängigkeit und Teilhabe zu ermöglichen.

Wir laden alle interessierten jungen Menschen ein, sich uns anzuschließen und aktiv an der Gestaltung einer besseren Zukunft für Hassberge und darüber hinaus mitzuwirken. Gemeinsam wollen wir die politischen Herausforderungen unserer Zeit angehen und eine lebenswerte Umwelt für kommende Generationen sichern.

Die Gründungmitglieder haben sich auch besonders über die Delegationen der Grünen Jugend Aschaffenburg-Miltenberg und GJ Schweinfurt-Gerolzhofen gefreut.

Für weitere Informationen und zur Kontaktaufnahme folgen Sie uns auf Instagram unter Grüne Jugend Haßberge (@gj_hassberge) oder per Mail gruenejugend@gruene-hassberge.de

 

Äpfel, Plätzchen und Infos zur Europawahl ...

gibt es auch am Freitag den 31. Mai und 07. Juni
vor dem Kreisbüro in Haßfurt.
Gerne vorbeischauen und mit uns am Wahlkampfstand
z.B. über ökologische und sozial gerechte Politik
in Europa austauschen.

22. Mai 2024 um 16 Uhr - 12. Juni 2024 um 19 Uhr - EUROPAWAHL 2024 mit Andie Wörle und Paul Knoblach

EUROPAWAHL 2024
Die Spitzenkandidaten der GRÜNEN Bayern Andie Wörle, kommt nach Haßfurt.
Mit dabei ist der unterfränkische Landtagsabgeordnete Paul Knoblach.

Am 22. Mai ab 16 Uhr in der Innenstadt von Haßfurt.
 

Krankheitsbild Lipödem - Diese Gender-Health-Gap muss endlich geschlossen werden

Am 16. März hat der Kreisverband der Grünen eine Infoveranstaltung zum Krankheitsbild Lipödem veranstaltet. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher informierten sich online und in Präsenz, über die noch recht unbekannte chronische Krankheit. Nach einer Begrüßung und kurzen Einführung in das Thema durch die Initiatorin der Veranstaltung Lara Appel, wurden zunächst die wichtigsten Grundfragen zum Krankheitsbild Lipödem beantwortet. Im Anschluss wurde die App LipoCheck, welche betroffenen Frauen hilft, durch die Gründerin und Erfinderin der App, Frau Helena Rappich vorgestellt. Anschließend beschrieb Tanja Degner, Leiterin der Selbsthilfegruppe Osnabrück und Unterstützerin der Lipödem Gesellschaft ihren persönlichen Weg zu Diagnose und Behandlung. Besonders betonte sie, dass Betroffene die Wahl haben sollten, welche Behandlung für sie infrage kommt. Derzeit wird nur die Kompressionstherapie von der Krankenkasse übernommen, während die operative Behandlung in den meisten Fällen aus eigener Tasche bezahlt werden muss. Im dritten Vortrag wurde durch Herbert Seidel, welcher langjährige Erfahrung mit der Herstellung von Kompressionswäsche besitzt, diese Form der Behandlung erklärt und worauf man beim Besuch im Sanitätshaus als Lipödem Patientin achten sollte. Den Schluss bildete der Beitrag von Herrn Dr. Grimm. Dieser beschrieb die verschiedenen Arten der operativen Behandlung, also der Liposuktion. Er zeigte anschaulich, mithilfe von verschiedenen Videos und Fotos von ihm durchgeführten Operationen, wie diese von statten gehen und zeigte Einblicke, die Patienten so eher selten bekommen. Alle ReferentInnen betonten, die Notwendigkeit eines Umdenkens, sowohl in der Gesellschaft, der Forschung und bei der Bezahlung von Leistungen durch die Krankenkassen. „Es ist ein Armutszeugnis, dass diese Krankheit noch so unerforscht ist und die Liposuktion meist nicht von Krankenkassen bezahlt wird. Das Lipödem ist ein Paradebeispiel für die große Lücke zwischen Krankheiten, von denen vor allem Frauen betroffen sind und Krankheiten, die alle Geschlechter oder nur Männer betreffen. Diese Gender-Health-Gap muss endlich geschlossen werden.“, so Lara Appel, die selbst an Lipödem leidet und sich durch Freunde und Spenden ihre Operationen finanzieren musste. Wer an Lipödem leidet oder den Verdacht hat, kann sich an die Selbsthilfegruppe LiLy (lily-shg-hassfurt.de ) für Menschen mit Lip- und/oder Lymphödem in Haßfurt wenden.


Lichtermeer für Demokratie in Hofheim

Die Veranstaltung am 21. März 2024 "Lichtermeer für Demokratie" in Hofheim, war auch wieder ein voller Erfolg. Mit ca. 500 Menschen war der Marktplatz in Hofheim gut gefüllt.

Das Bündnis für Demokratie, das sich gegründet und nun bereits 2 Aktionen organisiert hat, plant weitere Aktionen und Veranstaltungen in Landkreis Haßberge.


Weltfrauentag 2024

Gemeinsam mit der SPD Haßberge hatten wir am 8.3. zum Weltfrauentag eingeladen. 
Im komplett gefüllten Kino in Zeil begrüßten Johanna Bamberg-Reinwand (SPD) und Anna Luckhardt (Grüne) MdB Sabine Dittmar,(SPD) und die Grüne Bezirksrätin Christina Feiler. Themen waren Frauenpolitik, Gesundheitspolitik, Einsatz für Menschen mit Beeinträchtigung. 
Der Appell für den Einsatz aller Bürgerinnen und Bürger für die Demokratie fand eindeutig Zustimmung.
Die Diseuse Rotraut Arnold, begleitet am Piano von Marco Häfner, schenkte dem Publikum einen bezaubernden Abend mit Liedern u.a. von Brecht, Kästner, Kreisler und Claire Waldoff, und Texten u.a. von Désirée Nick. Das Publikum schenkte der Künstlerin zum Abschluss des Abends ein Ständchen.

Ca. 2000 Menschen bei der "Mahnwache für Demokratie" am 30. Januar um 17.00 Uhr in Hassfurt

Organisiert von Freundeskreis Asyl Hofheim e.V. 

Statement zu den Protestaktionen der Landwirte

Harald Kuhn, Fraktionsvorsitzender im Kreistag von Bündnis 90/DIE GRÜNEN:

Ich unterstütze die Protestaktionen der Landwirte. Gerade die kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betriebe sind schon seit Jahrzehnten die Gelackmeierten der Agrarpolitik. Ich verstehe daher den Unmut gerade dieser Bauern. Als Vorsitzender des Imkervereins Haßfurt-Zeil e.V. bin ich im engen Kontakt zur lokalen Landwirtschaft und viele Landwirte sind auch Mitglieder in meiner Partei. Viele Grüne haben absolutes Verständnis für die Proteste. Generell haben viele Leute das Gefühl, dass Politik zu oft von Großstädtern gemacht wird, die nichts vom Leben auf dem Land wissen und sich überhaupt nicht für uns „Landeier“ interessieren.
Ich bin aber sehr irritiert darüber, wer sich zum Teil nun an die Spitze des Protests stellt und sich mit den Bauern solidarisch erklärt. Da sind sehr Viele dabei, die mit einer wirklich bäuerlichen Landwirtschaft wenig am Hut und eher die Interessen der Agrarindustrie im Sinn haben. Vor allem die Unionsparteien, die jahrzehntelang das Bundeslandwirtschaftsministerium kontrolliert haben, tragen doch die Hauptverantwortung für die fehlgeleitete Subventionspolitik, wonach viel Anbaufläche auch viel an Subventionsgeldern bedeutet. Davon profitieren die Großbetriebe. Aber wer sonst? Ich halte das Auftreten von Unionspolitikern bei den Bauernprotesten daher für ein Schmierentheater. Mich stört vor allem, dass der CSU-Landtagsabgeordnete Steffen Vogel von einem „Krieg gegen die Bauern“ spricht und dann auch noch mit fragwürdigen Rechtstipps für die Protestierenden auffällt. Ich weiß nicht, was ihn da geritten hat – vielleicht sitzt der pinke Trachtenanzug bei ihm mittlerweile etwas zu eng. Solche Aussagen sind ein Schlag ins Gesicht der Menschen in der Ukraine und woanders auf der Welt, die gerade unter tatsächlichen Kriegen zu leiden haben. Die Bauern sollten genau hinschauen, wer sich da, mit ihnen verbrüdern will. Der Protest muss in richtige Richtung gehen – gegen die Lobbyisten der Agrarindustrie und die Feinde der Demokratie und für die bäuerliche Landwirtschaft!

Begehbaren Adventskalenders 2023

Der Kreisverband Haßberge hat auch 2023 wieder an der Aktion „Begehbaren Adventskalenders“ vom Verein Bibelwelten e.V. teilgenommen.

Wie jedes Jahr, ein tolles Event und herzlichen Dank für die professionelle Orga an den Verein Bibelwelten e.V.

Die Aktion wurde vom Verein Bibelwelten e.V. organisiert und durch ein kleines Rahmenprogramm mit Musik begleitet. Bewirtung erfolgte durch Bündnis 90/Die Grünen KV Haßberge.

Frauen für eine lebendige Demokratie – der Interkommunale Aktionstag

18.02.2023 - Wir waren heute zusammen mit Lara Appel, Margit Pickelschmitt und Anita Amend in Aschaffenburg beim interkommunalen Aktionstag „Frauen für eine lebendige Demokratie – der Interkommunale Aktionstag“. Der Tag stand ganz unter dem Motto „Politik braucht Frauen“ und war sehr aufschlussreich. Es gab einen sehr guten Vortrag zu Hass/Hetze und wie Antifeminismus, Rassismus und Antisemitismus zusammen hängen. Anschließend folgten verschiedene Workshops zu Themen wie „Respektlosigkeiten im politischen Kontext“, „Antifeminismus“, „Rechtsextremismus“,… Eine sehr gelungene Veranstaltung, aus der wir viel mitgenommen haben.
Vielen Dank an die unterfränkischen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten für diese runde Veranstaltung.

Waldumbau und Windkraft – Unterwegs im Wald mit Hans Stark und den Oberauracher Grünen

Zusammen mit Forstwirt Hans Stark waren wir unterwegs im Sailershäuser Universitätsforst. Es gab interessante Einblicke in die Herausforderungen und forstwirtschaftlichen Lösungsansätze für das Überleben eines gesunden und leistungsfähigen Waldes in der Klimaerhitzung. Detailinformationen und Empfehlungen für Waldbesitzer:innen unter www.denkschrift.info

30. September - Triff die Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Ricarda Lang

Leider musste die Bundesvorsitzende der Grünen, Ricarda Lang, den Termin krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Allerdings hatten wir mit Manuela Rottmann eine würdige Vertretung an dem Abend. Frau Rottmann hat den Part von Ricarda Lang mehr als gelungen übernommen und stand dem Publikum gemeinsam mit unseren Kandidierenden für den Landtag, professionell und ausführlich für viele Fragen zur Verfügung. Auch nach der offiziellen Gesprächsrunde hatten die Gäste noch reichlich Gelegenheit sich mit Manuela Rottmann, Roland Baumann und Lara Appel auszutauschen.

Mit dabei waren
Manuela Rottmann, Bundestagsabgeordnete
Roland Baumann, Kandidat Landtagswahl 
Lara Appel, Kandidatin Landtagswahl

Am 08. Oktober ALLE STIMMEN GRÜN!

Landesvorsitzender der Grünen, Thomas von Sarnowski zu Gast in Haßfurt

23.09.2023
Heute war unser Landesvorsitzender der Grünen, Thomas von Sarnowski bei uns in Haßfurt um gemeinsam mit unseren Landtagskandidierenden Wahlkampf zu machen. Danke Thomas für die Unterstützung.

Roland Baumann, Kandidat Landtagswahl 
Lara Appel, Kandidatin Landtagswahl

Am 08. Oktober ALLE STIMMEN GRÜN!

22. Juli 2023 - Sommerfest der Grünen und CSD in Haßfurt

Beim Sommerfest der Grünen  erlebten nahezu 100 Gäste einen abwechslungsreichen Tag im wunderschönen Ambiente der Schlossgaststätte Königsberg. Ein Auftritt der Bundestagsabgeordneten Dr. Manuela Rottmann und Livemusik der Blues-Band"Dust Bowl“waren die Höhepunkte der Veranstaltung.

Kreissprecherin Margit Pickel-Schmitt und Vorstandsmitglied Anna Luckhardt begrüßten als Hauptorganisatorinnen die zahlreichen Gäste und zeigten sich hocherfreut über die gelungene Veranstaltung. Besonderen Dank richteten sie an das Helferteam, ohne das ein so aufwändiges Fest mit Kinderprogramm, großer Tombola, Kaffee und Selbstgebackenem, Mitbringbuffett und Gegrilltem nicht durchführbar wäre.

Nach den Grußworten der Kandidatinnen für die Bezirks- und Landtagswahl  richtete Dr. Manuela Rottmann, MdL, ein paar Worte an die Gäste. Dabei betonte sie, wie unverzichtbar das politische Engagement aller Bürger*innen, für den Erhalt der Demokratie in unserem Land sei „und dabei schließe ich ausdrücklich alle demokratischen Parteien des gesamten politischen Spektrum ein!“ rief sie den anwesenden Gästen zu.

Vom Auftritt der Band Dust Bowl, war das gesamte Publikums restlos begeistert. Vom Blues Klassikern bis zur fetzigen Rocknummer beherrschen die vier Musiker aus den Landkreisen Haßberge, Bamberg und aus Köln, alles was zu einem tollen Open-Air-Konzert gehört. Und so tanzten die gut gelaunten Gäste bis tief in die Königsberger Sommernacht.

14.07.2023 - Asylkompromiss, Wohnungsnot & Co. - Eine Bestandsaufnahme zum Thema Flucht und Migration

Trotz warmer Temperaturen war das Haßfurter Mehrgenerationenhaus sehr gut besucht, als der Kreisverband Haßberge von Bündnis 90/ Die Grünen am vergangenen Freitag zu einem Diskussionsabend zum Thema Flucht und Migration einlud. Der Diskussion stellten sich die Erlanger Migrationsforscherin Prof. Petra Bendel, die Migrationsberaterin Karina Hauck, Christina Bendig vom Freundeskreis Asyl Hofheim, die grüne Europaabgeordnete Pierrette Herzberger-Fofana sowie Eschwa Samir, eine Psychologie-Studentin mit afghanischen Wurzeln. Es entwickelte sich rasch eine lebendige Diskussion über die vielfältigen Herausforderungen beim Thema Flucht. Vor allem die oftmals recht willkürlich erscheinende Verteilung von Geflüchteten auf die Kommunen sahen alle Diskussionsteilnehmer als ein Ärgernis an. Prof. Bendel berichtete in diesem Zusammenhang von ihrem aktuellen Forschungsprojekt, das sich mit einem besseren System für die Verteilung von Flüchtlingen auf Kommunen auseinandersetzt. Ein Besucher begrüßt es, dass es einige Bürgermeister im Landkreis gibt, die Begegnungsabende zwischen Einheimischen und Geflüchteten veranstalten. Doch wunderte es viele Diskussionsteilnehmer, dass nach den Begegnungsabenden von Seiten der Rathäuser oft keine weiteren Schritte folgen würden, um die Betreuung der Geflüchteten bzw. den Austausch mit ihnen richtig und dauerhaft zu organisieren. Andere Besucher berichteten sowohl von den positiven Erfahrungen als auch den Enttäuschungen, die sie in ihrer ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten erlebt haben. Der Moderator und Knetzgauer Gemeinderat Benjamin Schraven beendete den Diskussionsabend mit der Feststellung, dass es sehr schwierig sei, den Themenkomplex Flucht, Migration und Integration in all seinen Einzelheiten an einem Abend zu diskutieren. Bei den Besuchern und Teilnehmern der Diskussion verstetigte sich allerdings der Eindruck, dass es neben einigen Schatten durchaus auch Licht gibt.

Die Zukunft des Heizens: Sauber, sicher, bezahlbar!

Die Zukunft des Heizens: Sauber, sicher, bezahlbar!

mit Dr. Manuela Rottmann MdB

am Dienstag, den 18.07.2023 um 19 Uhr

Landhaus Oberaurach, Steigerwaldstraße 23, 97514 Oberaurach/Oberschleichach

Was wird, wenn das Gas knapp wird? Wie teuer wird Heizöl? Diese Fragen haben im letzten Winter viele bewegt. Jetzt im Sommer zeigen uns Waldbrandgefahr, Trockenheit und Hitze, wie dringend schnelles Handeln gegen den Treibhausgasausstoß ist. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat uns auch gelehrt, dass die Abhängigkeit Deutschlands von Gas und Öl ein Sicherheitsrisiko ist. Aber wir können etwas tun. Über den richtigen Weg zum klimafreundlichen Heizen wurde in den letzten Wochen und Monaten viel debattiert und gestritten – manches auch verkürzt und verdreht.

Lassen Sie uns also direkt in Gespräch kommen! Wie sieht die Zukunft des Heizens aus? Wie bekommen wir unsere Wärme sauber, sicher und bezahlbar? Diskutieren Sie mit.

30. Juni 2023 - Katha Schulze zu Besuch in Haßfurt

Am Freitag den 30. Juni war Katharina Schulze zu Besuch in Haßfurt um unsere Kandidat:innen für die Landtags- und Bezirkswahl 2023 zu unterstützen. Gemeinsam mit Paul Knoblach aus dem Landtag, unserem Direktkandidaten Roland Baumann und der Listenkandidatin Lara Appel hat Katha unsere Ziele für die Zukunft Bayerns platziert und eine klare Skizze für ein besseres Bayern umrissen.  Danke Katha, Dein Besuch hat uns und unseren Kandidat:innen sehr viel Freude gemacht und uns Mut und Zuversicht für den Wahlkampf gegeben.

08. Juni 2023- KV Haßberge besuchte den Biohof May in Junkershausen

Eine Delegation vom Kreisverband Haßberge besichtigte am 08. Juni auf Einladung der Bezirksrätin und Direktkandidatin für den Bezirkstag Klara May, den Biohof May in Junkershausen.

Als Bio-Bauernhof mit Vorbildcharakter in der Region, setzt der Biohof May Maßstäbe in der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung und auch Tierhaltung.
Die Teilnehmer:innen der Exkursion, waren tief beeindruck durch die  interessante Einblicke sowie die angenehme und herzliche Atmosphäre bei Klara May und ihrer Familie.

Direktkandidat für den Landtag Roland Baumann fasst es mit folgenden Worten zusammen. "Die Landwirtschaft steht in Zeiten des Klimawandels vor riesigen Herausforderungen. Gleichzeitig erschließen unsere Landwirtinnen und Landwirte mit ihrer Arbeit entscheidende Potenziale zur Lösung der Klimakrise, etwa beim Humusaufbau auf den Ackerflächen. Eine gut ausgeprägte Humusschicht hat eine enorme CO2-Bindekraft sowie Wasserspeicherfähigkeit - und sorgt für gute Erträge - besonders in der Biolandwirtschaft aber auch im konventionellen Landbau."

Lara Appel die Listenkandidatin für den Landtag bedankt sich ausdrücklich bei Klara May „Vielen Dank liebe Klara May für den tollen Tag auf eurem wunderschönen Bio-Bauernhof. Es war unglaublich interessant und auch sehr schön zu sehen, wie tierlieb, klimafreundlich und ehrlich Landwirtschaft sein kann."

Die Erfahrungen auf dem Biohof May haben gezeigt, wie wertvoll und wichtig es ist, Menschen mit Erfahrung und Praxiswissen wie die Bezirksrätin Klara May, im Bezirkstag und auch Landtag zu haben.

Zum Biohof May gehört auch ein durchdachtes Konzept zur Vermarktung der eigenen Produkte. Die hochwertigen Bio-Produkte werden direkt im Hofladen angeboten oder können auch per Internet bestellt werden. Abgerundet wird das Konzept durch das 24/7 geöffnete Mayhäusle in Saal an der Saale. Hier kann man sich am Automaten, rund um die Uhr mit den Produkten der Familie May eindecken.

KV-Votum Europawahl 2024 für Dr. Pierrette Herzberger-Fofana, MEP

15.05.2023 - der KV Haßberge vergibt sein KV-Votum zur Europawahl 2024 an Dr. Pierrette Herzberger-Fofana

Der KV Haßberge ist glücklich uns Stolz, für die Europawahl 2024 sein Votum für eine herausragende Politikerin aus der Region Franken (Erlangen) vergeben zu dürfen. Frau Herzberger-Fofana hat in ihrer Bewerbungsrede die anwesenden Mitglieder für ihre Ideen, Ziele und Projekte auf europäischer Ebene vollständig überzeugen können.

Dr. phil. Pierrette Herzberger-Fofana ist Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP)
sowie in folgenden Verantwortlichkeiten
1. Stellvertretende Vorsitzende des Entwicklungsausschusses
1. Stellvertretende Vorsitzende der Delegation für die Beziehungen zum Panafrikanischen Parlament
Mitglied in der Delegation in der paritätischen parlamentarischen Versammlung Afrika-Karibik-Pazifik (AKP)-EU
Ausschuss für die Rechte von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter
Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten 
Co-Vorsitzende für die Parlamentarische Intergruppe (ARDI)

Dr. Pierrette Herzberger-Fofana | Abgeordnete des Europäischen Parlaments

Rottmann fordert Solidarität gegen Gewaltaufrufe und rechtsextreme Hetze in den Haßbergen

20. April 2023 - Zu den Ermittlungen des Staatsschutzes wegen gegen die Grünen gerichteten Gewaltaufrufen an Bannern in Haßfurt und Hofheim erklärt Dr. Manuela Rottmann, Bundestagsabgeordnete:

„Die vor ein paar Tagen im Landkreis Haßberge aufgetauchten Hassbotschaften sind ein Alarmzeichen, das alle demokratischen Kräfte in der Region wachrütteln sollte. Die Aufforderung, jemanden „aufzuhängen“, hat mit einer harten, auch polemischen politischen Auseinandersetzung nichts mehr zu tun. Es ist eine Aufforderung zur Gewalt oder gar zum Mord. Und es ist auch nicht die erste derartige Aktion gegen die ehrenamtliche politische Arbeit der Grünen in den Haßbergen. Sie reiht sich ein in persönliche und telefonische Bedrohungen, Sachbeschädigungen, auch schon in den letzten Wahlkämpfen und gegen das Büro der Grünen in Haßfurt.     MEHR »

 

„Der Tag hat einen bitterernsten Hintergrund“

Zum Weltfrauentag am 8. März lud der Kreisverband Haßberge von Bündnis 90/ Die Grünen zu einem bunten und vielfältigen Nachmittag ein. So fand im Haßfurter Büro des Kreisverbandes bei Tee, Kaffee und Kuchen ein Secondhand-Basar statt, bei dem unter anderem Kleidung, Taschen, Schuhe und Schmuck angeboten wurde. Der Erlös ging an das Frauenhaus in Schweinfurt. Zudem wurden im Auftrag des Afghanischen Frauenvereins Hamburg e.V. von afghanischen Frauen hergestellte Mädchenkleider und Accessoires verkauft. Die Vorsitzende des Vereins schickte mit einer Videobotschaft ein paar Grußworte nach Haßfurt und berichtete über die herausfordernde Arbeit des Vereins in Afghanistan. Parallel dazu wurden vor dem Kreisbüro mit "Sprüchen zum Weltfrauentag " versehene Tulpen und Rosen verschenkt – sehr zur Freude zahlreicher Passantinnen.
Auch die beiden grünen Landtagskandidaten Lara Appel aus Obertheres und Roland Bauman aus dem Oberauracher Ortsteil Dankenfeld freuten sich sehr über die Veranstaltung. Lara Appel mahnte aber auch an: „Wir Frauen möchten nicht nur Blumen zum Weltfrauentag. Dieser Tag hat einen bitterernsten Hintergrund und wir sollten nicht mehr über Gleichberechtigung diskutieren müssen. Schön wäre es, wenn wir uns einfach nur über das Erreichen von Gleichberechtigung freuen könnten. Da sind wir aber noch lange nicht.“ Der Tag fand seinen Abschluss mit der Vorführung des Films "Suffragette". Der Film handelt vom Beginn der Frauenbewegung im frühen 20. Jahrhundert und zeigt, wie eine Gruppe mutiger Frauen für das Frauenwahlrecht kämpft. Im Anschluss an die Vorführung entwickelte sich noch ein reger Meinungsaustausch. Die Sprecherin der Kreisverbandes Margit Pickel-Schmidt, die den Tag maßgeblich organisiert hatte, zeigte sich sehr angetan vom großen Zuspruch für die Veranstaltung.

Ein weiterer Meilenstein für das Wahljahr 2023 - Liste für den Landtag

Am Samstag den 04.02.2023 haben wir einen weiteren Meilenstein für das Wahljahr 2023 erreicht.

Auf der Aufstellungsversammlung für die Landtagswahl 2023 haben wir Roland Baumann als Direktkandidaten für unseren Stimmkreis auf Platz 12 in der Liste platzieren können. Als Listenkandidatin hat sich Lara Appel auf Platz 7 durchsetzen können.

Beiden noch herzlichen Glückwunsch von der gesamten Vorstandschaft.

Nun haben wir für Landtag und Bezirkstag, herausragende, sympathische und kompetente Kandidat:innen, ein unschlagbare Wahlkampfteam und motivierende Unterstützung durch unsere Mitglieder. Wir werden mit voller Energie, Mut, Freude und Engagement gemeinsam in den Wahlkampf gehen, um die Menschen im Stimmkreis und darüber hinaus, davon zu überzeugen, dass die Zeit der "Ichlinge" vorbei ist und dass es höchste Zeit für eine ehrliche und zukunftsweisende Politik in Bayern ist, die sich an den Bedürfnissen aller Menschen orientiert und nicht egoistische Interessen im Blick hat. Bayern hat endlich eine bessere Politik verdient!

Unsere komplette Liste für die Landtagswahl

1. Kerstin Celina (Personalberaterin, MdL aus Kürnach / Würzburg-Land)
2. Patrick Friedl (Familienberater, MdL aus Würzburg)
3. Monika Hartl (Förderschullehrerin aus Hösbach / Aschaffenburg-Land)
4. Paul Knoblach (Öko-Landwirt, MdL aus Bergrheinfeld / Schweinfurt)
5. Anja Baier (Fachkrankenschwester f. Intensivmedizin aus Karlstadt / Main-Spessart)
6. Ansgar Stich (Schulrektor aus Obernburg / Miltenberg)
7. Lara Appel (Studentin aus Obertheres / Haßberge)
8. Prof. Dr. Wolfgang Lenhard (Psychologieprofessor aus Dettelbach / Kitzingen)
9. Barbara Mantel (Heilpraktikerin aus Schweinfurt)
10. Mark Decker (Bio-Koch aus Bad Brückenau / Bad Kissingen)
11. Lucia Wenderoth (Dipl.-Journalistin aus Erlenbach a. Main / Miltenberg)
12. Dr. Roland Baumann (Studiendirektor aus Oberaurach / Haßberge)
13. Helena Kontny (Studentin aus Würzburg)
14. Thomas Mütze (Rektor, MdL a. D. aus Aschaffenburg)
15. Sylvia Hein (Krankenschwester i. R. aus Kahl a. Main / Aschaffenburg-Land)
16. Charles Leineweber (Mode- & Grafikdesigner aus Ochsenfurt / Würzburg-Land)
17. Christine Martin (Strafverteidigerin aus Münnerstadt / Bad Kissingen)
18. Armin Beck (Rechtsanwalt aus Karlstadt / Main-Spessart)
19. Marlies Dumbsky (Pressereferentin aus Volkach / Kitzingen)

Weitere Infos zu den Kandidat:innen für Unterfranken, findet Ihr hier https://gruene-unterfranken.de/landtagswahl/

Ein kleiner Beitrag zum großen Widerstand

Ein Bericht zum kürzlich durchgeführten Hilfskonvoi in die Ukraine - von Roland Baumann

Kurz nachdem unser Hilfskonvoi den Grenzübergang bei Krakovets nach Osten überquert hat und wir die letzte Etappe auf dem Weg in die Westukraine in Angriff nehmen, wird der Unterschied augenfällig. Wir fahren am frühen Abend in ein Land, dessen Dörfer und Straßen mit Einbruch der Nacht in tiefes Dunkel getaucht sind. 

An Beleuchtung wird gespart in der Ukraine an diesen Winterabenden im Januar 2023, im elften Kriegsmonat, gespart wird, wo immer es geht. Einerseits um das durch die fortwährenden russischen Raketenangriffe gestresste Elektrizitätsnetz zu entlasten, andererseits vielleicht, um in den Ortschaften kein allzu leicht von oben erkennbares Ziel für die russische Luftaufklärung zu bieten. Hier und dort brennt eine vereinzelte Straßenlaterne, bisweilen taucht die Leuchtreklame einer Tankstelle am Straßenrand aus der Nacht auf. ... vollständiger Bericht hier auf denkschrift.roland-baumann.info von Roland Baumann

 

„Land schafft Zukunft. – Gut angebunden?!“

Am 28. Januar 2023 fand die erste Veranstaltung von „Land schafft Zukunft.“ unter dem Titel „Gut angebunden?!“ mit dem Schwerpunkt Mobilität, Digitale Netze und Verwaltung in Oberelsbach in der Rhön statt.

Auch der Kreisverband Haßberge war mit 6 Personen + Klara May aus dem KV Rhön-Grabfeld bestens vertreten.

Neben Roland Baumann - Direktkandidat Landtagswahl und Klara May Direktkandidatin Bezirkswahl,
waren Kim Davey Stadträtin (Haßfurt), Annika Bauer, Michel Groll, Klaus Schineller und Christoph Appel mit dabei.

Neben Politiker*innen aus Bundes-, Landes- und Europapolitik, darunter Tarek Al-Wazir (Hessischer Landesminister für Verkehr, Wirtschaft, Energie und Umwelt) und Ludwig Hartmann (Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag), waren Akteur*innen verschiedener lokaler und überregionaler Vereine, Initiativen und Verbände vertreten, z. B.  Silvia Hennig (Neuland21 e. V.) und Dr.-Ing. Hubert P. Büchs (Jopp Holding GmbH).

Es war ein spannender Tag rund um die Themen Mobilität, Digitale Netze und Verwaltung mit vielen guten Ideen und Impulsen sowie spannende und anregende Gespräche.

Neujahrsempfang 2023

07. Januar 2023

Der Neujahrsempfang 2023 von Bündnis 90/Die Grünen KV Haßberge war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.
Dem Orgateam ist es mal wieder gelungen, einen kurzweiligen und unterhaltsamen Event zu organisieren und für eine lockere und gesellige Atmosphäre zu sorgen.

Mit vielen Gästen aus der Reihen der Mitglieder, Bundestag, Land- und Bezirkstag sowie von befreundeten Kreisverbänden und Organisationen feierte der Kreisverband Haßberge am 07. Januar seinen diesjährigen Neujahrsempfang.

Der Neujahrsempfang war auch gleichzeitig eine optimale Gelegenheit, den Wahlkampf für die Landtags- und Bezirkswahl 2023 einzuläuten.
Für die passende Motivation haben die Grußworte von Niklas Wagener MdB, Paul Knoblach MdL, Kerstin Celina und Patrick Friedl gesorgt.

Unsere 4 Kandidat:innen für Landtag und Bezirkstag hatten in einer kleinen Gesprächsrunde die Gelegenheit, sich und  ihre Schwerpunktthemen dem Publikum zu präsentieren.
Als Direktkandidat für den Landtag tritt Roland Baumann an und als Listenkandidatin steht ihm Lara Appel zur Seite.
Für den Bezirkstag ist Klara May Direktkandidaten flankiert von Nina Köberich. Schon jetzt sind die 4 ein eingeschworenes Team und Hoffnungsträger:innen für die kommende Wahl.

Ernster wurde es als Roland Baumann zusammen mit den Ukrainerinnen Yana Hawriliuk und Aleksandra Sava über die kürzlich durchgeführte Hilfsaktion für die Ukraine berichtet haben.
Die Sammelaktion von Hilfsgütern und der anschließende Hilfskonvoi nach Lwiw (Lemberg) wurde von Roland Baumann und als Kooperation zwischen dem Verein Ukrainehilfe Oberaurach und dem Kreisverband der Grünen organisiert und durchgeführt. Sowohl vor Ort bei der Übergabe der Hilfsgüter in der Ukraine als auch bei den Menschen aus der Ukraine hier im Landkreis, war große Dankbarkeit für diese Unterstützung zu spüren.

Für Spaß und gute Laune war selbstverständlich auch gesorgt.
Angefangen mit einer das Publikum mitreisenden Pantomime-Einlage bis hin zur musikalischen Untermalung von Ellie Benn und Klaus Neubert, war den Gästen viel geboten.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Neujahrsempfang 2024.

Neujahrsempfang 2023 in Bildern

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Sammelaufruf für einen weiteren Hilfstransport in die Ukraine

Am 24. Februar hat Russland in einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg die Ukraine überfallen. Der russische Präsident ging dabei davon aus, dass er das Land in einem militärischen Handstreich besiegen und seinem Herrschaftsbereich einverleiben könnte.

Bei seinem imperialistischen Kalkül hatte er jedoch die Rechnung ohne den überwältigenden Widerstand der ukrainischen Regierung, der Armee und vor allem auch der Zivilbevölkerung gemacht. Nach zehn Monaten des Aushaltens und des tapferen Dagegenhaltens wird klar, dass die russische Föderation diesen Angriffskrieg auf dem Schlachtfeld vermutlich nicht für sich wird entscheiden können. Deswegen verlegt sich die russische Operationsführung darauf, in verbrecherischer Weise die zivile Infrastruktur zu beschießen, Kraftwerke und Energieversorgungseinrichtungen zu zerstören, um die Menschen in den ukrainischen Städten im Winter in Kälte und Dunkelheit zu stürzen und ihren Widerstandswillen zu brechen. Jedoch auch in dieser Situation harren die ukrainischen Menschen aus und verlieren ihre Zuversicht trotz alledem nicht.

Und wir können dieser Zuversicht Nahrung geben, wir können helfen, einen Beitrag leisten, damit die Tapferkeit der Ukrainerinnen und Ukrainer im Einsatz gegen die Aggressoren gestützt wird.

Dies funktioniert im Großen, wie die Regierungen der freien Welt in eindrucksvoller Weise durch ihre Lieferungen an die Ukraine unter Beweis stellen, dies funktioniert jedoch auch im Kleinen, in Beiträgen die wir leisten können und die viel bewirken.

In Anlehnung an die Hilfstransporte und an die Aktivitäten der Ukrainehilfe Oberaurach im Frühjahr, die wir als Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen unterstützt haben, wollen wir unsere Hilfsaktivitäten nun wieder aufgreifen.

Wir führen hierzu in den ersten Januartagen einen Hilfstransport durch und liefern dringend benötigte Hilfsgüter nach Lwiw/Lemberg (Westukraine).

Am 02.01.2023 werden wir alle eingegangenen Spenden verladen und dann mit dem Material sowie mit Weihnachtspaketen, die unsere geflüchteten Familien, die im Landkreis leben, für ihre Freunde und Familien gepackt, nach Lwiw aufbrechen. Dort treffen wir uns mit Vertretern unserer Kooperationsinitiativen und übergeben die Spendengüter, welche dann in der Ukraine an die Bestimmungsorte weitertransportiert werden.

Ihre Spenden kommen direkt und schnell bei den ukrainischen Menschen an, die seit Monaten der russischen Aggression trotzen und in Kälte und Dunkelheit ausharren und aushalten.

Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen im Namen aller Empfängerinnen und Empfänger und sichern eine zuverlässige Abwicklung des Transportes zu. Für Rückfragen stehen wir unter der E-Mail-Adresse roland.baumann@remove-this.gruene-hassberge.de zur Verfügung.

Herzlichen Dank!

Dr. Roland Baumann
(Vorsitzender der Ukrainehilfe Oberaurach e.V.)

Christoph Appel
(Kreissprecher Bündnis 90/Die Grünen KV Haßberge)

Zum weiterleiten und für den eigenen Aushang hier der Aufruf zum 
Download als PDF Datei

Update vom 05.01.2023

Hilfsgüter erfolgreich an die Partnerinitiativen in der Ukraine übergeben.

Am 03. Januar ab 4 Uhr hat sich unser Hilskonvoi mit 3 vollbeladenen Transportern nach Lwiw/Lemberg (Westukraine) auf den Weg machen, um die Hilfsgüter vor Ort an die Partnerinitiativen zu übergeben. Am Abend des 03. Januar um ca. 20 Uhr, haben wir nach etwa 1300 Kilometern unseren Zielort Lwiw erreicht. Die Übergabe der Hilfsgüter erfolgte am Morgen des 04. Januar. 

Mit großer Dankbarkeit und sichtlich gerührt, haben unsere Kontaktpersonen die Pakete in Empfang genommen und den Weitertransport zum endgültigen Bestimmungsort organisiert. 

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender sowie an die Helferinnen und Helfer, die diese Aktion ermöglicht haben. 

Update vom 01.01.2023

Herzlichen Dank an alle Menschen die unsere Aktion in den vergangenen Tagen mit Spenden unterstützt haben.

Am 02.01.2023 werden wir die Hilfsgüter sortieren und verladen.
Der Hilfskonvoi wird sich dann am 03. Januar ab ca. 3 Uhr auf den Weg nach Lwiw/Lemberg (Westukraine) machen, um die Hilfsgüter vor Ort an die Partnerinitiativen zu übergeben.

Die Menge an Spenden die uns anvertraut wurden, ist überwältigend und zeigt dass die Menschen im Landkreis Haßberge das Herz am richtigen Fleck haben.
Wir sagen daher auch DANKE im Namen der Partnerinitiativen und der Menschen in der Ukraine, die dringend auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Dank gebührt auch all den Helferinnen und Helfer, die diese Aktion möglich machen.

Das Bild hier zeigt nur einen Teil der eingetroffenen Spenden. Insgesamt wird der Konvoi aus 3 vollbeladenen Transportern bestehen.

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16. Dezember - Begehbaren Adventskalenders 2022

16. Dezember - Begehbaren Adventskalenders 2022

Der Kreisverband Haßberge hat auch 2022 wieder an der Aktion „Begehbaren Adventskalenders“ 2022 vom Verein Bibelwelten e.V. teilgenommen.

Wie auch 2021 ein tolles Event und herzlichen Dank für die professionelle Orga an den Verein Bibelwelten e.V.

Die Aktion wurde vom Verein Bibelwelten e.V. organisiert und durch ein kleines Rahmenprogramm mit Musik begleitet. Bewirtung erfolgte durch Bündnis 90/Die Grünen KV Haßberge.

KV gratuliert Heinrich Ritter zum Landesschülersprecher

KV gratuliert Heinrich Ritter zum Landesschülersprecher

Der Kreisverband Haßberge gratuliert dem frisch gewählten Landesschülersprecher Heinrich Ritter zur Wahl und übergibt durch Roland Baumann einen (Buch)Gutschein im Wert von 30 Euro.

Anschließen haben Heinrich Ritter und Roland Baumann die Gelegenheit für Fachgespräche um den Schulalltag und das Amt als Landesschülersprecher genutzt.

Ein symphytischer junger Mann und genau die richtige Person für das verantwortungsvolle Amt.

Sehr gute Nachrichten von Dr. Manuela Rottmann aus Berlin

Sehr gute Nachrichten von Dr. Manuela Rottmann aus Berlin

Für den Landkreis Haßberge gibt es aus dem Haushaltsausschuss des Bundestages eine erfreuliche Nachricht: Der Bund fördert die Sanierung des Schwimmbads und der Turnhalle in Knetzgau mit 1,9 Mio. Euro. Ein besonderes Augenmerk der Sanierung liegt dabei auf der Energieeffizienz: Die künftig fossilfreie Heizung wird bald von einer Hybrid-Photovoltaik-Solarthermie-Anlage auf den Dächern unterstützt. Die Sanierung ist gerade für Schülerinnen und Schüler im Landkreis Haßberge eine gute Nachricht, deren Schwimmunterricht im Hallenbad Knetzgau stattfindet, aber auch für alle Freizeitschwimmerinnen und Freizeitschwimmer. Ich freue mich sehr, dass sich der Einsatz in Berlin gelohnt hat und die Turnhalle und das Bad nun auf hohem ökologischen Standard saniert werden können.

Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen - Ein kleiner Fels in der Brandung

Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen - Ein kleiner Fels in der Brandung

Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen - Die Frauengruppe der Grünen KV Haßberge hat unter Leitung von Margit Pickel-Schmitt am 25.11.2022 eine Aktion mit Infostand durchgeführt. Liebevoll gestaltet und mit vielen Informationen für die Besucher:innen. Auch das Thema der Frauenproteste im Iran wurde thematisiert. 
 

Ein kleiner Fels in der Brandung

Am vergangenen Freitag, 25.November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen initiierte die Frauengruppe KV Haßberge Bündnis 90/Die Grünen einen Aktionstag im Grünen Büro. Dort informierten sie interessierte Passantinnen mit Aushängen und Infomaterial über Fakten bezüglich Gewalt an Frauen sowie verschiedene Hilfen und Anlaufstellen für Betroffene Frauen im Landkreis Haßberge. Frauen und Mädchen verschiedener Länder und Kulturen wurde ein symbolischer „Fels in der Brandung“ überreicht. Es handelte sich um über 60 bunt bemalte und mit Ornamenten sowie Weisheiten verzierte Flusssteine. Bei Cafe und Kuchen entstanden anregende Unterhaltungen und es wurden Fragebögen zu Sicherheitsempfinden in Haßfurt und Umgebung ausgefüllt.

„Gewalt gegen Frauen geht uns alle an!“, so die Sprecherin des OV Haßfurt Annika Bauer. 19249 Fälle von häuslicher Gewalt sind in Bayern im Jahr 2021 bei der Polizei angezeigt worden (Bayrische Polizeistatistik). Experten sprechen von einer deutlich höheren Dunkelziffer. Geschlechtsspezifische Gewalt fängt bei Alltagssexismus an und endet mit Femiziden. Diese Gewalt ist allgegenwärtig und fest in unseren patriarchalen Strukturen verankert. In Deutschland ist jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen, das sind mehr als 12 Millionen Frauen. Alle 45 Minuten wird eine Frau in Deutschland durch ihren Partner gefährlich körperlich verletzt. Jeden dritten Tag tötet ein Mann seine (Ex-)Partnerin.

Um geschlechtsspezifische Gewalt ein Ende zu setzen, müssen alle Menschen die Formen der Gewalt und deren Grundlagen kennen und sich entschieden dagegen einsetzen. „Gemeinsam können wir etwas verändern“, so die Sprecherin des KV Margit Pickel- Schmitt.

„Frau, Leben, Freiheit”

"Ideenwerkstatt" bei den Grünen KV Haßberge

"Ideenwerkstatt" bei den Grünen KV Haßberge

Am 19. November haben sich zahlreichen Mitglieder und Unterstützer:innen von Bündnis 90/Die Grünen im Kreisbüro in Haßfurt getroffen, um sich unter dem Format „Ideenwerkstatt“ zu kommunalen Themen auszutauschen und zu diskutieren.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden zahlreiche Ideen erarbeitet wie wir die Bedürfnisse der Menschen im Landkreis unterstützen und dringend anzugehende Themen effektiv vorantreiben können.

Die Veranstaltung am 19. November war lediglich die Auftaktveranstaltung und es werden noch viele weitere Termine folgen, in denen weitere Ideen entwickelt und die vorhandenen Ideen ausgearbeitet und zur Umsetzung gebracht werden.

Moderiert wurde die Veranstaltung durch Sven Winzenhörlein (Fraktionsvorsitzender Bündnis 90 / Die Grünen im Kreistag Würzburg und 2. Bürgermeister Markt Höchberg

Radentscheid Bayern - Übergabe Unterschriften an die Bürgermeister in Zeil und Haßfurt

Radentscheid Bayern - Übergabe Unterschriften an die Bürgermeister in Zeil und Haßfurt

Der erste Stufe vom Radentscheid Bayern war ein großer Erfolg.
In ganz Bayern wurden ca. 100.000 Unterschriften gesammelt. Die Unterschriftenlisten wurden in den vergangenen Tagen an die Gemeinden zur Prüfung übergeben.
An vielen Orten in Bayern wurden die Listen persönlich an die Bürgermeister überreicht.

Im Landkreis Haßberge wurden die Listen am 16.11. und 18.11. an Bürgermeister Thomas Stadelmann (Zeil a. Main) und Bürgermeister Günther Werner (Haßfurt) persönlich übergeben.

Über die nächsten Schritte werden rechtzeitig Informationen folgen.

„Bundeswehr – Welche Aufgaben warten auf sie? Wofür ist sie bereit?“

„Bundeswehr – Welche Aufgaben warten auf sie? Wofür ist sie bereit?“

Eine tolle Diskussionsrunde am 15. November mit Brigadegeneral Michael Matz (Kommandeur der Infanterieschule Hammelburg) und dem Bundestagsabgeordneten Niklas Wagener (Mitglied im Verteidigungsausschuss) in Haßfurt im Büro von Grüne Haßberge! Nach der Begrüßung durch die Westheimer Gemeinderätin Nina Köberich haben wir über die "Zeitenwende", das Verhältnis zwischen Bundeswehr und Bevölkerung und die Einsatzbereitschaft der deutschen Streitkräfte diskutiert. Auch die zukünftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen Deutschlands und Europas (China, Klimawandel, Cybersicherheit usw.) kamen zur Sprache. Danke an die hervorragenden Diskutanten und alle, die vorbeigeschaut und mitdiskutiert haben. Professionell und sachkundig wurde die Diskussionsrunde von Benjamin Schraven moderiert.

Lebhafte Diskussion um die "Zeitenwende" mit Abgeordnetem und General (mainpost.de)

Jahrehauptversammlung 2022 beim Kreisverband Haßberge

Jahrehauptversammlung 2022 beim Kreisverband Haßberge

Am vergangenen Freitag den 21.10. hatte der KV Haßberge seine diesjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft und Delegierten.
Ein herzliches Dankeschön möchten wir an alle richten, die am Freitag dabei waren und sich rege beteiligt haben.
Es war schön zu erleben, dass so großes Interesse an den zu vergebenden Ämtern vorhanden war und es uns spielen gelungen ist, alle Positionen schnell und optimal zu besetzen.

Ein großes Dankeschön möchten wir auch an den Landtagsabgeordneten Patrick Friedl richten.
Patrick hat für uns nicht nur die Wahlleitung übernommen, sondern hat uns auch aus dem Landtag berichtet.

Neben den Neuwahlen der Vorstandschaft war auch ein Hauptact, die Ehrung von Rita Stäblein und Anita Amend.
Rita hat uns viele Jahre im Kreistag vertreten und war dort auch lange Zeit Fraktionsvorsitzende.
Sie hat über die Jahre hinweg, für die Partei und unsere Themen hier im Landkreis großartige Arbeit geleistet und verabschiedet sich nun in den wohlverdienten Ruhestand.
Auf Rita folgt nun Anita und auch Sie ist eine erfahrene Kämpferin für die grünen Themen. Wir freuen uns sehr über die optimale Nachbesetzung der Position im Kreistag.

Neue Vorstandschaft des KV Haßberge

Sprecherin Sprecher Schatzmeister Schriftführerin Beisitzer:innen
Margit Pickel-Schmitt Christoph Appel Volker Popp Lara Appel Annika Bauer
        Anita Amend
        Anna Luckhardt
        Markus Kuhn
        Michael Thomé
        Roland Baumann
Erster CSD in Haßfurt am 20. August 2022

Erster CSD in Haßfurt am 20. August 2022

Trotz Regenschauer eine sehr gelungene Veranstaltung mit kraftvollen und motivierenden Reden z.B. von MdB Tessa Ganserer. Klasse Stimmung und Atmosphäre. Danke an alle die da waren. 

Auch der queerer ökumenischer Gottesdienst - "Vielfalt im Menschsein" am 21. September in der Ritterkapelle war gut besucht und ein bewegendes Erlebnis.

Ein großes Dankeschön an den Verein CSD Haßberge e.V. für den Mut und das Engagement, den CSD zu organisieren. 

Kanutour des Ortsverbands Haßfurt ein voller Erfolg!

Kanutour des Ortsverbands Haßfurt ein voller Erfolg!

11.07.2022, Haßfurt

Mit nahezu 40 Teilnehmer*innen, die in 13 Booten zwischen Sand und Wonfurt auf dem Main unterwegs waren, war die Kanutour des Ortsverbands Haßfurt ein voller Erfolg!

Bereits am Vormittag versammelten sich die Wasserwanderer in Sand, wo sie von Annika Bauer (Vorstandsmitglied im Ortsverband Haßfurt) begrüßt wurden:„Eigentlich wollten wir die ganze Aktion schon im vergangenen Sommer starten, doch dann kam das Hochwasser... deshalb sind wir heute ganz besonders froh, dass es nun endlich klappt!“

Unter der fachkundigen Anleitung von Michael Groll, der als Pädagoge schon viele derartige Aktionen mit Jugendlichen organisiert hat, konnten die Naturfreunde beim Kanufahren einen wunderschönen Tag auf dem Wasser genießen - besonders die Kinder kamen dabei voll auf ihre Kosten. Ein ganz besonders spannendes Erlebnis war die Durchfahrt der großen Schleuse bei Knetzgau, die der kleinen „Flotte“ ausnahmsweise erlaubt wurde.

Auf Initiative von Roland Baumann aus Oberaurach, der sich seit Monaten für die vom Krieg Geflüchteten engagiert, nahmen viele ukrainische Familien an der Veranstaltung teil. Die tolle Stimmung dieses Tages beschreibt er später so: „Gestern sahen wir viele strahlende Gesichter und glückliche Kinder, gestern haben die Verantwortlichen unseren Gästen einen schönen Tag voll Gemeinschaft und sportlichem Erlebnis beschert, gestern wurde gepaddelt, gesungen und getanzt und für einen Tag rückten Heimweh und Sorge um die Situation zuhause ein wenig in den Hintergrund.“

Als die Paddler am späten Nachmittag am Bootsanlegeplatz in Wonfurt ankamen, freuten sich alle auf eine frisch gegrillte Bratwurst, auf die selbstgemachten Salate und natürlich auf ein kaltes Getränk! Veranstalter und Gäste waren sich schließlich einig, dass diese Aktion im kommenden Jahr unbedingt wiederholt werden sollte…

(Fotos: A.Bauer, M.Kuhn)

Infostand zum Thema Nachhaltigkeit beim 30-jährigen Firmenjubiläum der Firma Benkert Dachbegrünung GmbH & Co.KG

Infostand zum Thema Nachhaltigkeit beim 30-jährigen Firmenjubiläum der Firma Benkert Dachbegrünung GmbH & Co.KG

beim 30-jährigen Firmenjubiläum der Firma Benkert Dachbegrünung GmbH & Co.KG

Königsberg
02.07.2022 und 03.07.2022

Im Rahmen des 30-jährigen Firmenjubiläums der Firma Benkert Dachbegrünung GmbH & Co.KG
und des 50-jährigen Jubiläums des Landkreis Haßberge, war der Kreisverband mit einem eigenen Infostand vertreten.

Mit Informationen, Probierstationen und Raum für Gespräche zu Themen wie nachhaltig und plastikfrei leben, Vegetarische/vegane Ernährung, Unverpacktläden sowie regional und saisonal einkaufen.

Fotos: Jutta Appel

Aus Neujahrsempfang wurde Frühjahrsempfang

Aus Neujahrsempfang wurde Frühjahrsempfang

Am 30. April war es endlich so weit, der Kreisverband Haßberge Bündnis 90/Die Grünen, konnte den für Januar geplanten Neujahrsempfang als Frühjahrsempfang nachholen und gemeinsam mit zahlreichen Gästen einen geselligen und liebevoll gestalteten Abend genießen. Nach dem ersten Neujahrsempfang des KVs im Jahr 2020, war es an der Zeit mal wieder die Sektkorken knallen zu lassen und unter anderem, auf einen gelungenen Wahlkampf und viele weitere erfolgreiche Aktionen des Kreisverbandes anzustoßen. Geladen waren alle Mitglieder und prominente Gäste wie die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Dr. Manuela Rottmann sowie der Landtagsabgeordnete Paul Knoblach. Die Gäste wurden mit auf eine kleine Zeitreise genommen, die vorbei an den vergangenen Aktionen und Veranstaltungen führte und so bildlich und eindrucksvoll das beeindruckende Engagement im Kreisverband sichtbar machte.
Eine besondere Highlight war der Auftritt der Poetry Slammerin Ann Katharina Re. aus Bamberg. Sie hat uns auf ihre erfrischende Art, mit einem humorvollen, aber auch nachdenklichen Text über das Thema Nachhaltigkeit, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Mitmachen animiert und uns so den Abend versüßt. Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war der Ausblick auf die zukünftigen Ziele und Handlungsfelder, denen sich der Kreuzverband in den kommenden Monaten und Jahren zuwenden wird, sowie ein Vortrag von Roland Baumann, dem klimapolitischen Beauftragten im KV. Fehlen durfte natürlich auch nicht die Würdigung der Neumitglieder. Den krönenden Abschluss bildete der gemütliche Teil, der durch Klaus Neubert musikalisch und professionell untermalt wurde und so die Veranstaltung harmonisch abgerundet hat. Stärken konnten sich die Gäste über den Abend, am Mitbringbuffet, dass keine Wünsche offengelassen hat und für alle Geschmäcker etwas zu bieten hatte. Ein gelungener Abend der nach Wiederholung schreit. Fortsetzung folgt spätestens beim Neujahrsempfang 2023.

03. April - Zukunftsmesse in Haßfurt

03. April - Zukunftsmesse in Haßfurt

Am 03. April ist Zukunftsmesse in Haßfurt und auch wir sind dabei.

Unser Kreisbüro in der Bahnhofstr. 2, ist von 12 -18 Uhr geöffnet und bietet Informationen, Probierstationen und Raum für Gespräche zu Themen wie Kimaschutz/Klimawandel, nachhaltig und plastikfrei leben, Vegetarische/vegane Ernährung, Gemeinwohlökonomie, Unverpacktläden sowie regional und saisonal einkaufen.

Weitere Infos zur Zukunftsmesse

Nach Krakau und zurück - ein Hilfskonvoi aus Trossenfurt im Einsatz für die Menschen der Ukraine

Nach Krakau und zurück - ein Hilfskonvoi aus Trossenfurt im Einsatz für die Menschen der Ukraine

„Ruft mich an, wenn es wieder losgeht, ich nehme meinen Urlaub und bin sofort wieder dabei“ -  „Es hat gutgetan, Teil dieser Aktion gewesen zu sein und etwas Gutes bewirken zu können“. 

Seit der Rückkunft der 12 LKW und Transportfahrzeuge des Hilfskonvois, der am frühen Freitagmorgen in Richtung Krakau gestartet war, überschlagen sich die Meldungen in unserer Chatgruppe, in welcher sich die ehrenamtlichen Fahrer:innen und Fahrer zusammengeschlossen haben. Es herrscht große Bereitschaft und alle Beteiligten sind sich einig, dass dieser erste Transport vermutlich nicht die letzte Hilfsaktion aus dem Steigerwald für die Menschen in der Ukraine gewesen ist. 
Darüber, wie alles begann und wie der Transport ablief, wurde in den letzten Tagen ja - eine zusätzlichen Motivation für das Team on-the-road - bereits in Presse und Rundfunk berichtet. 
Trotzdem wollen wir als Organisator:innen und Beteiligte hier noch im Nachgang unseren offiziellen Bericht erstatten, nicht zuletzt um den vielen Spender:innen gegenüber verantwortliche Rechenschaft für die ordnungsgemäße Übergabe und Verwendung der Hilfsgüter abzulegen.  
Und natürlich wollen wir unserem innigsten Dank Ausdruck verleihen, denn ohne das Ineinandergreifen so vieler helfender Hände wäre es nicht möglich gewesen, in diesem Ausmaß effiziente Hilfe zu leisten. 

Doch - wie kam das eigentlich alles zusammen? 
In erster Linie - sehr, sehr rasch. 

Vergangenes Wochenende. Beim  Nachmittagskaffe am Samstag telefoniert Christian Nickles, Geschäftsführer der Stappenbacher Group in Trossenfurt mit Dawid Heil, einem polnischen Bauleiter der Firma, über den über uns alle hereingebrochenen Angriff auf die Ukraine. Schnell ist man sich einig, dass man hier irgendwie Hilfe leisten will. Heil fragt an, ob er mit einem Firmenbus vielleicht mit Anhänger, Hilfsgüter an die polnisch-ukrainische Grenze oder nach Rivne in der Westukraine transportieren darf. Die Genehmigung hierzu wird von der Geschäftsführung selbstverständlich erteilt. Damit auch „ein bisschen was“ zusammenkommt, schlägt Nickles vor, einen Facebook-Aufruf zu starten und um Hilfsgüter zu bitten. Nach kurzer Recherche bei den einschlägigen professionellen Hilfsorganisationen steht fest, was am dringendsten gebraucht wird. Schlafsäcke, Decken, Medikamente, Verbandsmaterial, Hygieneartikel und warme Kleidung - unter anderem. Diese Bedarfsliste wird kurzerhand zusammen mit einem Spendenaufruf und den Angaben zur Sammelstation auf dem Betriebshof der Firma Stappenbacher in Trossenfurt in der Gemeinde Oberaurach in den Social-Media-Kanälen der Firma veröffentlicht. 
Gleichzeitig sitzen die Haßberg-Grünen in ihrer Kreisgeschäftsstelle und tauschen sich mit den Mitgliedern ihres Kreisverbandes per Videokonferenz über die aktuelle Lage aus. Alle wollen helfen, etwas tun, aktiv werden. Das Kreissprecherteam erwähnt den Stappenbacher-Plan. Schnell ist ein Beschluss gefasst, eine Spendensammlung zu organisieren und der Trossenfurter Initiative zuzuarbeiten. Roland Baumann, ebenfalls Mitglied des Kreisvorstands stellt den Kontakt zu seinem Dankenfelder Nachbarn und Jugendfreund Christian Nickles her und schon ist die Initiative wieder ein Stückchen gewachsen. Parteipolitik spielt keine Rolle, denn auch die CSU-Gremien im Landkreis rufen zur Spendensammlung auf und beteiligen sich ebenfalls an der Initiative. Die Besorgnis über die militärische Aggression in Osteuropa und die Not, die dadurch hervorgerufen worden ist schweißt die Helfenden zusammen - Schwarze und Grüne, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Leute, die sich bis dato noch gar nicht gekannt haben, alle beginnen zu kooperieren, als hätten sie noch nie etwas anderes gemacht. 

Und so lief dann am vergangenen Montag die Spendensammelaktion an. Und wie!

Auf dem Stappenbacher Betriebsgelände wurden die Kartons und Säcke zunächst in den Sozialräumen gestapelt. Als diese überliefen, musste der Hof herhalten, in dem im Lauf der Woche die Haufen und Stapel mit Material unübersehbar wuchsen. Die grüne Kreisgeschäftsstelle musste allabendlich wieder geleert werden, weil die Büroräume von Spenderinnen und Spendern von Montag bis Mittwoch immer auf‘s Neue gefüllt wurden. 
An der Stelle sei auch erwähnt, dass wir allen Spender:innen für ihr diszipliniertes Spendenverhalten danken möchten. Es wurden ausschließlich die benötigten Warenkategorien abgeben, meist sorgfältig beschriftet und vorsortiert. So konnten die abgegebenen Hilfsgüter mit sehr wenigen Ausnahmen voll verwertet werden. 
Mit rasant aufkommendem Spendenvolumen wurde klar, dass aus dem ursprünglichen Plan, einen Firmenbus mit Hänger zu beladen, inzwischen ein Konvoi werden würde. Die Fahrzeugliste wuchs jeden Tag an, es meldeten sich die Oberauracher Gewerbetreibenden und boten Frachtraum sowie Fahrerpersonal an. Darunter beispielsweise die Eichhorn Recycling GmbH, deren Chef Manfred Eichhorn es sich nicht nehmen ließ, selbst dabeizusein und ins Führerhaus seines 40-Tonners zu klettern. Es riefen aber auch Firmen von außerhalb an, wie etwa die Geschäftsleitung der Concorde Reisemobile GmBH aus Schlüsselfeld, die alleine vier Fahrer und zwei Transportfahrzeuge beisteuerte. Auch  benachbarte Kommunen, wie etwa die VG Ebelsbach, meldeten sich, deren 1. Bürgermeister sich ebenfalls selbst ans Lenkrad setzte.
Initiator und Ideengeber Christian Nickles holte sich Informationen beim Zoll, beim THW und anderen offiziellen Stellen ein, beriet sich mit seinen Brüdern über die logistische Abwicklung der ganzen Aktion. Erste Kontakte, die die polnischen Team-Mitglieder geknüpft hatten, bestätigten, dass die Sache nur mit professioneller Vorbereitung sinnvoll durchgeführt werden konnte. Die aufgelaufenen Mengen an Hilfsgüter mussten kategorisiert, palettiert, gründlich verpackt und etikettiert werden, wollte man nicht Gefahr laufen, am Ziel mit einer konfusen Menge diverser Materialien anzukommen, bei der kein Mensch wissen würde, was die einzelnen Säcke und Kartons eigentlich enthalten. 
Also mussten viele Helfer:innen her, die bei der Verladung mithelfen konnten, die sich einen Überblick über die aufgelaufenen Materialien verschaffen, dieses sortieren und wiederverpacken konnten.
Das Kernteam um Christian Nickles, Dawid Heil und Roland Baumann besprach sich abermals und startete einen erneuten Aufruf - dem viele Männer, Frauen und Jugendliche aus Oberaurach Folge leisteten - sehr, sehr viele…  
So kam es, dass am vergangenen Donnerstag der Stappenbacher-Hof zur großen Beladeaktion nur so von Hilfskräften wimmelte. Bei allem guten Willen durfte die gegenwärtige Pandemiesituation nicht außer Acht gelassen werden und so eröffnete die Gemeinde Oberaurach unter der Leitung von Bürgermeister Thomas Sechser und seiner Ehefrau Andrea kurzerhand eine Außenstelle des kommunalen COVID-Testzentrums, um alle Beteiligten vor dem Eintritt in den Betriebshof einem Corona-Test zu unterziehen. Aufgrund der großen Zahl von Helfer:innen wurde mit Claudia Hilscher aus Tretzdendorf eine medizinische Fachkraft rekrutiert, die beim Testen aushalf, um dem großen Andrang Herr zu werden. Denn zusammen mit Teilen der Stappenbacher-Belegschaft, dem Kernteam, dem Personal des gemeindlichen Bauhofs und der Rathausverwaltung waren von den frühen Morgenstunden bis zum späten Donnerstagabend insgesamt 140 Helfer:innen und Helfer aus Oberaurach und aus dem ganzen Landkreis Haßberge sowie aus der Region Bamberg im Einsatz. Im Laufe dieses Tages verpackten sie die Hilfsgüter auf 250 Paletten sowie in knapp 100 BigPacks und verluden circa 450 m3 bzw. circa 100 Tonnen Hilfsgüter säuberlichst auf die Transportfahrzeuge, deren Flotte im Lauf des Tages immer weiter auf insgesamt zwölf Fahrzeuge, darunter sechs schwere und mittelschwere LKW der Firmen Stappenbacher, Eichhorn, Concorde und MAD Veranstaltungstechnik angewachsen war. Transporter um Transporter wurde bis in die Nacht hinein  fertig beladen und am Röthweg abfahrbereit aufgereiht. 
Inzwischen waren die Recherchen und Verhandlungen durch die ortskundigen polnischen Teammitglieder Karolina und Dawid Heil abgeschlossen und das Ziel des Konvois schärfte sich heraus. Wir wollten bei unserem Unterfangen auf Nummer sicher gehen, gewährleisten, dass jede einzelne Spende bestimmungsgemäß Verwendung finden würde. Dafür brauchten wir verlässliche und professionelle Partner vor Ort, welche wir in der Stadtverwaltung im polnischen Krakau gefunden hatten. Die Stadt Krakau, 100 km von der ukrainischen Grenze entfernt, hat so erfuhren wir, bereits große Zahlen an Geflüchteten aufgenommen und hält mit Versorgungskonvois die Nachschublinie für das westukrainische Lwiw aufrecht. Es stünden große Lagerkapazitäten bereit, die unsere Hilfsgüter aufnehmen könnten und von wo aus der Weitertransport in das Krisengebiet organisiert werde. 

Am späten Donnerstagabend war der Stappenbacher-Betriebshof wieder leergefegt und der Konvoi war zusammengestellt. In einer Fahrerbesprechung wurde die Begleitmannschaft aus 24 Männern und Frauen mit den Einzelheiten der Fahrt, mit Mautregelungen und mit der Abladelogistik vertraut gemacht. Wer wollte, wurde noch in die Funktechnik eingewiesen, die sich als sehr hilfreich für das Zusammenhalten des großen Fahrzeugtrosses unterwegs herausstellen sollte. Dann  blieben für das Fahrer:innenteam noch wenige Stunden Schlaf - bis sich die Karawane am frühen Freitagmorgen um 03:00 Uhr in Marsch setzte. 
Dann folgten lange Stunden auf der Autobahn, während derer die Verantwortlichen, darunter vor allem Christian Nickles zum ersten Mal ein wenig aufatmen konnten, zumindest wenn sie auf dem Beifahrersitz saßen. Denn gefahren werden konnte non-stop, eine Verordnung der Bundesregierung sowie des Bundesamtes für Güterverkehr hatte verfügt, dass für humanitäre Transporte die einschlägigen Lenk- und Ruhezeiten im Güterverkehr derzeit außer Kraft gesetzt sind.
  
Auf den Autobahnen nach Osten reihten wir uns ein in einen Strom aus Fahrzeugen aus vielen europäischen Ländern, sogar aus Frankreich und Spanien, die unterwegs nach Polen oder ins Grenzgebiet waren, um dringend Benötigtes zu bringen. Man erkannte sich an den weißen Flaggen an den Seitenscheiben oder an den aufgeklebten ukrainischen Nationalfarben. Diese gesamteuropäischer Solidarität zu sehen, ein Teil davon zu sein, war für uns Fahrende ein emotional bewegendes Erlebnis. 
Alle Beteiligten waren in diesen Tagen emotional angerührt. Zwar erschüttert von der Notlage, die über Europa hereingebrochen ist, aber auch angespornt vom Geist der gegenseitigen Hilfe, des Zusammenwirkens über Parteigrenzen und alltägliche Interessenskonflikte hinweg. Jetzt zeigt sich, wozu ein vereintes Europa in der Lage ist, wieviel Gutes Menschen erreichen können, die zusammenwirken, zusammenhelfen. 
Auf den Straßen Osteuropas, in den riesigen Lagern mit Hilfsgütern in Krakau, in den Augen der Helferinnen und Helfer in Franken und in Polen konnte man ihn in Aktion erleben, den so oft beschworenen europäischen Geist, unsere europäische Identität. Schade nur dass es eines Wladmir Putin, dass es der gegenwärtigen Katastrophe bedurft, um uns an diesen Geist zu erinnern. 

Der Rest ist schnell erzählt. Am Abend erreichten wir dank ortskundiger Hilfe, durch Kristof …, einen weiteren Mitarbeiter der Firma Stappenbacher und dessen Ehefrau die Abladestationen rund um das Fußballstadion der Stadt. Kleinere Transporter und große LKW wurden getrennt voneinander entladen. Viele polnische Helfer:innen sorgten dafür, dass alle gespendeten Materialien, vom Schlafsack über den Kinderwagen bis hin zu Lebensmitteln abgeladen und für den Weitertransport bereitgestellt wurden. Es war für uns beeindruckend zu sehen, mit welcher Geschwindigkeit und Professionaliät die polnischen Partner diese Hilfslogistik für den dringend benötigten Nachschub zur Unterstützung der notleidenden Bevölkerung in den ukrainischen Städten und auf der Flucht hochgefahren hatten. 
Das Fahrerteam wurde hervorragend betreut, es wurden innerstädtische Parkmöglichkeiten bereitgestellt, so dass wir kurz verweilen und bei einem gemeinsamen Abendessen festgestellt hatten, dass wir unsere Mission erfüllt hatten. Aus 24 Menschen, die sich zum größten Teil kurz vorher noch gar nicht gekannt  hatten, war eine Gemeinschaft entstanden, die ihre Aufgabe bewältigt hatte. 
Mit diesem Gefühl konnten wir uns mit unserem Konvoi wieder auf den 850 Kilometer weiten Heimweg machen. Am Samstagfrüh erreichten die meisten Fahrzeuge mit ihren Besatzungen wieder ihre Ausgangspunkte in Schlüsselfeld, Bamberg, Sand und natürlich in Oberaurach. Einige wenige Teammitglieder hatten in Krakau noch eine Übernachtungspause eingelegt und folgten ebenfalls wohlbehalten im Laufe des Tages. 
Damit endet diese Aktion der Initiative, die in der Eile noch nicht einmal Zeit hatte, sich einen offiziellen Namen zu geben, wenngleich die Bezeichnung „StappiCare“ im  Fahrer:innenteam unter möglichen Benennungen bereits vorne rangiert. 

Natürlich braucht unsere Initiative nur dann einen Namen, wenn sie weitergeht, wenn sie nicht nur einmalig zusammengetreten ist. Und so soll es auch sein. Bereits am Sonntag trafen sich Roland Baumann und Christian Nickles mit Bürgermeister Sechser, um zu beratschlagen wie es weitergehen könnte. Inzwischen hatte sich nämlich Dieter Dümmler aus Neuschleichach mit der Idee zugeschaltet, Geflüchteten in Oberaurach Obdach zu bieten und kurzerhand einen Reisebus einzusetzen, um Menschen aus den polnischen Auffanglagern in den Steigerwald zu holen. 
Denn uns wurde - auch aus den Berichten der polnischen Kräfte vor Ort - schnell klar, dass immer noch großer Hilfsbedarf besteht. „Wir bekommen die Leute nicht mehr satt“, war zu hören, „wir brauchen mehr medizinisches Material und Betten“, oder, „es sind so viele, wir können nicht mehr genügend Unterkünfte zur Verfügung stellen!“ 
Auf diese Hilferufe wollen wir reagieren und bitten deshalb vor allem die Oberauracher Bevölkerung darum, leerstehende Unterkünfte, Wohnungen oder Ferienwohnungen sowie die Bereitschaft, darin Geflüchtete aufzunehmen, an die Gemeindeverwaltung zu melden. 
Die Meldungen können ab jetzt schriftlich  per E-Mail an die Adresse: gemeinde@oberaurach.de eingereicht werden. Ansprechpartnerin für die Meldungen ist Frau Andrea Hornung (09522/721-19). Bitte erläutern Sie in Ihren Meldungen unter Angabe Ihrer Kontaktdaten (Telefon, Mobilfunk, E-Mail, wieviele Menschen sie aufnehmen können beziehungsweise wie viele Räume zur Verfügung stehen. 
Geplant ist, nachdem wir genügend Wohnraum bereitgestellt haben werden, circa 50 bis 100 geflüchteten ukrainischen Bürger:innen und Bürgern, darunter vermutlich überwiegend Frauen und Kindern, ein Obdach für die nächste Zeit zur Verfügung zu stellen - und damit ein bisschen Sicherheit, ein bisschen Geborgenheit, ein bisschen Solidarität. 
Diese Solidarität, diese Hilfsbereitschaft, dieses Unterhaken ist die beste Waffe, die wir als europäische Zivilgesellschaft allen Aggressoren heute und in Zukunft entgegensetzen können. Und sie wird stärker sein als alle Gewalt, als aller Hass - denn wir sind viele.

Am Ende möchten wir all denen ein herzliches Vergelt‘s Gott sagen, die so spontan und ohne nachzudenken geholfen, sich eingebracht haben. Wir tun dies in Form einer Liste, denn es fällt nicht leicht, die überwältigend große Zahl von Helfenden anders zu nennen. 

Von Herzen „Danke“ sagen wir: 

  • für zwei Fahrzeuge, Besatzung und Spontaneität - der Concorde-Reisemobile GmBH, Schlüsselfeld, 
  • für die Bereitstellung eines Transportfahrzeugs - der Mercedes Benz Auto Scholz GmbH & Co KG Bamberg,
  • für das emsige Spendensammeln, für etliche Verpackungshelfer:innen und für das Bereitstellen eines Transportfahrzeugs samt Besatzungen - dem Kreisverband Haßberge von B90/Die Grünen, 
  • für das ebenfalls emsige Spendensammeln und die Bereitstellung etlicher Verpackungshelfer:innen  - dem Kreisverband Haßberge der CSU und der Frauenunion,
  • für Schlafsäcke und Isomatten - Rolands Alpin Laden in Bamberg,
  • für Helfer:innen und Hilfsgüter - der B+S Bamberg GmbH und ihrem Geschäftsführer Kenny Kelker
  • für Paletten und Verpackungsmaterial - dem Baustoffhandel Sto VC Bamberg
  • für Paletten und Umzugskartons - den Firmen Würth, Obi und  Hornbach in Bamberg
  • für die Bereitstellung des Testzentrums sowie eines Transportfahrzeugs und etlicher Verpackungshelfer:innen - der Gemeinde Oberaurach und ihrem Bürgermeister Thomas Sechser,
  • für ein engagiertes Fahrerteam - der VG Ebelsbach,
  • für die Bereitstellung der Funkgeräte unterwegs - dem Verein Rock Hassfurt e.V.
  • für ‚schweres Gerät’ in Form von zwei großen LKW, für deren Besatzung und für das erstklassige Speditions-KnowHow (Danke, Dominik!) - der Firma Eichhorn Recycling GmbH,
  • für spontanes Einspringen auf dem Fahrersitz der großen LKW - der Firma Markert Erdbau und persönlich ihrem  Geschäftsführer, Daniel Markert,
  • für Shuttlefieferungen von Hilfsgütern nach Trossenfurt, für die Bereitstellung eines Transport-LKW und für Faherbesatzung - der Firma MAD - Veranstaltungstechnik, ihrem Geschäftsführer Mario Pfaff und für ebenfalls spontanes Einspringen auf einem freien Fahrersitz - Klaus Hofmann,
  • für die köstliche Verköstigung der vielen Helfenden - der Metzgerei Böllner und der Brauerei Roppelt,
  • für weiteres ‚schweres Gerät’ in Form zweier großer LKW, für die Hintergrundlogistik, für die Bereitstellung des Betriebsgeländes und für viele flinke Hände und kundige Köpfe - der Firma Stappenbacher und ihren Mitarbeiter:innen,
  • für den wunderbaren Teamspirit „Einer für alle - alle für Einen“ - unserem großartigen Fahrer:innenteam, bestehend aus:
    • Dawid und Karolina Heil
    • Christian Nickles und Steffen Reibiger
    • Slavec Szymanski und Waldemar Werner
    • Mario Pfaff und Klaus Hofmann
    • Manfred Eichhorn und Uwe Günter
    • Roland Baumann und Michael Schuster
    • Marion und Markus Jäger
    • Markus Kuhn und Christoph Appel
    • Lukas Nickles und Maximilian Benkert
    • Daniel Markert und Thomas Bäuerlein
    • Martin Horn und Stefan Kunert
    • Joachim Petry und Markus Freitag
  • für Recherchen und wertvolle Kontakte vor Ort - Dawid und Karolina Heil sowie Kristof Lach
  • und natürlich - und nicht zuletzt für die atemberaubende Hilfs- und Spendenbereitschaft - vielen, vielen freiwilligen Spenderinnen und Spendern sowie Helferinnen und Helfern aus Oberaurach und darüber hinaus.

Wir schließen unseren innigsten Dank mit einem Zitat von Markus Kuhn aus dem Fahrer:innenchat:
„Wir können viel erreichen - gemeinsam in Deutschland und zusammen mit unseren Nachbarn und Freunden in Europa!“

Danke, Danke, Danke!

Christian Nickles, Anna Stappenbacher und Roland Baumann

Roland Baumann in den Finanzausschuss des bayerischen Landesverbandes gewählt

Roland Baumann in den Finanzausschuss des bayerischen Landesverbandes gewählt

Auf der digitalen Fortsetzung der Landesdelegiertenkonferenz der bayerischen Grünen wurde gestern unser Kreisvorstandsmitglied Roland Baumann, Sprecher des Ortsverbandes Oberaurach, in den Finanzausschuss des bayerischen Landesverbandes gewählt.
Der Finanzausschuss besteht aus sieben Personen und beschäftigt  sich als Parteigremium mit der finanziellen Situation des Landesverbandes. Außerdem nimmt er zu allen finanzwirksamen Anträgen, die den Haushaltsentwurf betreffen, auf der Landesdelegiertenkonferenz Stellung.
„Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts“ - unter diesem Motto hat Roland auf dem Landesparteitag im November in Augsburg bzw. auf dessen gestriger digitaler Fortsetzung kandidiert und will - so sagte er es in seiner Bewerbungsrede vor den knapp 300 Online-Delegierten - „einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Parteifinanzen in wachsenden Strukturen weiterhin solide bewirtschaftet und fokussiert eingesetzt werden - für unsere nächste große gemeinsame bayerische Mission 2023.“ Denn, so konnten unsere Delegierten weiterhin seiner Kandidat:innenrede entnehmen, „wir machen Politik im Bewusstsein, dass die vor uns liegende Aufgabe - die Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen aller Menschen - allumfassend und wahrlich atemberaubend ist, dass wir aber auch die Werkzeuge zu ihrer Lösung in unseren Händen halten. Und zu diesen Werkzeugen gehören - in öffentlichen Kassen genauso wie in unseren Parteifinanzen - zukunftsfähig aufgestellte Haushalte.“
Ein wichtiges Anliegen wird für das neue Finanzausschussmitglied sein, sich dafür einzusetzen, dass die grünen Kreisverbände gerade in ländlichen Regionen finanziell gestärkt werden, um grüne Politik weiter erfolgreich aus den Großstädten heraus in die Fläche zu tragen.
Wir wünschen unserem Vorstandskollegen viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und freuen uns, dass der Kreisverband Haßberge durch diese Personalentscheidung nunmehr noch besser im Landesverband vernetzt ist.

Der KV Haßberge hat ab sofort eine eigene Frauengruppe.

Der KV Haßberge hat ab sofort eine eigene Frauengruppe.

Ziel der Frauengruppe wird es sein, frauenspezifische Themen und was sich sonst so ergibt, zu diskutieren und Vorschläge/Ideen einzubringen wie diese Themen besser im Landkreis oder auch darüber hinaus vorangetrieben werden können. Auch das im Kreisbüro regelmäßig stattfindende Frauencafé, liegt in der Hand der Frauengruppe.

Es wird regelmäßige Treffen, online oder im Büro in Haßfurt geben, mit interessanten Diskussionsrunden, Bastelabenden, Frauencafe, Vorträgen, Aktionen z.B. zum Weltfrauentag, Lesungen, usw.  

Die Gruppe ist auch für Nichtmitglieder offen.

Koordiniert wird die Frauengruppe von Margit Pickel-Schmitt Sprecherin im Kreisvorstand.

Zur Kontaktaufnahme bitte Mail an kontakt@remove-this.gruene-hassberge.de

Manuela Rottmann MdB wird Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Manuela Rottmann MdB wird Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Ein großer Zugewinn für unsere Region und wir der Kreisverband Haßberge wünschen Manuela Rottmann viel Erfolg und herzlichen Glückwunsch für die verantwortungsvolle Position.

Die unterfränkische Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann wird Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Nachdem die Hammelburgerin während der Koalitionsverhandlung bereits die grüne Verhandlungsgruppe  "Gutes Leben in Stadt und Land" leitete, wird sie zukünftig mitverantwortlich für die Umsetzung der Pläne der Ampel-Koalition sein. "Cem Özdemir ins Bundeslandwirtschaftsministerium begleiten zu dürfen sehe ich als große Chance. Denn auf die Menschen im ländlichen Raum und unsere Landwirtinnen und Landwirte kommt es an. Nur mit ihnen zusammen werden wir unsere Ziele im Klimaschutz, im Artenschutz und für eine gesunde Ernährung erreichen. Gleichwertige Lebensverhältnisse, sichere Zukunftsperspektiven, nachhaltiger Wohlstand auf dem Land - diese Ziele verbinden uns. Um sie zu erreichen, braucht es Verlässlichkeit, Offenheit und Anerkennung unterschiedlicher Perspektiven. Als Bundestagsabgeordnete eines ländlichen Wahlkreises freue ich mich auf die nächsten Jahre gemeinsamer Gestaltung der Zukunft auf dem Land in ganz Deutschland."

Manuela Rottmann: „Wir müssen auch an den sozialen Ausgleich denken“

Manuela Rottmann: „Wir müssen auch an den sozialen Ausgleich denken“

Auf Einladung des Ortsverbandes Knetzgau von Bündnis 90/ Die Grünen diskutierten am vergangenen Freitag die Hammelburger Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann, der Zeiler Kreisrat Harald Kuhn und der Knetzgauer Gemeinderat Benjamin Schraven im mit rund 25 Gästen gut besuchten Knetzgauer Siedlerheim das Thema Klimawandel. Die Veranstaltung ging der zentralen Frage nach, wie sich Kommunen in Zukunft an die Folgen des Klimawandels besser anpassen können. Dabei waren sich sowohl Rottmann als auch Kuhn und Schraven einig, dass das Thema Anpassung an den Klimawandel insgesamt einen höheren Stellenwert erfahren sollte. Ebenso bestand Einigkeit darüber, dass man vor allem auch die Kommunen bei Maßnahmen wie etwa den Hochwasserschutz mehr unterstützen müsste. Dass dies nicht nur finanzielle, sondern auch andere Herausforderungen mit sich bringe, betonte Kreisrat Kuhn, der auch über die Erfahrungen mit Hochwasserschutzmaßnahmen in der Stadt Zeil berichtete. Der Nutzen dieser Maßnahmen zeige sich ja selten sofort und viel mediale Aufmerksamkeit bekommen man dafür als politisch Verantwortlicher meistens auch nicht – oder wie Kuhn es augenzwinkernd auf den Punkt brachte: „Ein Problem ist ja auch, dass man als Bürgermeister mit dem Bau eines neuen Regenrückhaltebeckens nicht unbedingt in der Zeitung landet.“ 

Es entbrannte eine intensive Debatte, bei der sich auch der ebenfalls anwesende Knetzgauer Bürgermeister Stefan Paulus einschaltete. Er betonte, dass seine Gemeinde beim Hochwasser im Juli glimpflich davongekommen sei und die Kommunen nicht mit immer neuen Aufgaben überfrachtet werden sollten. Beim Thema Klimaschutz müsse man laut Paulus den Menschen noch viel mehr zumuten. Das Fahren von SUVs oder auch Flugreisen in den Kurzurlaub nannte er als Beispiel für Dinge, die seiner Meinung nach in Zukunft Tabu sein sollten. Diesen Aussagen konnte Rottmann nicht ganz zustimmen. Sie betonte, dass bei aller Notwendigkeit für mehr Klimaschutz, soziale Aspekte nicht außer Acht gelassen werden dürften. Nur wenn man etwa mit einem Öko-Bürgergeld für einen sozial gerechten Ausgleich für höhere Kosten bei Heizen, Tanken oder Fliegen sorge, würden die Menschen ein Mehr an Klimaschutzmaßnahmen auch wirklich akzeptieren. „Die Grünen haben mit dem Energiegeld als einzige Partei einen Vorschlag für einen sozialen Ausgleich im Klimaschutz vorgelegt“, erläuterte Rottmann. „Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung geben wir direkt an die Bürgerinnen und Bürger zurück. Davon profitieren vor allem die niedrigen Einkommen und diejenigen, die wenige CO2 erzeugen.“

Abschließend stellte Rottmann fest, dass die nach 16 Jahren Kanzlerin Merkel vieles in Deutschland in ihren Augen eingeschlafen und dringend eine Veränderung notwendig sei. Die Veranstaltung endete mit vielen Einzelgesprächen. Unter anderem unterhielt sich Rottmann mit Betroffenen des Juli-Hochwassers aus der Gemeinde Knetzgau, die sie zum Teil schon vor einigen Wochen besucht hatte.

Die Grenzen des Wachstums sind uns seid langem bekannt … und sie rücken schnell näher

Die Grenzen des Wachstums sind uns seid langem bekannt … und sie rücken schnell näher

MdL Paul Knoblach las Schlüsseltexte der ökologischen Bewegung bei den Haßberg-Grünen

Die jüngst eröffnete Kreisgeschäftsstelle soll auch als Kultur- und Begegnungsstätte fungieren. Diesem Anspruch folgend hatte die Kreisvorstandschaft der Haßberggrünen zur Lesung mit MdL Paul Knoblach eingeladen. Der Landtagsabgeordnete hatte sich vorgenommen, die Zuhörerinnen und Zuhörer im pandemiekonform besetzten Parteibüro auf eine Retrospektive zurück in die Gründungsjahre der ökologischen Bewegung in Deutschland mitzunehmen und stellte deswegen zwei Werke in den Mittelpunkt, die auch die grüne Partei sowie ihre Mitglieder seit der Entstehungszeit und bis heute entscheidend geprägt und motiviert haben.

Knoblach bemerkte, dass das gegenwärtige Spektrum der politisch-ökonomischen Zeitschriften die Herausforderungen des Klimawandels aufgreife und der Leserschaft vermittle. Und dies täten nicht nur die klassisch ‘ökologischen’ Blätter, sondern auch eher ökonomisch orientierte Publikationen wie etwa die ‘Wirtschaftswoche’. Diese Entwicklung mache Hoffnung, so der grüne Landtagsabgeordnete, Hoffnung darauf, dass viele Menschen zumindest das Problem erkannt hätten und sich darüber Gedanken machten bzw. Wissen darüber sammelten, was es für zukünftige Generationen bedeuten wird, auf einem um mehr als zwei Grad erhitzten und in seiner Artenvielfalt und Biodiversität ausgeplünderten Planeten leben zu müssen.

“Ein Planet wird geplündert - die Schreckensbilanz unserer Politik” hieß denn auch der nächste Schlüsseltext aus dem Paul Knoblach vortrug.

Herbert Gruhl war der Autor dieses für die Ökologiebewegung wegweisenden Werkes - aus dem Jahr 1975! Der Autor hatte seine politische Ursprungsheimat bei der CDU, wurde jedoch zum wichtigen Wegbereiter für ökologische Politik in Deutschland und gehörte deshalb auch zu den Gründungsvätern und -müttern der Grünen.

Der wichtigste und bekannteste Text, zu dem sich der Referent schließlich vorgearbeitet hatte, ist naturgemäß das Werk “Die Grenzen des Wachstums”. Diese Studie, die von dem US-Ökonomenpaar Dennis L. und Donella Meadows im Jahr 1972 veröffentlicht wurde und zu den wichtigsten Publikationen ökologischen Denkens in der Neuzeit zählt, zeigte bereits vor fünf Jahrzehnten der Öffentlichkeit die planetaren Grenzen der Erde auf und kalkulierte in ziemlich genauen Simulationsrechnungen, wohin uns unser Streben nach schrankenlosem Wachstum führen würde -  in den Verlust von Biodiversität, in die Verschmutzung von Süßwasserressourcen, in eine für Mensch, Tier und Natur ungesunde Landwirtschaft, in eine außer Kontrolle geratene Erderwärmung.

Leider fand die vom wissenschaftlichen Club of Rome in Auftrag gegebene Studie nicht die erforderliche Beachtung außerhalb der ökologischen Bewegung und deswegen sehen wir uns derzeit mit den verheerenden Folgen unserer unbeschränkten Wachstumswirtschaft konfrontiert.

Paul Knoblach, selbst biologisch produzierender Landwirt, erkannte neben düsteren Entwicklungen jedoch auch Hoffnungsmomente. Das Wachstum der Erdbevölkerung lasse einschlägigen Studien zufolge erkennen, dass es seinen Höhepunkt erreicht habe und gegen Mitte des Jahrhunderts abnehmen dürfte. Weiterhin sah er eine Lösung der Probleme in einer ökologisch erneuerten Landwirtschaft, die in der Lage sei, auch neun bis zehn Milliarden Menschen auf der Welt hinreichend zu ernähren.

Nötig sei seiner Meinung nach ein Umdenken in unserem wirtschaftlichen Handeln, in unserem Verständnis von Wachstum. Letzteres sei gar nicht abzulehnen, ein Wachstum von Bildung, Wissen, menschlicher Solidarität, Pflege und Versorgung sei vielmehr durchaus begrüßenswert. Schädlich seien allerdings wirtschaftliche Wachstumsprozesse, die darauf basierten, die Biosystemleistungen unseres Planeten einfach zu verbrauchen, ja im wahrsten Sinne des Wortes zu verbrennen. Das Problem hierbei sei unser gesellschaftliches System, welches zerstörerische wirtschaftliche Prozesse auch noch fördere und damit die Wirtschaftssubjekte dazu motivierte, sich schädlich zu verhalten.

 

“Gesunde Menschen und gesunde Tiere gibt es nur auf einer gesunden Erde” lautete das Fazit des Gastreferenten am Ende seines Vortrags, an den sich eine lebhafte Debatte anschloss. 

Viel Spaß und gute Laune beim KV Haßberge

Viel Spaß und gute Laune beim KV Haßberge

Eine anstrengende aber auch sehr schöne und erfolgreiche Woche liegt hinter uns.
Unsere Veranstaltungen und ganz besonders das Sommerfest, waren ein voller Erfolg und haben viel gute Laune bereitet.

Angefangen mit der Lesung/Diskussion über das Buch "Grenzen des Wachstums" (Club of Rome)
mit Paul Knoblach, der Diskussionsabend  „Heimat zwischen Hochwasser und Hitze: Wie können wir uns an den Klimawandel anpassen?“ in Knetzgau, das Open-Air-Kino in der Schlossberggaststätte in Königsberg und zum Schluss die abenteuerliche Wanderung sowie unser Sommerfest in Fatschenbrunn.

Einen herzlichen Dank an alle die dabei waren und an alle die die Veranstaltungen organisiert und Unterstützt haben.

Die letzten 2 Wochen vor der Wahl sind nun  angebrochen und uns stehen nur noch 2 Veranstaltungen bevor.

Am 15.09. ab ca. 17 Uhr, ist unsere Landesvorsitzende Eva Lettenbauer zu Besuch.
Eva bring den Vortrag „Gute Zukunft – Ideen vom Land fürs Land“ mit und ich freue mich schon jetzt auf die angeregten Diskussionen.
Lasst uns unserer Landesvorsitzenden zeigen, dass der KV Haßberge viele interessierte und engagierte Mitglieder hat.
Treffpunkt ist unser Kreisbüro in Haßfurt (Bahnhofstr. 2)

Die letzte und hoffentlich größte Veranstaltung, ist die Klimademo am 24.09. ab 11:30 Uhr
Organisiert wird die Demo von den Parents for Future Haßfurt mit unserer Unterstützung.
Treffpunkt ist der Parkplatz am Fischerrain. Weitere Infos findet Ihr im angehängten Flyer, der gerne verbreitet werden darf.

 

Landesvorsitzender Thomas von Sarnowski zu Besuch beim KV Haßberge

Landesvorsitzender Thomas von Sarnowski zu Besuch beim KV Haßberge

Landesvorsitzender Thomas von Sarnowski zu Besuch beim KV Haßberge

Am 10. August war der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Bayern, für einen Tag zu Besuch in den Haßbergen.

Begonnen haben wir den Tag mit einer Führung über den Baumwipfelpfad in Ebrach und angeregter Diskussion zum Thema Nationalpark Steigerwald. Wertvollen Input und Fachwissen rund um die Situation im Steigerwald, wurden von Ulla Reck, Andreas Kiraly und Florian Tully beigetragen.

Im Anschluss Mittagessen in Koppenwind im Gasthaus „Waldblick“

Der zweite Teil des Tages wurde ausgefüllt durch unsere Aktion „E-Auto Probefahrt mit Erfahrungsaustausch“ organisiert durch den OV Haßfurt. Im Anschluss daran, hatten alle Beteiligten die Möglichkeit mit unseren Landesvorsitzenden ins Gespräch zu kommen.

Der Tag war umrahmt von vielen guten Gesprächen auf fachlicher und persönlicher Ebene.
Besonders aber die von Thomas von Sarnowski motivierenden Worte für den Wahlkampf, sorgten bei allen Beteiligten für Begeisterung und Antrieb. Mit dieser Motivation wird es uns gelingen, aus der kommenden Wahl eine besondere Wahl zu machen. Eine Wahl, die entscheidend für einen Richtungswechsel in der Politik sein wird.

Walk & Talk mit Paul Knoblach MdL "Weinbau in der Zukunft bei uns in Unterfranken"

Walk & Talk mit Paul Knoblach MdL "Weinbau in der Zukunft bei uns in Unterfranken"

Landtagsabgeordneter Paul Knoblach Bündnis 90/Die Grünen zu Besuch in den Haßbergen

Der Landtagsabgeordnete und Sprecher für Weinbau, Sonderkulturen und Tierwohl, Paul Knoblach von den Grünen, war am 25. Juli zu Besuch in den Haßbergen/Ziegelanger. Anlass war eine kleine Wanderung „Walk & Talk“ mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, sowie ortsansässigen Winzerbetrieben, um gemeinsam das Thema „Weinbau bei uns in Unterfranken im Zeichen des Klimawandels“ zu diskutieren. Mit dabei waren verschiedene Vertreter, ortsansässiger Winzerbetriebe, unter anderem Max Martin vom Weingut Martin in Ziegelanger.
„Uns ist es wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden im Landkreis, solche Veranstaltungen als Angebot zu machen, um den direkten Kontakt und Austausch mit Politikern zu ermöglichen.“ erwähnte Christoph Appel, Sprecher vom Kreisverband Haßberge. Die aufschlussreichen Gespräche haben nicht nur den fachkundigen Gästen, sondern auch allen Teilnehmenden der Wanderung durch die Weinberge gezeigt, wo die derzeitigen Herausforderungen für einen ertragsicheren und qualitativ hochwertigen Weinbau liegen und welche Lösungsansätze zukünftig nötig sind. „Über Jahrhunderte hat die Weinrebe unser Fränkisches Hügelland und unsere Orte geprägt. Ein Verlust würde das Gesicht Frankens komplett verändern. Der Klimawandel mit rasant steigenden Temperaturen, mit ungleicher Verteilung der Niederschläge bringt neue Herausforderungen. Fränkische Winzer*innen gehen es an und rüsten sich mit wassersparender Tropfbewässerung, sie schaffen Erosionsschutz und Biodiversität mit blühenden Untersaaten und sie verzichten mehr und mehr auf Herbizide und Mineraldünger“ erklärte Paul Knoblach
Im Zeichen des Klimawandels und der sich dadurch verändernden Rahmenbedingungen wie z.B. Wasserversorgung und klimatische Bedingungen, kommen auf die zukünftigen Generationen der Weinbau-Betriebe, große Aufgaben zu, um den Weinbau in Unterfranken zu sichern. „Die Herausforderung für die fränkischen Winzer werden die nächsten Jahre die steigenden Temperaturen mit anhaltender Trockenheit sowie Starkregenereignisse sein. Anpassungen an die Bewirtschaftung und Bewässerung werden nötig, um auch weiterhin qualitativ hochwertige Weine zu erzeugen.“ so Max Martin. Sehr lehrreich waren die Erklärungen, welche Ausfälle in diesem Jahr z.B. aufgrund des „falschen Mehltau“ (Peronospora) auf die Winzer zukommen können.
Ebenso wurde auf die Wetterunbeständigkeiten eingegangen. Erst das Jahr 2018, in dem durch die Trockenheit, die Wasserreserven im Erdreich bis ca. 1m unterhalb der Rebe aufgebraucht wurde. Danach die Jahre 2019 und 2020 als der Wassermangel noch greifbarer wurde, was einen verringerten Ertrag mit sich brachte. Nun dieses Jahr mit extremen Regenfällen. Durch Grünbewirtschaftung, eine Bepflanzung mit z.B. Klee und Blühpflanzen zwischen den Rebstöcken, die dem Erdreich auch Stickstoff zuführt, kann entgegengewirkt werden, was aber natürlich einen erhöhten Arbeitsaufwand bedeutet. Eine weitere Maßnahme ist das Einbringen von Tropfbewässerung, hier kommt auf einen Rebstock ca. 10 l pro Woche, bei 6 Wochen Trockenheit würde das bedeuten, dass wir 1,5 Millionen Liter für ganz Weinfranken verbrauchen.
Abgerundet wurde die Wanderung, durch die „Inbetriebnahme“ der vom Kreisverband Haßberge Bündnis 90/Die Grünen, gestifteten Ruhebank im Weinberg am Abt-Degen-Steig und einer kleinen Weinverkostung.

Ein grünes Kommunikationszentrum in zentraler Lage

Ein grünes Kommunikationszentrum in zentraler Lage

Wir eröffnen unsere Kreisgeschäftsstelle in Haßfurt

Zu einer kleinen Eröffnungsfeier konnten die Grünen im Landkreis Haßberge am Freitag eine der Pandemiesituation angemessene Gruppe von Parteimitgliedern, Freunden und Mandatsträgerinnen nach Haßfurt einladen. Die Kreisgeschäftsstelle in der Oberen Vorstadt, die ja bereits seit dem Frühjahr den Betrieb aufgenommen hat, wurde im Rahmen der kleinen Feierstunde ihrer offiziellen Bestimmung übergeben.

Die Kreissprecherin Margit Pickel-Schmitt und der Kreissprecher Christoph Appel begrüßten die Anwesenden und sagten allen Helfenden Dank, die Hand angelegt hatten, als es daran ging, die großzügig geschnittenen Räumlichkeiten zweckmäßig einzurichten. Bei der Ausstattung wurde Wert auf viel Eigenleistung, do-it-yourself und Upcycling gebrauchter Möbelstücke gelegt. Froh sei man, im Stadtzentrum der Kreisstadt eine solch geeignete Immobilie gefunden zu haben.

Die Kreisgeschäftsstelle ist jeden Freitagnachmittag geöffnet und mit Ehrenamtlichen besetzt. Sie dient nicht nur als klassische Parteizentrale und als Bürgerbüro, sondern auch als Veranstaltungsraum, als Treffpunkt für grüne Fraktionen und Initiativgruppen und als offene Begegnungsstätte für interessierte Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen.

Grußworte kamen von den überregionalen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern.

Zu Beginn ihrer Ausführungen lud die Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann alle Anwesenden ein, sich von ihren Plätzen zu erheben und in einer Minute der Stille der Opfer der Flutkatastrophe im Westen der Bundesrepublik zu gedenken.

Sie gab ihrer Befürchtung Ausdruck, dass bei allen Betroffenen eines solchen Unwetters, im Haßbergkreis und in den Katastrophengebieten im Rheinland auch nach den Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten die Angst bleiben würde, die Angst davor, dass das Wasser wiederkommen kann und wieder Hab und Gut, ganze Existenzen und Menschenleben vernichten wird.

Eine weitere Angst der Geschädigten sei, so Rottmann, dass die Politik binnen kurzer Zeit wieder zur Tagesordnung übergehen und hoffen würde, dass man beim nächsten Mal einfach verschont bleibe.

Doch dieser Irrglaube trage nicht mehr, die Tatsachen seien inzwischen nicht mehr wegzuleugnen, die langen Hinweise der Wissenschaft darauf, dass der beschleunigte Klimawandel das Risiko solcher Starkregenereignisse rasant steigern wird. Die Bundestagsabgeordnete führte aus, dass grüne Politik diese Warnungen seit Jahrzehnten frühzeitig ernstgenommen, den Klimaschutz in den Mittelpunkt ihres politischen Bewusstseins und Handelns gestellt habe und für diese Haltung auch oft und viel Kritik habe einstecken müssen.

Klimaschutz, müsse als Menschenschutz verstanden werden. Und dies bedeutet den Worten der derzeit einzigen Unterfränkin zufolge, die für Bündnis90/Die Grünen vor vier Jahren in den Bundestag eingezogen ist, nicht weniger als eine fundamentale Umstellung all unserer Lebensbereiche. Obschon diese Transformation ökologische, soziale und ökonomische Chancen für viele Menschen biete, hätten doch etliche Angst vor ihr. Und aus diesem Grund entwickle sich der Wahlkampf derzeit auch so hart und emotional. Es sei der wichtigste Wahlkampf in ihrem ganzen politischen Leben, erklärte die Hammelburgerin, die bereits seit ihrem 18. Lebensjahr grünes Parteimitglied ist. Im Herbst würden die Weichen dafür gestellt, ob die Bundesrepublik Deutschland eine relevante Rolle im Kampf gegen die Klimakatastrophe einnehmen kann oder nicht. Und die Herausforderungen gingen nach der Wahl und der Regierungsbildung erst richtig los. Die Dimension der Aufgabe erfordere eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung aller Kräfte und das engagierte Mittun der Bevölkerung.

Landtagsabgeordneter Paul Knoblach aus Bergrheinfeld beglückwünschte den Kreisverband zu seinem „grünen Kommunikationszentrum im Herzen der Stadt“ und blickte in seiner Ansprache auf über fünfzig Jahre ökologischer Politik zurück, die seine Biographie als Biolandwirt mitgeprägt hätten. Bereits seit dem Erscheinen des Club-of-Rome-Berichts wisse die man um die Grundannahmen für die Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen auf unserem endlichen Planeten. Leider habe die Menschheit die Zeit seither nur schlecht genutzt, um den ökologischen Aufgaben zur Bewahrung der Erde gerecht zu werden. Für unsere Generationen stelle sich nun die Schicksalsfrage: „Wenn wir es nicht tun, wer dann?“

Ortsverband Wonfurt ist der sechste OV im Kreuzverband Haßberge

Ortsverband Wonfurt ist der sechste OV im Kreuzverband Haßberge

Am 16. Juli 2021 wurde der neue Ortsverband Wonfurt gegründet. Herzlichen Glückwunsch an die Vorstandschaft Conny, Michael und Chris. Mit den Mitgliedern, eine großartige, fröhliche und engagierte Gruppe von Menschen, die sich für unsere Themen einsetzen.

Mit dabei waren auch Manuela Rottmann MdB und Paul Knoblach MdL

Der Ortsverband Wonfurt ist der sechste OV im Kreuzverband Haßberge Bündnis 90/Die Grünen

„Sturzfluten und Überschwemmungen im Kreis Haßberge: Grüne fordern konsequenten Klima- und Hochwasserschutz“

„Sturzfluten und Überschwemmungen im Kreis Haßberge: Grüne fordern konsequenten Klima- und Hochwasserschutz“

Bundestagsabgeordnete Dr. Manuela Rottmann trifft betroffene Familien

Pressemitteilung von Dr. Manuela Rottmann, MdB

„Sturzfluten und Überschwemmungen im Kreis Haßberge: Grüne fordern konsequenten Klima- und Hochwasserschutz“

Bundestagsabgeordnete Dr. Manuela Rottmann trifft betroffene Familien

„Familien und Betriebe können sich alleine nicht gegen Sturzflutereignisse schützen. Sie brauchen unsere Solidarität: Die Erdüberhitzung konsequent bekämpfen und dem Schutz vor Starkregenereignissen einen hohen Stellenwert einräumen – so können wir das Risiko verringern,“ fasste Bundestagsabgeordnete Dr. Manuela Rottmann ihre Gespräche vom Sonntag zusammen.

Die Vorstandssprecher des Kreisverbands Haßberge von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Margit Pickel-Schmitt und Christoph Appel hatten eine gemeinsam mit Markus Kuhn vom Ortsverband Haßfurt lange geplante Paddeltour der Grünen auf dem Main kurzfristig abgesagt. Stattdessen suchte das Quartett, begleitet von Grünen Kommunalpolitikern, vor Ort das Gespräch mit von den verheerenden Überschwemmungen am Freitag betroffenen Betriebe und Familien im Landkreis und mit Einsatzleitern der Freiwilligen Feuerwehren.

Unterschleichach

Thomas Bäuerlein, seit 25 Jahren Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleichach, hat vom Großbrand bis zum schweren Unfall schon unzählige schwierige Einsätze absolviert. „Aber so etwas wie am Freitag habe ich in Unterschleichach noch nicht erlebt,“ schilderte er die dramatischen Stunden. Aus der Aichach war binnen weniger Stunden ein reißender Fluss geworden.

Der Hof von Biobäuerin Michaela von der Linden und ihrem Mann Christoph Schwemmlein in der Ortsmitte von Unterschleichach stand in kürzester Zeit unter Wasser. Ein paar Hühnerküken hat die Familie verloren. Die Rhönschafe waren zum Glück auf der Weide, so dass das Wasser durch die Scheune ablaufen konnte. Die Oberauracher Gemeinderäte Anita Amend und Roland Baumann sind sich sicher: „Wir hatten noch Glück. Es hat nicht viel gefehlt, und Kirchaich hätte es auch getroffen.“

Julian Bayer, ebenfalls Mitglied im Gemeinderat Oberaurach, betont: „Es kann sich eigentlich keiner hinstellen und sagen, das hat uns überrascht.“ Oberaurach habe über ein gutes Konzept für die Sturzflutprävention. Der Gemeinde fehlte aber bisher das Geld für die Umsetzung. Rottmann kritisiert die Konzeptlosigkeit der Förderpolitik: „Es ist doch klar, dass das eine kleine Gemeinde wie Oberaurach überfordert. Der Bund fördert derzeit planlos mal dieses, mal jenes Projekt, aber die Krisenprävention in den Gemeinden kommt zu kurz.“

Hainert

Im Knetzgauer Ortsteil Hainert wird die fünfköpfige Familie Grünewald im Keller Estrich und Putz erneuern müssen. Das Wasser stand dort 1,50 Meter hoch. Getroffen hat es auch Peter Schneider, der auf dem Nachbargrundstück eine KFZ-Werkstatt betreibt. Auf dem Grundstück der Grünewalds hat ein hilfsbereiter Nachbar mit seinem Bagger jetzt erst einmal Behelfsgräben gezogen. „Aber alleine können wir uns nicht schützen,“ sagt Christiane Grünewald. Sie sieht vor allem in der Pflege von Felddrainagen und Gräben Handlungsbedarf. 

Zeil am Main

Das Capitol-Kino liegt direkt an der Altach in Zeil am Main. Als die Politiker der Grünen bei Inhaber Bruno Schneyer eintreffen, hat dieser gerade von seinem Heizungsfachmann die Hiobsbotschaft erfahren: Das Blockheizkraftwerk im Keller ist nicht mehr zu retten. Nach monatelanger Schließung strömen die Kinder wieder in die Nachmittagsvorstellung. Doch Bruno Schneyer muss die Nachricht erst einmal verdauen. Ob die Versicherung einspringt, ist ungewiss. „20, 30 Zentimeter Wasser, das kenne ich“, sagt Schneyder, dessen Vater im Keller des heutigen Kinos einst ein Fotolabor betrieb. „Aber 1,30 Meter im Keller– das hatten wir noch nie.“

Als Familie Röth auf der anderen Seite der Altach gebaut hat, war für dieses Grundstück eine Elementarversicherung gar nicht abschließbar. Dass die Röths überhaupt betroffen sein könnten, hätte auch Stadt- und Kreisrat Harald Kuhn nicht erwartet. Für ihn das Signal, dass der Klimawandel jeden treffen kann. Günter Röth nimmt sich die Überschwemmung als Warnschuss: Er will in seinem Alltag noch mehr auf Klimaschutz achten.

Tobias Hetterich von der Freiwilligen Feuerwehr Zeil am Main hat den Einsatz am Freitag geleitet. Trotz vorbildlicher Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren der Region und dem THW sagt Hetterich: „Ab einem gewissen Moment hatten wir keine Chance mehr.“ Hervorgehoben haben alle Gesprächspartner an diesem Sonntag die große Solidarität zwischen Feuerwehren, THW, Betrieben und Bürgerinnen und Bürgern. Jeder habe mit angepackt, etwa Sandsäcke befüllt oder transportiert. Dass die ortskundigen Freiwilligen Feuerwehren in den Ortsteilen immer wichtiger werden und gut ausgestattet werden müssen – darüber waren sich alle einig.

Klimaschutz und Schutz gegen Sturzfluten: Gelebte Solidarität

Für Manuela Rottmann nimmt aber auch die Sorge der Menschen mit, dass die Politik wieder zur Tagesordnung übergeht, sobald die gröbsten Schäden nicht mehr sichtbar sind. In ihrem Wahlkreis, der neben den Haßbergen auch die Kreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld umfasst, gab es in jedem der Sommer der letzten Jahre solche Starkregenereignisse. „Weil es mal diesen, mal jenen Ortsteil trifft, gerät aus dem Blick, dass die Schäden insgesamt deutlich zunehmen. So eine Sturzflut kann für Familien den Ruin bedeuten.“ Rottmann will sich für einfach zugängliche Förderprogramme für die Kommunen einsetzen. Und für konsequenten Klimaschutz. „Ich bin dankbar, dass so viele mitangepackt haben, ohne lang zu fragen. Diese Solidarität brauchen wir über den Tag hinaus. Damit sich etwas ändert und die Hochwasserbetroffenen nicht alleine gelassen werden. Denn die Erderhitzung trifft uns alle.“

Am kommenden Freitag bietet Dr. Manuela Rottmann im Büro von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Haßberge, Bahnhofstraße 2, 97437 Haßfurt, von 16.30 – 17.30 Uhr eine Bürgersprechstunde an.

Erfolgreicher Start in den Wahlkampf

Erfolgreicher Start in den Wahlkampf

Der Kreisverband Haßberge ist seit Freitag den 25.06. voll im Wahlkampfmodus.
Margit (Kreissprecherin) und Anita, beide aus dem OV Oberaurach, haben am 25.06. als Auftakt für unsere Freitagsaktionen, vor dem Kreisbüro in Haßfurt, engagiert und voll motiviert, Flyer und Infomaterial an Bürgerinnen und Bürger verteilt. Originalzitat von Margit: „Es war ein erfolgreicher Nachmittag. Wir sind gut angekommen und es entwickelten sich gute Gespräche.“
So soll es sein und so werden wir weitermachen. Jeden Freitag von 14:30 – 17 Uhr in unterschiedlicher Besetzung. Weitere Aktionen und Veranstaltungen sind in Planung.
Wir freuen uns auf einen erfolgreichen und spannenden Wahlkampf.

Digitaler Parteitag, 11. bis 13. Juni 2021

Digitaler Parteitag, 11. bis 13. Juni 2021

Parteitag - nun, bei uns Grünen heißt das ja offiziell Bundesdelegiertenkonferenz, für Insider*innen BDK. Klingt sachlicher, weniger historisch-pathetisch als das donnernde "Parteitag".
Am vergangenen Wochenende trafen wir uns also zur Bundesdelegiertenkonferenz. Dass diese pandemiebedingt in digitaler Form abgehalten wurde, bedarf bei den Grünen eigentlich keiner besonderen Erwähnung mehr, da die digitalen parteiinternen Meinungsbildungsformate seit einem Jahr bei uns fast schon zur Routine geworden sind. Dank der hervorragenden Vorbereitung durch die Bundesgeschäftsstelle sowie durch die beteiligten technischen Supportkräfte lief alles reibungsfrei und die digitale Vermittlung tat der Leidenschaft in den Debatten um das Wahlprogramm auch diesmal keinerlei Abbruch.
Intensiv wurde also am Wochenende in der Halle in Berlin, vor allem aber an über siebenhundert Endgeräten in ganz Deutschland um den Wahlprogrammvorschlag des Bundesvorstands diskutiert und gerungen. Über 3000 Änderungsanträge waren im Vorfeld eingereicht worden, über eine Auswahl davon wurde nach Rede und Gegenrede abgestimmt. Oft setzten sich die Vorschläge des Bundesvorstands durch - auch dies ein Zeichen, dass die Delegierten keinen Zweifel daran lassen wollten, dass sie geschlossen hinter den programmatischen Grundsätzen, hinter den Sachvorschlägen für eine ökologische und soziale Politik für Deutschland in der nächsten Legislaturperiode stehen.
Überzeugend spürbar war die Geschlossenheit der eingeloggten Delegierten aus allen Kreisverbänden von Bündnis 90/Die Grünen - der Kreisverband Haßberge war vertreten durch Margit Pickel-Schmitt und Roland Baumann - auch bei der Wahl des Spitzenpersonals. Mit 98,5 % der abgegebenen Stimmen wurden Robert Habeck und Annalena Baerbock als Spitzenduo sowie Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin bestätigt.
Beide unterstrichen in ihren Reden die Bedeutung des anstehenden Wahlkampfs - bei Robert Habeck stand die große Vision im Zentrum. "Freiheit durch Klimaschutz" lautete sein Credo. Annalena Baerbock stellte - ganz Kanzlerkandidatin - die programmatisch-inhaltlichen Aspekte des Wahlprogramms in den Mittelpunkt ihrer Ansprache, angefangen vom grünen Kernanliegen, dem Arten-, Umwelt- und Klimaschutz über die Landwirtschaft bis hin zur internationalen Sicherheitspolitik. Eines ihrer Hauptanliegen war es, deutlich zu machen, dass die programmatischen Vorschläge von Bündnis 90/Die Grünen soziale Gerechtigkeit und Ökologie in enger Verbindung stehen, dass mit grüner Politik konsequenter Klimaschutz nicht zu Lasten der sozial Schwachen gehen darf und gehen wird.
Gerade auf die Worte der Kanzlerkandidatin richtete sich das geballte Interesse.
Und?
Ihre Aussagen waren klar in der Sache, demokratisch im Anspruch und menschlich im Ausdruck.
Wer daraus in den vergangenen Tagen seit dem Parteitag eine erneutes Empörungssüppchen kochen oder einfach wieder diffamieren wollte, wurde enttäuscht. Wer hören wollte, wie sich das grüne Spitzenpersonal inhaltlich präsentiert, wer interessiert war an Vorschlägen und Konzepten, bekam an diesem Wochenende genügend geliefert, über das es sich konstruktiv nachzudenken lohnt.
Wir Delegierten wurden auf jeden Fall Augen- und Ohrenzeugen einer Partei, die geschlossen ihren Gestaltungsanspruch anmeldet und nun gemeinsam loszieht - in den Wahlkampf unseres Lebens!

Wie ist das mit dem Energiegeld?

Wie ist das mit dem Energiegeld?

Bauzäune zu Taschen - Unser Upcycling-Projekt für die Werbematerialien aus dem Kommunalwahlkampf

Bauzäune zu Taschen - Unser Upcycling-Projekt für die Werbematerialien aus dem Kommunalwahlkampf

Bei der Planung der Plakatierung für die Kommunalwahl im Frühjahr 2020 hat sich die Vorstandschaft von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Haßberge dafür ausgesprochen, die Bauzaunplakate nicht einfach wegzuwerfen, sondern ein Upcycling-Projekt zu gestalten.

Christoph Appel, Sprecher des Kreisverbandes, hatte dann die Idee, Taschen aus den Plakaten nähen zu lassen. Er kontaktierte die Lebenshilfe Schweinfurt e. V. und bat um Unterstützung. Die Lebenshilfe freute sich über die Kooperation, weil dadurch die Integration von Menschen mit Behinderung gefördert wird. Für die Grünen war außerdem wichtig, dass dieses Projekt in der Region bleibt und darüber hinaus ein Zeichen für Nachhaltigkeit gesetzt wird. Im Oktober 2020 wurde dann die Herstellung der Taschen in Auftrag gegeben. So wurden bis Februar dieses Jahres 175 Taschen genäht. Die Kreisvorstandschaft bedankt sich ganz herzlich bei der Lebenshilfe Schweinfurt e. V. und speziell beim Reha.- und Arbeitswerk (RAW) Schweinfurt für de gute Arbeit. Die Taschen können sich wirklich sehen lassen. Jede Tasche ist ein Unikat.

Alle Mitglieder der Grünen im Landkreis Haßberge bekommen in den nächsten Tagen eine Tasche geschenkt, einerseits als kleine Anerkennung für das gezeigte Engagement, andererseits als Motivation für die kommende Bundestagswahl im September. In den Taschen befinden sich u. a. ein Schlüsselanhänger, zwei Mitgliedsanträge und ein Brief der Bundestagsabgeordneten Dr. Manuela Rottmann. Ein Anhänger an der Tasche weist noch darauf hin, dass die Tasche ein Upcycling-Projekt ist und aus Wahlplakaten gefertigt wurde.

Wer Interesse an einer Tasche hat, kann sie gegen ein Spende im Büro des Kreisverbandes erwerben. Es befindet sich in Haßfurt in der Bahnhofstraße 2. Das Büro ist jeden Freitag von 14.30 – 17.00 Uhr geöffnet.

Starke Landesliste für die Bundestagswahl

Starke Landesliste für die Bundestagswahl

Bericht von der Landesdelegiertenkonferenz

Ein langes und anstrengendes LDK-Wochenende liegt hinter uns.

Unsere Delegierten haben am Samstag bis spät in die Nacht und heute am Sonntag, unseren neuen Landesvorsitzenden Thomas von Sarnowski gewählt und eine phänomenale Landesliste für die Bundestagswahl aufgestellt.

Thomas von Sarnowski löst Eike Hallitzky als Landesvorsitzenden ab und bildet nun zusammen mit Eva Lettenbauer unser neues junges Grünen-Duo für Bayern. Eike Hallitzky war über sechs Jahre Landesvorsitzender und wir vom KV Haßberge sagen "Danke Eike für Deine tolle Arbeit, Du wirst uns fehlen!". Wir wünschen Thomas viel Erfolg bei seiner Arbeit als Landesvorsitzender und sind überzeugt, dass er eine würdige Nachfolge für Eike ist und zusammen mit Eva den Landesverband in einen erfolgreichen Wahlkampf führen wird und weit darüber hinaus viel Positives für Bündnis 90/Die Grünen in Bayern erbringen wird.

Das Highlight der vergangenen 2 Tage, war aber die Listenaufstellung der Landesliste Bayern für die Bundestagswahl.

Es ist uns als unterfränkische Grüne gelungen, 6 Plätze zu erringen.
Platz 5 Manuela Rottmann
Platz 14 Niklas Wagener
Platz 26 Sebastian Hansen
Platz 35 Corinna Ullrich
Platz 45 Andrea Rauch
Platz 56 Armin Beck


Allen voran mit Manuela Rottmann, und ihrer Erfahrung im Bundestag, können wir in Unterfranken mehr als Stolz auf unsere Kandidat*innen und die zukünftige Besetzung in Berlin sein.

Auch mit der gesamten Landesliste, angeführt von Claudia Roth und Toni Hofreiter, ist es uns gelungen, eine starke Bayern-Crew aufzustellen. Viele starke Frauen, junge Menschen, Politiker und Politikerinnen mit viel Erfahrung, neuen Ideen und voller Energie.

Eine Mannschaft aus engagierten und motivierten Menschen, die sich für uns alle, im Bundestag einsetzen und unsere Interessen mit Herz, Verstand und Mut, tatkräftig vertreten. Menschen ohne überzeichnetes Ego und Selbstbeweihräucherung, die vorausschauende Politik machen und sich nicht am „weiter so wie immer“ festklammern.

Das ist die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Wahlkampf um legendäre Ergebnisse einzufahren und endlich den lange überfälligen Wechsel in der Bundespolitik herbeizuführen.

Zusammen mit euch liebe Mitglieder und eurer Unterstützung werden wir den Wahlkampf bestreiten und unsere Ziele erreichen. Wir freuen uns auf den Wahlkampf und die Unterstützung unserer zukünftigen Mannschaft in Berlin.

Weitere Infos und Bilder zur LDK, findet Ihr hier.

www.gruene-bayern.de/archiv/


www.gruene-bayern.de/bay-liste-btw21/



Es beginnt hier und es beginnt mit Dir

Liebe Grüße
Eure Vorstandschaft
Bilder sagen mehr als Worte - Impresionen zum Weltfrauentag 2021 - Starke Frauen im Kreisverband Haßberge

Bilder sagen mehr als Worte - Impresionen zum Weltfrauentag 2021 - Starke Frauen im Kreisverband Haßberge

MdB Manuela Rottmann: Innenstädte und inhabergeführte Geschäfte in der Krise stärker unterstützen

MdB Manuela Rottmann: Innenstädte und inhabergeführte Geschäfte in der Krise stärker unterstützen

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Manuela Rottmann (Bündnis 90/Die Grünen) kritisiert die ihrer Ansicht nach zu zögerliche Hilfeleistung des Bundes in der Corona-Pandemie. Insbesondere für die ländlichen Kommunen müsse schleunigst etwas getan werden. „Es kann nicht sein, dass seit Wochen angekündigte Wirtschaftshilfen bis heute nicht abgerufen werden können“, so Rottmann.
Rottmann verweist auf einen Forderungskatalog, den die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit dem Verband für Hotel- und Gaststätten (DEHOGA), dem Handelsverband Deutschland (HDE) und dem Deutschen Kulturrat vorgestellt hat. Dieser enthält zehn Punkte, mit denen Läden, Einzelhandel, Gastronomie sowie kulturelle und soziale Angebote unterstützt werden sollen. Dazu zählen ein Städtebaunotfallfonds in Höhe von 500 Millionen Euro, um Leerstände zu bekämpfen, eine Entbürokratisierung der Hilfsprogramme und mehr Flexibilität bei den Gewerbemieten, um Kündigungen zu vermeiden.
Die Entwicklung habe sich seit Langem abgezeichnet, durch die Corona-Krise werde sie nun weiter verschärft. „Besonders viele der kleinen Gewerbetreibenden, ob Gaststätten oder kulturelle Einrichtungen, führen derzeit einen harten Existenzkampf. Und genau die sind es doch, die unsere Region lebenswert machen.“ Daher müsse jetzt schleunigst gehandelt werden. Die Dringlichkeit wurde Rottmann von vielen Unternehmern aus der Region bestätigt, mit denen sie sich per Videokonferenz austauschte. „Die Veranstaltungsbranche leidet in ganz besonderem Maße und fühlt sich alleine gelassen.“ Das gelte genauso für die Gastronomie und Kulturschaffende. „Ob es das Zeiler Kino ist, die Kneipen oder die Winzer mit ihren Heckenwirtschaften, viele hatten schon vor Corona zu kämpfen, jetzt hat sich die Situation umso mehr zugespitzt. Den familiengeführten Brauereien sind im Sommer bereits die sonst üblichen Umsätze aus den Festlichkeiten weggefallen, die trifft es jetzt also in doppelter Hinsicht.“ Kunst und Kultur seien zentrale Pfeiler unseres gesellschaftlichen Lebens. Mit einem aufgestockten Kulturrettungsfonds müssten Kulturschaffende und die Veranstaltungsbranche unterstützt werden.
Eine weitere der zehn Forderungen besteht in einer Digitalisierungsoffensive im lokalen Handel. „Auch in den Haßbergen gibt es ja insbesondere seit Corona Bemühungen, die genau in diese Richtung zielen. Es braucht auch außerhalb von Großstädten eine Förderung beim Auf- und Ausbau digitaler regionaler Plattformen, mit denen der lokale und regionale Handel gestärkt wird.“ Den Online-Riesen müsse man eine lokale Alternative entgegensetzen. „Solche Konzepte sind eine Chance über Corona hinaus, denn beispielsweise Seniorinnen und Senioren haben ein großes Interesse an Bestell- und Lieferdiensten, wollen aber ihr Geld lieber zum Händler
ihres Vertrauens in der Nähe tragen als zu Amazon oder Zalando. Sie bedürfen einer größeren Unterstützung.“
Manuela Rottmann freut sich darüber, dass regionale Lebensmittel wieder verstärkt nachgefragt werden. „Leider scheitert der gute Wille oftmals daran, dass bestimmte Lebensmittel nicht so einfach zu bekommen sind. Regionale Wochenmärkte wie in Haßfurt sind leider die Ausnahme. Daher müssen wir bei der Schaffung regionaler Wertschöpfungsketten verstärkt unterstützen.“

JEDE ZEIT HAT IHRE FARBE - DIESE ZEIT HAT UNSERE FARBE

JEDE ZEIT HAT IHRE FARBE - DIESE ZEIT HAT UNSERE FARBE

„Dieser Parteitag war der Beginn für eine andere Politik. Das Versprechen hin zu einer besseren Zukunft. Jetzt kämpfen wir dafür, dass aus Grundsätzen Wirklichkeit wird.“ Zitat von Michael Kellner (Politischer Geschäftsführer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Besser als Michael es in seinem Zitat ausgedrückt hat, kann man das vergangene Wochenende nicht zusammenfassen. Es waren 3 aufregende, anstrengende und unglaublich bereichernde Tage, die wir als Delegierte für den KV Haßberge auf dem digitalen Parteitag verbringen durften. Wir haben gemeinsam mit ca. 800 Delegierten, unser neues Grundsatzprogramm finalisiert und verabschiedet und wir sind unglaublich stolz, bei einer so entscheidenden Phase unserer Partei mitgewirkt zu haben. Das neue Grundsatzprogramm wird unser Leitfaden für die kommenden Jahre sein, hebt unsere grüne DNA hervor und unterstreicht, wofür wir als Gemeinschaft stehen.

Wer sich einen tieferen Einblick verschaffen möchte, findet hier, alle Infos zur BDK2020 mit vielen Berichten, Videos und Hintergrundinformationen.

Umfangreiche Infos zur Entstehungsgeschichte des neues Grundsatzprogramms, weiterführende Infos und in Kürze auch die final überarbeitete Version, können hier auf dieser Seite abrufen werden.


Mein persönlicher Eindruck der BDK (Margit Pickel-Schmitt Delegierte für den KV Haßberge):
Nachdem Christoph und Roland über die inhaltlichen Dinge der BDK geschrieben haben, möchte ich kurz auf die Gefühle eingehen, die ich erlebt habe, als Delegierte unseren Kreisverband vertreten zu dürfen. Es war schon ein besonderes Erlebnis bei so einer Veranstaltung dabei zu.  Bei der ersten Abstimmung hatte ich echt Gänsehaut. Es wird einem zu dem Zeitpunkt erst bewusst, dass man gerade am neuen Grundsatzprogramm für die nächsten Jahre mitbestimmen darf. Mein besonderer Dank geht an Christoph und Roland, die mich über die 3 Tage tatkräftig unterstützt haben. Danke auch an die Mitglieder des Kreisverbandes, die mir die Teilnahme ermöglicht haben.
 

Mein persönlicher Eindruck der BDK (Roland Baumann Ersatzdelegierter):

Diese drei Tage haben mir einmal mehr gezeigt, dass ich endgültig in der richtigen Partei angekommen bin. Wir haben kluge Reden und kluge Gegenreden gehört - leidenschaftlich, engagiert und mit Respekt vor abweichenden Meinungen. 1000 Leute haben hart gearbeitet und gefeilt und eine programmatische Aussage erreicht, die wirklich auf der Höhe der Zeit und mit Perspektiven für die Zukunft ist. Mit dieser Grundorientierung können wir uns allen Debatten stellen und die erarbeiteten politischen Vorschläge ebenso leidenschaftlich nach außen tragen. Wir werden auch Kritik von ganz unterschiedlicher Seite dafür kriegen. Davon kommt ein Teil von den Ewiggestrigen, die jetzt schon in Social Media Gift und Galle spucken - aber das sind leider verlorene Seelen. Weitere Kritik kommt von den anderen Parteien. Die nehme ich sportlich, denn da lese ich inhaltlichen Wettbewerb, also auch gesundes Konkurrenzdenken heraus. Kritik wird auch kommen von den Aktivist*innen von FFF und XR, denen das alles zu zahm ist. Ihre Kritik nehme ich persönlich sehr ernst, da wir ihre deren Verbündete sein müssen, da wir mit ihnen am gleichen Strang ziehen müssen, um den Klimaschutz voranzubringen. Aber ihnen teilen wir mit diesem Programm auch mit: Wir sind mit Euch, aber wir sind auch die, die dafür sorgen müssen - und können, dass aus gemeinsamen Zielvorstellungen auch konkrete, spürbare Politik wird. 

Zusammengefasst: Ich finde sehr stimmig, was wir da in großer Gemeinsamkeit beschlossen haben und es hat mir persönlich gerade in diesen Zeiten auch gutgetan, all das gehört und bei all dem mitgewirkt zu haben.

Mein persönlicher Eindruck der BDK (Christoph Appel Ersatzdelegierter):
„Hab ein bisschen Gänsehaut. Gutes Gefühl ein wenig mitgewirkt zu haben“ war der Satz, den ich nach der Gesamt-Abstimmung für das Grundsatzprogramm im Messenger geschrieben habe, über den wir uns die 3 Tage auf dem Laufenden gehalten haben. Gänsehaut hatte ich tatsächlich, weil es ein bewegender Moment war, die Grundsätze für Bündnis 90/Die Grünen mitgestaltet zu haben. Nun kommt es darauf an, das alles mit Leben zu füllen und das Grundsatzprogramm, als unsere neue Leitlinie zu tragen und umzusetzen. Wir sind zusammen mit unseren Mitgliedern eine starke Gemeinschaft und nun bestens gerüstet, für eine neue Zeit, und DIESE ZEIT HAT UNSERE FARBE.

„Die nächste Wahl wird die wichtigste sein“ - Dr. Manuela Rottmann geht wieder ins Rennen für den Bundestag

„Die nächste Wahl wird die wichtigste sein“ - Dr. Manuela Rottmann geht wieder ins Rennen für den Bundestag

„Die nächste Wahl wird die wichtigste sein“ -  Dr. Manuela Rottmann geht wieder ins Rennen für den Bundestag

Einstimmig wurde MdB Dr. Manuela Rottmann von den Mitgliedern der drei Grünen-Kreisverbände zur Kandidatin des Bundestagswahlkreises Bad Kissingen – Rhön Grabfeld – Haßberge gewählt. Weitere Bewerber gab es nicht.

„Vier weitere Jahre Stillstand oder Rückschritt beim Klimaschutz können wir uns nicht leisten.“ Mit eindringlichen Worten wandte sich Manuela Rottmann in ihrer Bewerbungsrede an die Zuhörerschaft, die sich in der Scheune auf der Hammelburger Museumsinsel versammelt hatte. 31 stimmberechtigte Grünen-Mitglieder des Wahlkreises 248 waren gekommen, um die Weichen für die Bundestagskandidatur 2021 zu stellen. Angesichts der bestehenden Corona-Auflagen nahmen die Teilnehmer bei kühler Witterung in der offenen Scheune das ein oder andere Opfer in Sachen Bequemlichkeit in Kauf. Auch der Grünen-Bezirksvorsitzende Volker Goll hatte sich gemeinsam mit einigen Parteimitgliedern aus dem Aschaffenburger Raum auf den Weg nach Hammelburg gemacht.

Manuela Rottmann machte auf den positiven Trend der Grünen-Ergebnisse in den letzten Jahren aufmerksam. „Vor gut drei Jahren war die letzte Bundestagswahl. In unserem Wahlkreis kamen wir auf 7,1 Prozent der Erststimmen und 6,7 Prozent der Zweitstimmen.“ In den Jahren sei trotz des damals vergleichsweise noch überschaubaren Ergebnisses viel gemeinsam bewegt worden: Mit dem Volksbegehren Artenschutz, mit der Europawahl, mit der Landtagswahl. Der letzte Meilenstein in diesem Jahr sei die Kommunalwahl gewesen, mit Ergebnissen von annähernd 15 Prozent im Wahlkreis. „Als Landratskandidatin konnte ich mit 24 Prozent sogar erstmals die 20 Prozent-Hürde knacken“, so Rottmann, die den Erfolg als „Gemeinschaftsleistung von euch Altgedienten und neuen Mitstreiter*innen“ titulierte. In Anwesenheit des ehemaligen Grünen-MdB Hans-Josef Fell wies Rottmann auf die Dringlichkeit der bevorstehenden Wahl hin. „Die nächste Bundestagswahl wird meine achte sein, seitdem ich Mitglied in dieser tapferen Partei bin. Es wird eindeutig die wichtigste sein. (…) Wir haben nur noch einen einzigen Schuss frei, um die Klimaveränderung in halbwegs verträgliche Bahnen zu lenken.“

Schwerpunkte legte Manuela Rottmann insbesondere auf den Ausbau des ÖPNV-Angebotes („Da liegen unsere Landkreise bundesweit auf hinteren Plätzen“), sowie auf eine ökologische Energieversorgung („Wir müssen unseren Gebäudebestand unabhängig von Gas und Heizöl machen“). Rottmann komme es nicht darauf an, täglich in den Medien präsent zu sein: „Ich bin davon überzeugt, dass die Wählerinnen und Wähler auf etwas anderes warten als auf vorgestanzte Pressemitteilungen über den Förderbescheid XY. Sie wollen gehört werden.“ Zur Aufgabe einer Abgeordneten gehöre es, sich für Menschen einzusetzen, die nicht die Zeit haben, sich jeden Tag mit Politik zu befassen, die in diesem Land keine Lobby haben, sei es in Gesprächen, Briefen, Telefonaten, mit Fragen im Bundestag oder als Berichterstatterin im Petitionsausschuss. „Davon seht ihr keinen Presseartikel und kein Facebook-Post, weil ich diese Menschen nicht gefährden will, weil ich sie nicht als Kulisse benutzen will für die sozialen Medien.“

Die Zuhörer brachten ihre Zustimmung zunächst durch lautstarken Applaus zum Ausdruck, um dann zur Wahl zu schreiten. Alle 31 Wahlberechtigten sprachen sich für Dr. Manuela Rottmann als ihre Wahlkreiskandidatin aus. Ein Vertrauen, für das sich Manuela Rottmann ausdrücklich bedankte. Wahlleiterin Monika Horcher, Kreissprecherin Petra Winter und Kreisvorsitzender Tobias Eichelbrönner brachten ihren Dank für den gelungenen Wahlkampfauftakt zum Ausdruck.

 

Doppelspitze bei den Haßberg-Grünen

Doppelspitze bei den Haßberg-Grünen

Vorstandswahlen: Christoph Appel bekommt neue Mitstreiter.

Der Aufwärtstrend bei den Grünen im Landkreis Haßberge hält an. Bei der am Freitag durchgeführten Wahl der Vorstandschaft wurde Christoph Appel aus Obertheres bestätigt. Er erhält mit Margit Pickel-Schmitt aus Kirchaich eine neue Co-Vorsitzende. Auch Schatzmeister Volker Popp (Sylbach) wurde wiedergewählt. Neu im Vorstand sind zudem Lara Appel aus Obertheres als Schriftführerin sowie Markus Kuhn (Haßfurt) und Roland Baumann (Dankenfeld). Als Beisitzer unterstützen den Vorstand künftig Anita Amend (Oberschleichach), Karl Hellwig (Wonfurt), Dr. Bernd Bullnheimer (Ebern), Annika Bauer (Haßfurt) und Harald Kuhn (Zeil).
In der konsequent nach Hygiene-Regeln durchgeführten Jahreshauptversammlung in Obertheres konnte Christoph Appel auf zwei starke Jahre zurückblicken. Die Mitgliederzahl des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen habe sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt und die 100 überschritten. Zudem wurden vier weitere Ortsverbände (Theres, Oberaurach, Ebern und Haßfurt) gegründet.
Für die Zukunft kündigte Appel ein Strategiepapier an. Darin enthalten seien Pläne und Maßnahmen, die die Grünen im Landkreis noch besser aufstellen sollen. So sollen vermehrt (junge) Frauen gewonnen, die Vernetzung unter den Mandatsträgern und -innen optimiert und der Bundestagswahlkampf organisiert werden. Der Kreisverband sei indes weiterhin auf der Suche nach einem Büro in Haßfurt, auch die Einstellung eines Kreisgeschäftsführers sei im Gespräch.
Im letzten Kommunalwahlkampf haben die Grünen auf die üblichen Kleinplakate verzichtet, stattdessen gab es im Kreis ausschließlich Großplakate. Aus denen wurden mittlerweile „grüne Einkaufstaschen“ hergestellt. Auch die beiden gestifteten Ruhebänke wurden inzwischen bei Ebern und Ziegelanger aufgestellt.
In Obertheres dabei war auch Manuela Rottmann. Die Bundestagsabgeordnete aus Hammelburg merkte an, dass der Bundestagswahlkampf in Berlin bereits zu spüren sei. Auch im Landkreis Haßberge würden die Grünen attackiert werden, prophezeite Rottmann. „Angriffe werden kommen, auf den Vorwurf ,Autohasser‘ müsst ihr Euch einstellen“. Dabei, so Rottmann weiter, berge der Klimawandel auf dem Land durch eine richtige Energie- und Verkehrswende auch eine riesige ökonomische Chance. „Es wird Veränderungen geben, die machen unser Leben aber nicht schlechter. Macht den Leuten klar, dass es ein Aufbruch in eine andere Zukunft werden kann.“
Harald Kuhn, Fraktionssprecher im Kreistag, freute sich, dass es bei der GUT nun mit dem neuen Geschäftsführer Marco Siller nach zwei Jahren Total-Stillstand wieder aufwärts gehen könne. Er hoffe allerdings, dass die Innovationen des Haßfurter Stadtwerks auch in anderen Kommunen aufgegriffen würden. Fernziel müsse ein Kreiswerk, als eine Art Stadtwerk für den gesamten Landkreis, sein.
„Die Klimakrise hat oberste Priorität. Sämtliche Kreistagsbeschlüsse müssen Klima-Aspekte berücksichtigen“, blickte Kuhn voraus. Die Fraktion werde deshalb auch auf einen Klima-Beirat aus der Zivilgesellschaft setzen – auch um die Bevölkerung einzubinden. Der Kassenbericht wurde abgesegnet, die Vorstandschaft entlastet. Als neue Kassenprüfer wurden Max Martin (Ziegelanger) und Dr. Bernd Bullnheimer (Ebern) gewählt. Zu den kommenden Bezirks-, Landes- und Bundesdelegiertenversammlungen werden Christoph Appel, Roland Baumann, Markus Kuhn, Julian Bayer, Margit Pickel-Schmitt, Anne Schneider, Ashgar Mousari und Harald Kuhn entsendet.

Bundestagsabgeordnete Rottmann besucht Landkreis-Grüne

Bundestagsabgeordnete Rottmann besucht Landkreis-Grüne

Zeil am Main, 25.08.2020 Bundestagsabgeordnete Rottmann besucht Landkreis-Grüne

Äußerst spannende Einsichten zu bundespolitischen Themen konnte eine Delegation der Grünen Ortsverbände Knetzgau, Oberaurach, Theres und Haßfurt sowie des Kreisverbands Haßberge bei ihrem Treffen mit der Bundestagsabgeordneten Manuela Rottmann gewinnen.

Im Rahmen ihrer Sommertour durch den Wahlkreis besuchte die promovierte Juristin, die im Bundestag als Obfrau die Grüne Fraktion im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz vertritt, u.a. auch Zeil am Main.

In entspannter Atmosphäre wurden kommunalpolitisch relevante Aspekte Grüner Landwirtschaftspolitik, der Energiewende und die Bemühungen für nachhaltige Gestaltung zukünftiger Bebauungspläne diskutiert. Besonders liegt der Parlamentarierin die Unterstützung der kleinen Gemeinden bei der Entwicklung ihrer Ortskerne am Herzen.

Die Vertreter des Kreisverbandes Haßberge Harald Kuhn und Christoph Appel sicherten der Abgeordneten für Ihre erneute Kandidatur für den Bundestag ihre volle Unterstützung zu. Frau Dr. Rottmann bedankte sich bei allen Anwesenden für den herzlichen Empfang und betonte, dass Sie sich auch weiterhin im Bundestag mit aller Kraft für die Anliegen Ihres Wahlkreises engagieren wird!

Manuella Rottmann wagt es wieder...

Manuella Rottmann wagt es wieder...

Manuella Rottmann wagt es wieder und stellt sich der Herausforderung, auch für die kommende Legislaturperiode als Wahlkreiskandidatin für die Bundestagswahl und dann hoffentlich wieder als "unser" Sprachrohr in Berlin, anzutreten. Der KV Haßberge hat die volle Unterstützung zugesichert und wir werden uns mit all unserer Energie und vollem Engagement für Manuela, im kommenden Wahlkampf für die Bundestagswahl 2021 einsetzen.

Wechsel an der Fraktionsspitze der Grünen

Wechsel an der Fraktionsspitze der Grünen

Einen Wechsel an der Spitze der Kreistagsfraktion vollziehen Bündnis 90/Die Grünen. Mit Beginn der neuen Periode des Kreistages gibt Rita Stäblein (Eltmann) den Fraktionsvorsitz aus beruflichen Gründen an Harald Kuhn (Zeil) ab. Rita Stäblein war die erste Frau auf dieser Position und hatte diese 18 Jahre inne. Wie ungewöhnlich eine Frau an der Fraktionsspitze war, zeigte sich dadurch, dass Rita Stäblein anfangs als „Herr Vorsitzender“ von der Verwaltung angeschrieben wurde. Während ihrer Zeit als Fraktionsvorsitzende engagierte sich Rita Stäblein besonders beim Seniorenpolitischen Gesamtkonzept und der Einrichtung einer eigenen Palliativ-Station in den Haßbergkliniken. Rita Stäblein wird auch in der Zukunft als stellvertretende Vorsitzende dafür Sorge tragen, dass die „Grüne Handschrift“ im Landkreis Haßberge sichtbar bleibt. Harald Kuhn sieht den Schwerpunkt der Arbeit der auf sechs Mitgliedern angewachsenen Fraktion in der Umsetzung der Klimaziele für den Landkreis. „Mit Norbert Zösch, einem Pionier der alternativen Energieerzeugung, sind wir hier gut aufgestellt“, so Harald Kuhn.

Wahlkampf im Zeichen von Coronavirus - Verantwortung übernehmen

Wahlkampf im Zeichen von Coronavirus - Verantwortung übernehmen

Die Empfehlung des Landesverbandes legt allen KVs und OVs in Bayern nahe, den Wahlkampf ab sofort stark zu reduzieren und geplante öffentliche Veranstaltungen abzusagen.

Wir als Kreisverband Haßberge wollen unterstreichen, dass für uns, „Verantwortung übernehmen“ nicht nur ein Wahlslogan ist, sondern aktiv praktiziert wird. Auch wenn es schmerzlich ist, die noch geplanten tollen Veranstaltungen abzusagen, tragen wir dennoch, den Beschluss durch den Landesverband gerne mit.

Wahlaufruf Manuela Rottmann - Weil wir hier leben

Wahlaufruf Manuela Rottmann - Weil wir hier leben

100 Prozent Erneuerbare Energien sind keine Utopie mehr

100 Prozent Erneuerbare Energien sind keine Utopie mehr

100 Prozent Erneuerbare Energien sind keine Utopie mehr Informationsabend der Knetzgauer Grünen zur Energiewende mit Norbert Zösch und Dieter Janecek

Der Klimawandel ist angekommen – zumindest in den Köpfen der Bevölkerung. Das zeigte sich deutlich beim Informationsabend der Knetzgauer Grünen im Siederlheim. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der Grünen ins Knetzgauer Siedlerheim gefolgt und lauschten interessiert den Ausführungen des Grünen Bundestagsabgeordneten Dieter Janecek und des Haßfurter Stadtwerk-Leiters Norbert Zösch. „Es wird keine Wohlstand geben, wenn wir bei Öl und Kohle bleiben“, eröffnete Janecek, Sprecher für Industriepolitik und digitale Wirtschaft der Grünen Bundestagsfraktion, die Diskussion rund um den Einsatz Erneuerbarer Energien in privaten Haushalten und kommunalen Einrichtungen. Auch die Industrie habe mittlerweile erkannt, dass eine „fossile Art des Wirtschaftens keinen Erfolg mehr“ bringe. Dabei seien die Probleme mit dem Ausbau der regenerativen Energie hausgemacht. „Die Windkraft haben wir in Bayern dank 10H an die Wand gefahren“, so der Münchener, der die Aufhebung dieser Abstandsregelung forderte. Um die selbstgesteckten Klimaziele bis 2030 zu erreichen, sei ein konsequenter, aber auch effizienter Ausbau von Windkraft und Photovoltaik nötig – dazu eine digitale Steuerung der dann gewonnenen Ressourcen. „Wir können hier schon sehr viel, müssen es nur tun.“ Janecek sprach sich auch klar für „eine CO2-Bepreisung, die ihren Namen auch verdient“ aus, die „Verschmutzung durch Kohle muss endlich bestraft werden“. Nötig sei bei der Energiewende eine Aufbruchstimmung „vor Ort, quasi von untenher“. Wie diese Aufbruchstimmung in reale Maßnahmen umgesetzt werden kann, zeigte anschließend der Leiter des Haßfurter Stadtwerks, Norbert Zösch, auf der Kreistagsliste der Grünen auf Platz zwei geführt, auf. Zösch demonstrierte, dass die Kombination aus Windkraft und Sonnenenergie grundsätzlich den gesamten weltweiten Energiebedarf decke. „100 Prozent Erneuerbare Energien sind keine Utopie mehr, wir müssen die schon heute vorhandene Technik nur einsetzen“, so Zösch, der als lokales Beispiel das Haßfurter Baugebiet „Osterfeld II“ vorstellte. Wie auch Janecek plädierte er dafür, die Energiewende aber nicht nur einigen wenigen Konzernen zu überlassen, sondern über Bürgerbeteiligungen „dezentral, von unten her“ anzupacken. „Der Bürger muss zum Selbstversorger werden“, schloss Zösch seine Ausführungen. Dass die Energiewende von unten aber auch in den Kommunen politisch gewollt sein müsse, daran erinnerte Benjamin Schraven, Grüner Bürgermeisterkandidat für Knetzgau. Photovoltaik auf alle kommunalen Gebäude und auf Gewerbeansiedlungen – allein dadurch könne ein Ort oder eine Gemeinde schon sehr viel tun. Deutlich wurde in der anschließenden Diskussion, dass die Bürgerinnen und Bürger noch viel mehr an Informationen, unter anderem zu Fördermöglichkeiten, benötigen, um selbst zum Energieversorger zu werden.

Dorothee Bär: Nie da, aber „allgegenwärtig“

Dorothee Bär: Nie da, aber „allgegenwärtig“

Kreisverband fordert den Rücktritt der Abgeordneten


Als Staatssekretärin im Verkehrsministerium machte Dorothee Bär Werbung für ein Auto der Marke Skoda, als „Staatsministerin für Digitales“ ist von ihr außer „Flugtaxis“ und unzähligen Tweets und posts nichts zu hören und nun das:

„Sie verteilt Glückwünsche für einen FDP-Politiker, der sich mit Hilfe rechtsradikaler Kräfte zum Ministerpräsidenten Thüringens wählen lässt“, zeigen sich die Grünen empört über das Verhalten der CSU-Politikerin.

Für die Grünen im Landkreis Haßberge ist dieses Verhalten untragbar, auch wenn dieser „tweet“ relativ schnell wieder gelöscht wurde. „Wir fordern ihren sofortigen Rücktritt aus einem von Steuergeldern hoch bezahlten Amt“, so der Kreisvorstand der Grünen in einer Pressemitteilung.

Dorothee Bär sei zudem als gewählte Kreisrätin im Landkreis Haßberge in den vergangenen sechs Jahren in bestenfalls zehn (!) von knapp 30 Kreistagssitzungen anwesend gewesen. „Dennoch wird sie auch am 15. März erneut auf Platz zwei auf der CSU-Liste für den Kreistag antreten. Die CSU nominiert damit eine Frau, die dem Wählerauftrag, der am 15. März erteilt wird, in den sechs vergangenen Jahren in keiner Weise nachgekommen ist“, so die Grünen weiter.

Der Kreisvorstand der Grünen fordert die Wählerinnen und Wähler zur Kommunalwahl deshalb auf, am 15. März „klug und nicht nach einem Lächeln in den sozialen Medien zu entscheiden“.

Neujahrsempfang 2020 Bündnis 90/Die Grünen Haßberge

Neujahrsempfang 2020 Bündnis 90/Die Grünen Haßberge

Viele nette Gäste, gute und inspirierende Gespräche, spannende Reden, viel Spaß, lecker Essen und gute Musik.
Das und noch viel mehr, war der Neujahrsempfang 2020 von Bündnis 90/Die Grünen Haßberge. Der Kreisverband Haßberge hat zusammen mit seinen 4 Ortsverbänden und den fast 90 Mitgliedern, wieder gezeigt, dass wir in gemeinsamer Arbeit, viel bewegen können. Nicht nur in der politischen Arbeit für unseren Landkreis, sondern auch wenn es darum geht, Menschen zu begeistern. Ein starkes großes Team von motivierten Menschen, die das Herz und den Verstand am richtigen Fleck haben. Das sind die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kommunalwahl und ein ereignisreiches wie aufregendes 2020.

Auf ein Bier mit Benjamin Schraven - Die Tour geht weiter!

Auf ein Bier mit Benjamin Schraven - Die Tour geht weiter!

Diese Woche ist es soweit:
Benjamin Schraven, unser Kandidat für das Knetzgauer Bürgermeisteramt, setzt seine Tour durch die Gemeinde Knetzgau fort.

"Mensch, den sollten noch mehr Leut' in der Gemeinde kennenlernen, dann wird der sicher Bürgermeister. Der ist sympathisch, ungekünstelt und glaubhaft!"
Diesen Wunsch eines Besuchers einer unserer bisherigen Stationen unserer Tour "Auf ein Bier mit dem kommenden Bürgermeister" setzen wir doch gerne in die Tat um. Deshalb geht unsere Veranstaltungsreihe am 06.02.2020 um 19 Uhr weiter im Unterschwappacher Sportheim.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen guten Austausch mit Ihnen!

Neujahrsempfang 2020 in Bildern

Neujahrsempfang 2020 in Bildern

2019

Positive Resonanz: Neues Bürgerprojekt für Wohnen im Alter mit Ortskernbelebung" in der Gemeinde Knetzgau

Die Nominierung des 41-jährigen Benjamin Schraven zum Bürgermeisterkandidaten hat im politischen Leben der Gemeinde Knetzgau für einigen Wirbel gesorgt. Und die Themen, die Benjamin Schraven und die Grünen in ihrem Wahlprogramm aufgegriffen haben, scheinen gut im Gemeindeleben anzukommen. „Wir waren echt überrascht, wie positiv die Resonanz bei den Vereinen, der Gemeindeverwaltung und sogar auch den anderen Parteien ist. Unsere Themen haben offenkundig einen Nerv getroffen“, stellt der Bürgermeisterkandidat fest, der selber parteilos ist. Vor allem die Unterstützung der örtlichen Vereine, die Förderung seniorengerechten Wohnens und die Beseitigung der in den Augen der Grünen schwerwiegenden Mängel bei Transparenz und Bürgerbeteiligung in der Knetzgauer Politik sind für Schraven Kernanliegen.

Den Ausgang der im März 2020 stattfindenden Kommunalwahlen wollen die Knetzgauer Grünen dabei gar nicht erst abwarten und wichtige Projekte schon jetzt anstoßen. „Anfangen möchten wir mit einem innovativen Projekt zum seniorengerechten Wohnen. Da haben wir nachwievor einen großen Bedarf“, sagt dazu Gemeinderat Peter Werner. Um verschiedene Grundstücke in Knetzgau mal auf ihre grundsätzliche Eignung für Anlagen des seniorengerechten Wohnens hin zu überprüfen, haben Peter und Benjamin mit Experten für altersgerechtes Wohnen vor ein paar Tagen einen Dorfrundgang unternommen. „Das Interesse von Investoren in diesem Bereich ist grundsätzlich hoch“, stellt Peter Werner fest. Sowohl Peter Werner als auch Benjamin Schraven betonen aber, dass eine solche Anlage natürlich auch zu einer Belebung des Ortes beitragen müsse – etwa durch für die Allgemeinheit zugängliche Geschäfte oder ein gastronomisches Angebot. Zudem kann ein solches Objekt nur unter größtmöglicher Beteiligung der Knetzgauer Bürgerinnen und Bürger erfolgreich realisiert werden. In diesem Sinne möchte der grüne Ortsverband Knetzgau am 28. Januar im Pfarrsaal Knetzgau interessierte Bürgerinnen und Bürger einladen um gemeinsam mit Immobilienprofis über das Projekt ‚Seniorengerechtes Wohnen in Knetzgau‘ zu diskutieren. Bei dem gesamten Projekt sollen von Anfang bis Ende die Bürgerinnen und Bürger das letzte Wort haben. „Ja, wir wollen in Knetzgau mehr Demokratie wagen“, sagt dazu mit einem Augenzwinkern Bürgermeisterkandidat Schraven in einer Anspielung an das bekannte Willy-Brandt-Zitat. Er fügt hinzu, dass die Zeiten, in denen die Leute bei solchen Projekten einfach vor vollendete Tatsachen gestellt worden sind, nun vorbei seien. „Wenn die Leute das als ihr Projekt sehen und mitziehen, dann ist das deutlich mehr wert als selbstherrliche Zeitungs- oder Facebookfotos von (Lokal-)Politikern bei Spatenstichen oder Einweihungen“, so Benjamin Schraven abschließend.

Benjamin Schraven will Bürgermeister werden

Mit Benjamin Schraven gehen die Knetzgauer Grünen in die Bürgermeisterwahl am 15. März nächsten Jahres. Der 41-jährige, der kein Mitglied der Grünen Partei ist, wurde am Donnerstag einstimmig nominiert.

Der promovierte Entwicklungsforscher lebt seit mehreren Jahren in Knetzgau – ursprünglich stammt er aus dem Rheinland – und hat sich in der Vergangenheit schon des Öfteren zu politischen Themen geäußert. „Und wenn ich meine politische Meinung in die Öffentlichkeit trage, kann ich mich nicht wegducken, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen“, so Schraven. Und als die Knetzgauer Grünen ihn fragten, ob er sich eine Bürgermeister-Kandidatur vorstellen könne, habe er nach einer kurzen Bedenkpause schließlich zugesagt.

Schraven, verheiratet und Vater eines Sohnes, ist in Knetzgau fest ins örtliche Vereinsleben integriert. Doch nicht nur als Schriftführer beim FC Knetzgau und Mitglied bei der Reservistenkameradschaft liegen ihm Vereine besonders am Herzen. „Die Vereine sind das Herz einer Gemeinde“, so Schraven, der gerne innerhalb der Gemeindeverwaltung einen „Vereinsbeauftragten“ zu installieren, der den Vereinen beispielsweise bei Förderanträgen unter die Arme greift.

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter einer zum Entwicklungsministerium gehörenden Forschungseinrichtung arbeitet er auch zum Thema Klimawandel. Und der geht für ihn einher mit dem Thema „Wasser“ – ein Aspekt, der für Schraven unbedingt in die Planungen des „Main-Informations-Zentrums“ (MIZ) einfließen sollte. Schraven kann sich da – angelehnt an das geplante „Kunststoff-Kompetenzzentrum in Haßfurt“ – ein „Gründerzentrum zum Thema Wasser“ vorstellen. Eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und z.B. den Hochschulen der Region muss dann natürlich auch für neue Arbeits- und Ausbildungsplätze sorgen, zeigte er sich entschlossen. „Wir müssen generell zusehen, dass wir auch in Zukunft Jobs schaffen und Wirtschaftskraft in Knetzgau erhalten“, so Schraven.

In der Kommune selbst will Schraven ein Gleichgewicht zwischen „Pflicht und Kür“ schaffen: Also nicht nur auf Großprojekte wie das MIZ setzen, sondern etwa auch die Spielplätze, Friedhöfe oder Bürgersteige in Schuss halten, wofür man bei der Gemeindeverwaltung und Bauhof (Personal)-Kapazitäten gegebenenfalls auch ausbauen müsse. Enorm wichtig ist für ihn dabei eine wirkliche Teilhabe der Bürger. Die soll über ein einmaliges Abfragen der Wünsche und Anregungen hinausgehen. Mithilfe einer vorerst als „Gemeinde-Werkstatt“ bezeichneten Einrichtung sollen die Bürgerinnen und Bürger jedes größeres Gemeinde-Projekt von Anfang bis Ende begleiten und sich einbringen können. Dazu gehört für Schraven auch eine größere Transparenz bei Gemeinderatssitzungen.

„Die großen Probleme gehen auch an einer Gemeinde wie Knetzgau nicht vorbei“, glaubt Schraven. Probleme und Herausforderungen wie eine älter werdende Bevölkerung, Digitalisierung oder die Wasserproblematik, müssen angegangen werden. „Mit altersgerechtem Wohnen im Ortszentrum, einem MIZ, das mehr ist als ein isoliertes Prestigeobjekt am Ortsrand und auch den Vereinen in der gesamten Gemeinde zur Verfügung steht, hätte Knetzgau mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, sieht Schraven in den Herausforderungen auch eine Chance.

Das in Knetzgau immer wieder aktuelle Thema „Verkehrsbelastung“ hat Schraven ebenfalls auf seiner Agenda. „Ein paar Briefe an das Straßenbauamt oder den Landrat bewirken hier wenig, und der empfohlene, zivile Ungehorsam‘ ist dann zu Ende, wenn es mal zu einem Unfall kommt“, glaubt Schraven, dass der Druck von unten erhöht werden müsse. Mehrere Gemeinden müssten mit diesem Problem immer wieder an die Öffentlichkeit. Nur wenn die Kommunen hier gemeinsam auftreten und Druck z.B. auf das staatliche Bauamt ausüben, könne man etwas erreichen.

Schraven betonte abschließend, dass er keinerlei parteipolitische oder überregionale Ambitionen habe. Um seine Bewerbung auf das Bürgermeisteramt auch in die Ortsteile zu bringen, planen die Grünen ab Mitte Januar eigene Versammlungen in allen Ortsteilen. Die Aufstellungsversammlung der grünen Liste zur Gemeinderatswahl erfolgt am Dienstag, 10. Dezember, um 19 Uhr im Sportheim des FC Knetzgau.

Klimawandel betrifft Unterfranken

Der Klimawandel betrifft auch Unterfranken. Welche Auswirkungen das haben wird, beleuchtete der Klimaforscher Prof. Dr. Heiko Paeth in Haßfurt.

Das Thema Klimawandel ist offensichtlich in der Gesellschaft angekommen. Nicht nur die Jugendlichen von „Fridays for Future“ haben Angst vor den Auswirkungen der Erderwärmung, auch viele Ältere fürchten sich vor dem den Anstieg der Temperaturen und vor allem den Folgen. Diese veranschaulichte auf Einladung der Haßberg-Grünen der Klimaforscher Prof. Dr. Heiko Paeth von der Universität in Würzburg am vergangenen Donnerstag in der Haßfurter Stadthalle, die nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt war.

„Wir spielen mit einem System, das wir nicht verstehen“, verdeutlichte Paeth, dass der Klimawandel definitiv vom Menschen verursacht sei. Durch wirklichen Klimaschutz könne man den Temperaturanstieg zwar abschwächen, „der Klimawandel an sich ist aber nicht mehr aufzuhalten“, gab der Professor seinen Zuhörern nicht unbedingt viel Hoffnung mit auf den Nachhauseweg.

Die Erwärmung des Klimas auf der Erde um 1,5 oder gar zwei Grad zu beschränken, wie es das Pariser Klimaabkommen von 2015 als Ziel vorgibt, ist laut Paeth nicht mehr zu erreichen. „Der 1,5 Grad-Zug ist abgefahren“, so Paeth. „Und selbst von einer Erwärmung um zwei Grad geht in der Wissenschaft kein Mensch mehr aus.“ Der Experte rechnet vielmehr mit einem Temperaturanstieg von drei bis vier Grad. Und selbst das sei nur noch zu erreichen, wenn umgehend sämtliche CO2-Emmissionen stark reduziert würden. Aber davon seien „wir weit entfernt“.

Paeth erklärte anhand einiger langfristiger Klimamodelle – die Daten stammen aus den Jahren 1961 bis 1990, dass die Klimaveränderung seither nur eine Richtung kenne: nach oben. Und das gelte sowohl weltweit, als auch für Unterfranken, auf das sich Paeth in seinem Vortrag konzentrierte. Die ohnehin eher niederschlagarme Region werde künftig mit noch weniger Regen auskommen müssen, dafür aber mit immer mehr „Hitzetagen“. Von denen hätte es in den oben genannten 30 Jahren im Schnitt zwei pro Jahr gegeben. Im sogenannten „Jahrhundert-Sommer 2003 seien es 35 gewesen, 2018 gar 37. Für das Jahr 2100 prognostizierte der Klimaforscher ganze 52 Hitzetage – verbunden mit einem enormen Zunahme an sogenannten „Tropennächten“, in denen die Temperatur nachts nicht unter 20 Grad sinke.

Die Wasserknappheit bekämen wir vor allem in den Sommermonaten zu spüren. Paeth rechnet mit 20 Prozent weniger Niederschlägen von April bis Oktober, im Winter hingegen würde Unterfranken zehn Prozent mehr erwarten. „Dieses Wasser müssen wir aufbewahren, um im Sommer der drohenden Wasserknappheit zu begegnen“, richtete der Klimaexperte eienn dringenden Appell an die Landwirtschaft, aber auch jeden Hobbygärtner.

Zu spüren bekämen die Veränderungen im Klima aber nicht nur die Menschen, sondern auch die Pflanzen. So würden sich Nadelbäume ebenso aus Franken verabschieden wie die Rotbuche, und auch der Weißwein werde aus den fränkischen Weinbaugebieten verschwinden. Statt Müller-Thurgau gäbe es dann beispielsweise einen fränkischen Sauvignon.

Global kämen große Krisen auf die Menschheit zu. Die Eisschmelze an den Polkappen ließe den Meeresspiegel ansteigen, etliche Küstenregionen würden unbewohnbar. Neueste Studien hätten ergeben, dass die Ozeane bis zum Jahr 2100 um 1,7 Meter ansteigen würden. 17 Millionen Menschen würden dann weltweit natürlich weiter ins Landesinnere flüchten. Und: „Das Grönlandeis“, so Paeth, „enthält soviel Eis, dass eine Schmelze den Meeresspiegel sogar um acht Meter ansteigen“ ließe.

Grüne in den Haßbergen sind gewachsen

Zahlreiche Neumitglieder bescheren den GRÜNEN neue Ortsverbände 

Großen Zuwachs von fast 40 Prozent haben die Haßberg-Grünen im letzten Jahr bekommen, knapp 70 Mitglieder umfasst der Kreisverband aktuell, dies gab die erst seit einem Jahr aktive, neue Vorstandschaft in der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes bekannt.

Vorstands-Sprecher Christoph Appel (Obertheres) berichtete außerdem über die Aktivitäten der zurückliegenden zwölf Monate. Im Mittelpunkt standen dabei die Gründung der Ortsverbände in Theres und Ebern sowie die Vorbereitung der Ortsverbandsgründung in der Gemeinde Oberaurach, die Anfang Dezember erfolgt.

Zudem konnte Appel erfreut berichten, dass der Landtagsabgeordnete Paul Knoblach in Haßfurt ein Wahlkreisbüro eröffnen möchte, dies ist bereits voll in Planung.

Auch wenn Oliver Kunkel seine Bewerbung zur Landrats-Kandidatur aus persönlichen Gründen zurückgezogen hat, schließen die Grünen die Kandidatur eines weiteren Kandidaten bzw. Kandidatin nicht aus. In Bezug auf die Kreistagsliste seien die Grünen auf einem guten Weg, nur noch wenige Plätze seien „frei“. Die Nominierungsversammlung zur Kreistagswahl findet am Samstag, 23. November, statt. Hier dürfen dann auch Kandidatinnen und Kandidaten der „Nominierungsliste Kommunalwahl“ abstimmen, die nicht Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen sind. Ein entsprechender Antrag wurde von der Versammlung angenommen.

Roland Baumann (Oberaurach) berichtete von der Initiative einen 10ha großen Klimaschutzwald in der Gemeinde Oberaurach zu etablieren. Die Aktion soll als Startschuss für eine Graswurzelbewegung in weiteren Ortsverbänden und Gemeinden wirken. Die Flächen dazu könnten von den Gemeinden zur Verfügung gestellt werden, sobald diese aus anderen Nutzungen herausgefallen sind. Gemeinderäte aus Ebern (Alternative Liste) berichten vom erreichten Glyphosat-Verbot auf städtischen Flächen sowie der Verpflichtung der Stadt Ebern zum Label „Fairtradestadt“.

Christoph Appel gab bekannt, dass der Ortsverband Theres eventuell mit einer eigenen Liste bei den Kommunalwahlen antritt. In Theres wolle man unter anderem sich dafür stark machen, den Bahnhaltepunkt in Obertheres zu reaktivieren. Dazu soll in den kommenden Monaten eine Befragung der Bevölkerung durchgeführt werden.

Der Kreisverband hat Zuwachs bekommen

Am 27.09.2019 hat unser Kreisverband Zuwachs bekommen, der Ortsverband Ebern wurde gegründet. Damit haben wir jetzt drei Ortsverbände in unserem Kreisverband. Gratulieren können wir hier besonders den neu Gewählten: Anne Schneider (Sprecherin), Klaus Schineller (Sprecher), Alexander Hippeli (Schriftführer). Es ist mehr als erfreuend, dass wir in diesem Jahr schon den zweiten Ortsverband gründen durften und der Nächste bereits in Planung ist. Unser Kreisverband wächst stark, ein gutes Zeichen für Klimaschutz, Toleranz und Demokratie.

Wie geht es weiter nach dem Volksbegehren "Rettet die Bienen"

Nicht allein die Rettung der Bienen war Thema eines Vortrages in Ebern in den Frankenstuben, sondern die Verbesserung der Bedingungen für den Erhalt der heimischen Artenvielfalt in Bayern. Stadtrat Klaus Schineller (EAL/GRÜNE) konnte neben 35 Besuchern das Mitglied des Bayerischen Landtags Paul Knoblach (GRÜNE) aus Schweinfurt begrüßen. Dieser ist selbst im Nebenberuf Landwirt und hat 1978 den elterlichen Hof übernommen und diesen bereits 1992 auf ökologischen Landbau umgestellt. Seit 2018 ist Knoblach Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Wie er in seinem Vortrag ausführte, wurden die Biobauern früher belächelt und teilweise auch angefeindet. Knoblach freut sich über jeden ha, welcher nun ökologischer bewirtschaftet wird.

Die Auswirkungen des Klimawandels mit zunehmenden Extremwetterereignissen, Hitzerekorden und Dürren sind mittlerweile jeden Tag spürbar. Die Situation in unseren Wäldern nimmt dramatische Ausmaße an. Erforderliche Maßnahmen erfordern auch in der Landwirtschaft ein schnelles Handeln. Die Inhalte des Volksbegehrens sind dazu ein erster Schritt. Bayern hat seit dem 1. August ein besseres Naturschutzgesetz. Zusammen mit dem Begleitgesetz und einem Maßnahmen-Katalog sind Verbesserungen für den ökologischen Landbau, den Einsatz von Pestiziden, die Gewässerrandstreifen an Fließgewässern, die Nutzung von Grünflächen und die Schaffung zusammenhängender Biotopflächen, erreicht worden.

Damit die Maßnahmen Erfolg haben, ist nach Meinung von Knoblach die Mitwirkung aller Bürger und auch staatlicher Einrichtungen erforderlich. Die lokal und ökologisch erzeugten Lebensmittel müssen in die Supermärkte und nicht nur auf die Bauernmärkte. Sie müssen leicht und ohne zusätzlichen Aufwand erreichbar sein.

Nach Aussage von MdL Knoblach sind die durch das Volksbegehren erreichten Verbesserungen ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Bürger und politisch verantwortlichen Personen müssen an dem Thema weiter kritisch dranbleiben und vor allem miteinander reden.

In der an den Vortrag anschließenden Diskussion verwies Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) auf die von der Stadt Ebern – zusammen mit den anderen Gemeinden der Baunach-Allianz begonnenen Maßnahmen für den Erhalt der Biodiversität. Die vor fast 20 Jahren vom Stadtrat Ebern beschlossene Agenda 21 muss wieder aktiviert werden, was auch u.a. durch die Beteiligung an verschiedenen Projekten wie „Ebern summt“, „Marktplatz der biologischen Vielfalt“, „Transfairstadt“ auf den Weg gebracht wurde.

Mehrere anwesende Biolandwirte wiesen auf die Schwierigkeiten der Vermarktung von biologisch erzeugten Lebensmitteln hin, da die Preise von den großen Lebensmitteldiscountern bestimmt werden. Vor allem bei der Umstellung des Betriebes sind schwierige Zeiten zu überbrücken.

Die extreme Trockenheit der Jahre 2018 und 2019 war immer wieder Thema der Diskussion. Harald Kuhn, Kreisrat und Kreisvorstandsmitglied der GRÜNEN wies deshalb darauf hin, dass Unterfranken bezüglich der Trockenheit in Bayern besonders betroffen sei. Fachliche Informationen wird dazu Professor Heiko Paeth (Würzburg) bei einem Vortrag am 24.10. in Haßfurt geben.

Zum Schluss des Abends lud Stadtrat Klaus Schineller Interessierte ein, sich für die diskutierten Themen aktiv einzusetzen und an der politischen Willensbildung mitzuwirken. Gelegenheit dazu besteht bei der Gründung eines Ortsverbandes der GRÜNEN in Ebern am Freitag 27.09. und 19.30 Uhr in den Frankenstuben.

[17.09.2019, Kurt Langer]

Chemiecocktail Kunststoff - Chancen und Risiken - Vortrag von Wolfgang Aull

Kunststoffe sind unsere täglichen Begleiter. Wir tragen sie auf der Haut, sie sind ein Baustein unserer Wohnungen, viele Lebensmittel sind darin verpackt. Doch ihr Einsatz ist umstritten, da gesundheitliche Probleme und Umweltschäden mit der Verwendung von Kunststoffen in Verbindung gebracht werden.

Wann: Freitag, 13.09.2019, 14:00 Uhr
Wo: Fa. Koppitz, Klingenstraße 8, Knetzgau

Programm:

14:00-15:30 Uhr: Vortrag mit Diskussion bei Kaffee/Kuchen
15:30-16:00 Uhr: Führung über das Betriebsgelände
Anmeldung erforderlich.

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Chemiecocktail Kunststoff - Chancen und Risiken - Vortrag von Wolfgang Aull

Wann: Freitag, 13.09.2019, 14:00 Uhr
Wo: Fa. Koppitz, Klingenstraße 8, Knetzgau

Programm:
14:00-15:30 Uhr: Vortrag mit Diskussion bei Kaffee/Kuchen
15:30-16:00 Uhr: Führung über das Betriebsgelände
Anmeldung bitte über christoph.appel@remove-this.gruene-hassberge.de

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Kunststoffe sind unsere täglichen Begleiter. Wir tragen sie auf der Haut, sie sind ein Baustein unserer Wohnungen, viele Lebensmittel sind darin verpackt. Doch ihr Einsatz ist umstritten, da gesundheitliche Probleme und Umweltschäden mit der Verwendung von Kunststoffen in Verbindung gebracht werden.

Über Jahrzehnte hinweg als segensreiche, universell einsetzbare Erfindung angesehen, gerät Kunststoff zunehmend in die Kritik: über den Naturkreislauf dringt er in den Nahrungskreislauf ein, und beeinträchtigt unsere Gesundheit in Besorgnis erregendem dem Umfang.

Politik, Wirtschaft und Endverbraucher sind gleichermaßen zum Handeln aufgefordert. Denn eines ist klar: Einsatzgebiete und Produktionsmengen nehmen weltweit rasant zu! „Wenn wir nicht die Art und Weise ändern, wie wir Kunststoffe herstellen und verwenden, wird 2050 in unseren Ozeanen mehr Plastik schwimmen als Fische“, sagte der Erste Kommissionsvizepräsident der Europäischen Union Frans Timmermans.

Wie Mikroplastik entsteht, welche Gefahren von ihm ausgehen können, und welche Akzente die Gesellschaft von einer nachhaltigen Politik erwarten kann, all dies ist Inhalt eines Vortrages von Wolfgang Aull, Diplom Ingenieur (FH) Kunststofftechnik.

Bei Kaffee und Kuchen wird eine rege Diskussion erwartet, im Anschluss findet noch eine Werksbesichtigung statt. Diese hat die Störstoffproblematik und die verheerenden Auswirkungen von mangelhafter Wertstoffsortierung zum Schwerpunkt. Die Teilnehmeranzahl ist auf 25 begrenzt.

Denkmalschutztour 2019 „Lebensraum Denkmal“ Besichtigung "Viehhof" in Obertheres am 07.08. um 10:30

Der Ortsverband Theres lädt zur ersten Veranstaltung in Obertheres ein.

Seit November ist Dr. Sabine Weigand Sprecherin für Denkmalschutz in der neu formierten Grünen Landtagsfraktion. In diesem Sommer fährt sie mit ihrem Team durch Bayern, um sich vor Ort mit den Gegebenheiten im Denkmalschutz vertraut zu machen. Besichtigt werden aktuelle Projekte, Problemfälle und positive Nutzungsbeispiele von denkmalgeschützten Gebäuden. Ein Thema, das die ganze Tour begleiten wird, ist die Vereinbarkeit von Klimaschutz und Denkmalschutz.

Wir treffen uns am 7. August um 10.30 Uhr auf dem Kirchplatz der Pfarrkirche "Sankt Kilian" in Obertheres. Zusammen spazieren wir zum Viehhof. Hier möchten wir, nach einer kurzen Besichtigung der Außenanlage mit Nebengebäuden, in die Diskussion rund um das Thema Denkmalschutz und die damit verbundenen Herausforderungen in den Kommunen gehen.
Dr. Sabine Weigand und der Ortsverband Theres
würden sich über Eure Teilnahme sehr freuen.

Gründung Ortsverband Theres

Gründung Ortsverband Theres am 04.07.2019 um 19 Uhr
Am 04.07.2019 ist es soweit, wir gründen einen weiteren Ortsverband im Kreisverband Hassberge.
Mit dem neuen Ortsverband Theres bilden wir ein weiteres und wichtiges Standbein für eine
zukunftsweisende Region, in der Ökologie und ein faires und soziales Miteinander groß geschrieben wird.

UNSERE HEIMAT IST GRÜN - Mitmachen und gestalten.

Am 04.07.2019 um 19 Uhr

Landgasthof Schafhof
Schafhofweg 12 97531
Theres-Obertheres

Bereits mit dabei:
Manuela Rottmann
Mitglied des Deutschen Bundestages

Simone Artz
Bezirksvorsitzende

Volker Goll
Bezirksvorsitzender

Volkhard Warmdt
Bezirksgeschäftsführer

Wir freuen uns auf viele Gäste.

Der Ortsverband Knetzgau und Ortsteile, übernimmt die Patenschaft für den Ortsverband Theres

Finanzierung des Flugplatzes muss sich ändern

[16.05.2019 | R. Stäblein] Die Grünen diskutierten die Situation rund um den Verkehrslandeplatz Haßfurt-Schweinfurt Seit längerer Zeit steht das bisherige Finanzierungskonzept der Verkehrslandeplatz Haßfurt-Schweinfurt GmbH in der Kritik der Haßberg-Grünen. Dringenden Handlungs- und Diskussionsbedarf für die Zukunft des Verkehrslandeplatzes sehen die Grünen spätestens seit der beantragten Verdoppelung des seit Jahren gezahlten Betriebskostenzuschusses von 25.000 Euro auf jetzt 50.000 Euro pro Jahr.

Auf Initiative der Kreistagsfraktionsvorsitzenden Rita Stäblein trafen sich erstmalig Mandatsträger aus den drei Finanzierungskommunen (Stadt Haßfurt, Stadt Schweinfurt und Landkreis Haßberge) mit dem Geschäftsführer der GmbH, Günter Mendel, am Flugplatz in Haßfurt.

Auch die Landtagsabgeordnete Kerstin Celina aus Kürnach war dabei und konnte einiges vom Verkehrslandeplatz in Giebelstadt berichten, der quasi als „Konkurrenz“ zum Haßfurter Flugplatz existiert.

„Nicht übereinander, sondern mit einander reden und Informationen aus erster Hand erhalten“ begründeten die Grünen ihren Besuch am Flugplatz. Der Schweinfurter Stadtrat Reginhard von Hirschhausen thematisierte die Start- und Landegebühren. Er verwies darauf, dass die derzeit erhobenen Entgelte die tatsächlich anfallenden Kosten bei weitem nicht decken und regte daher eine Erhöhung an. Laut Günter Mendel werde derzeit eine neue Entgeltverordnung erstellt.

Der Geschäftsführer der Verkehrslandeplatz GmbH berichtete, dass der Haßfurter Flugplatz im bayerischen Gesamtverkehrsplan als Schwerpunktlandeplatz aufgelistet sei. „Es ist ein ausdrücklicher Wunsch der Bayerischen Staatsregierung, dass jede Planungsregion einen Verkehrslandeplatz haben soll“, so Mendel. Der Bereich Haßfurt/Schweinfurt gehört zur Planungsregion 3, ebenso wie die Landkreise Schweinfurt, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld. Diese allerdings sind bei der Finanzierung „außen vor“, wofür den Grünen jegliches Verständnis fehlt. Sie fordern eindringlich Initiativen zu starten, „damit auch die drei anderen Landkreise der Planungsregion 3 einen finanziellen Beitrag leisten. Der Verkehrslandeplatz bietet schließlich auch diesen Landkreisen, den dort angesiedelten Firmen, Industrie und auch den Gesundheitsanbietern erhebliche Vorteile“ so die grünen Mandatsträger.

Kreisrat Matthias Lewin aus Knetzgau kritisierte, dass genau über der Siedlung, in der er wohne, am Wochenende regelmäßig kleinere Privat-Flugzeuge ihre Runde drehen, was auch von etlichen anderen Knetzgauer Bürgerinnen und Bürgern immer wieder moniert werde. Mendel informierte, dass Knetzgau im Bereich der „sogenannten Platzrunde“ liege. Er verwies auf zahlreiche Hinweise an die Piloten, sich an die geforderte Maßnahmen zum Lärmschutz zu halten.

Harald Kuhn, Kreisrat aus Zeil ermahnte, dass „wir auch die Klimaziele nicht außer Acht lassen dürfen“. Bei allen Überlegungen hinsichtlich der Zukunft des Verkehrslandeplatzes, sei auch zu berücksichtigen, was nach einer Schließung des Flugplatzes komme. Eine Schließung des Verkehrslandeplatzes könnte letztendlich auch kontraproduktiv zu den Zielen der Grünen sein. Es sei fraglich, ob es weniger Lärm und auch eine Reduktion der Schadstoffemissionen gebe, wenn als Nacheigentümer ein Verein oder Investor für den Flugbetrieb zuständig sei. In die Überlegungen müsse zudem einfließen, ob „wir uns in der Region Haßfurt-Schweinfurt-Rhön“ mögliche Chancen für eine wirtschaftliche Entwicklung des Gewerbestandortes verbauen“, schloss Kuhn.

Stadträtin Helene Rümer aus der Standortkommune Haßfurt möchte den Verkehrslandeplatz gerne weiterhin in der öffentlichen Hand sehen, zumal nach Ende der Abschreibungsfristen ab dem Jahr 2023 sich die Bilanz wieder verbessern wird.

Einig waren sich die Grünen der Kreistagsfraktion, dass auch mit Blick auf die Zukunft für den Flugplatz Haßfurt ein Entwicklungsplan für die nächsten 10 Jahre erstellt werden sollte. Verschiedene Szenarien – unter anderem auch die Beachtung der Bindung gegebener Fördermittel- wären dabei zu berücksichtigen. Auch eine Schließung und die damit verbundenen Vor- und Nachteile für den Landkreis sollten hier nachvollziehbar dargestellt werden. „Es müsse Offenheit für alle Entwicklungsszenarien geben“ kündigte Fraktionsvorsitzende Rita Stäblein an.

Grüne diskutieren mit pflegenden Angehörigen

[01.04.2019 | P. Werner] Auf Einladung der Knetzgauer Grünen waren am vergangenen Dienstag der Landtagsabgeordnete Andreas Krahl und die Bundestagsabgeordnete Dr. Manuela Rottmann zu Gast in Haßfurt, um mit Bürgerinnen und Bürgern über das Thema Pflege zu sprechen. Unterstützt wurden sie dabei von Vertreterinnen verschiedener Pflegeeinrichtungen. Moderator Peter Werner begrüßte rund 30 Gäste und machte gleich zu Beginn klar, dass es an diesem Abend um deren Fragen und Anliegen gehen soll. Werner, Gemeinderat für die Grünen in Knetzgau, ist selbst pflegender Angehöriger und dadurch mit dem Thema Pflege bestens vertraut. Bereits im Oktober letzten Jahres haben die Grünen einige Pflegeeinrichtungen im Landkreis besucht, um die Missstände in der Pflege auf die Spur zu gehen. Dabei wurde klar, besonders im Landkreis Haßberge herrscht eine Notstand an Kurzzeitpflegeplätzen. Neben der finanziellen Belastung wird dieser Zustand für pflegende Angehörige zu einer unerträglichen und schier aussichtslosen Belastung in der häuslichen Pflege. Alternativ zur häuslichen Pflege wäre die stationäre Pflege. Der Eigenanteil für einen Platz im Pflegeheim kostet im Monat von 2.000 bis 2.500 Euro. Einen entsprechenden Pflegesatz vorausgesetzt. Sonst kann es sehr teuer werden, erklärt eine Leiterin eines Alten und Pflegeheimes in Haßfurt. Raunen und Kopfschütteln ließen nicht auf sich warten. Eine Frau aus der Runde bringt es auf dem Punkt, was viele denken. "Wer kann das bezahlen?" Kompetente Unterstützung bekamen Manuela Rottmann, die den Landkreis Haßberge im Deutschen Bundestag vertritt, und Andreas Krahl, der pflegepolitischer Sprecher der Grünen im Bayerischen Landtag ist, von Vertreterinnen von Einrichtungen in der Pflege: AWO, Caritas, Bayernstift und der BRK-Sozialstation. Rottmann, zeigte sich bestürzt darüber, wie einfach es sich die Politik teilweise in Berlin bei diesem schwierigen Thema mache: „Gesundheitsminister Spahn meint, dass Familien doch nur etwas mehr mithelfen müssen und schon wäre das mit der häuslichen Pflege kein Problem“, sagte sie. „Dabei verkennt er völlig die Realität pflegender Angehörigen, die immer wieder an ihre Belastungsgrenzen und oft auch darüber hinaus gehen, obwohl der Staat hier in der Verantwortung steht.“ Alle Anwesenden waren sich einig darüber, dass der akute Personalmangel im Pflegebereich die größte Herausforderung sei. „Im Prinzip wechselt das gleiche Personal nur zwischen unseren Einrichtungen hin und her“, bestätigten alle Vertreterinnen der Pflegeorganisationen.“ Auch hier sei die Politik am Zug. Der frisch gewählte Landtagsabgeordnete Krahl, der selbst gelernter Fachkrankenpfleger ist und extra aus Murnau in Oberbayern angereist war, meinte, dass man wieder mehr junge Menschen für Pflegeberufe begeistern müsse. Das hänge sicher auch an der Vergütung, ist sei aber ebenso eine Frage des Arbeitsumfelds der Mitarbeiter in der Pflege. „Die allermeisten Pflegenden üben diesen Beruf mit großer Leidenschaft aus. Oft bleibt ihnen aber einfach zu wenig Zeit am Menschen.“ Vielen pflegenden Angehörigen fehlen aber auch einfach die Informationen, wo und wie sie Unterstützungsangebote erhalten können. Als guten Startpunkt im Internet nannte Moderator Peter Werner die Webseite www.pflegelotse.de. Auch der Pflegestützpunkt für Betroffene im Landkreis Haßberge biete einiges an Informationen. Rottmann und Krahl versprachen am Thema dran zu bleiben und forderten alle Anwesenden auf, sich mit konkreten Wünschen und Erfahrungen gerne jederzeit an sie zu wenden.

Diskussionsabend mit Lisa Badum - Ein voller Erfolg

 

[08.03.2019 | C. Appel] Der Kreisverband Haßberge des Bündnis 90/Die Grünen hat zum Diskussionsabend mit der Bundestagsabgeordneten Lisa Badum eingeladen. Jeder der schon einmal eine Rede von Lisa Badum im Bundestag mitverfolgt hat, weiß, dass sie voll und ganz in ihrer Aufgabe aufgeht und gänzlich für das einsteht, was sie sagt. Es gibt wenige Politiker*innen, die so engagiert, voller Energie und überzeugend Ihre politischen Standpunkte verteidigen. Es war uns daher eine große Freude, dass wir Lisa Badum bei uns in Haßfurt für einen Diskussionsabend begrüßen durften. Die beiden Themen Klimawandel und Steigerwald versprachen spannende Diskussionen und Gespräche. Viele Besucher*innen haben sich sehr aktiv an der Diskussion beteiligt, welche mehr als eine Stunde ging. Vor allem das Hauptthema Steigerwald löste eine umfangreiche Debatte aus. Erfreulicherweise trugen sich zudem viele Menschen in die Unterschriftenliste für die Zulassung des Volksbegehrens "Klimaschutz in die Verfassung" ein. 

Knetzgauer Grüne informierten über das Volksbegehren „Artenvielfalt“

[04.02.2019] Die Grünen im Ortsverein Knetzgau informierten am Samstag über das Volksbegehren „Artenvielfalt“, das noch bis zum 13. Februar läuft. Der Infostand im Edekamarkt Karais in Knetzgau, war gut besucht, auch die Diskussionen mit hinzu gekommenen Landwirten aus dem konventionellen und Bio-Bereich waren sehr angenehm. Das Artensterben - speziell bei den Insekten - sollte uns eine Warnung sein. Insekten bilden mit ihrer Arbeit, dem Bestäuben etlicher Pflanzen, die Grundlage zahlreicher Früchte, sind zudem am unteren Ende der Nahrungskette und somit letztlich auch wichtig für den Menschen. In Bayern gehen viele Tier- und Pflanzenarten massiv in ihrem Bestand zurück oder sterben sogar aus. Besonders betroffen sind Insekten, die um ca. 75 % zurückgegangen sind. Jeder, der mit dem Auto unterwegs ist, erlebt diesen Bestandsrückgang: Während früher die Windschutzscheibe mit toten Insekten bedeckt war, kann man heute wochenlang fahren ohne das Fenster zu putzen. Der Rückgang der Insekten verläuft zeitgleich mit dem Rückgang blühender Wiesen und anderer natürlicher Lebensräume, welche die Insekten für Nahrung und Fortpflanzung benötigen. Darunter leiden auch alle Insektenfresser, allen voran viele Vogelarten. Dieser Rückgang ist nicht nur ein Verlust unserer Lebensqualität, sondern eine eine konkrete Gefahr für unsere Zukunft. Denn wenn das Zusammenspiel zwischen der Pflanzen- und Tierwelt und dem Menschen gestört wird, wird vieles, was wir heute als selbstverständlich erachten, in Zukunft nicht mehr möglich sein– allem voran die natürliche Bestäubung der Pflanzen durch Insekten. Wir möchten daher den Rückgang der Arten minimieren, indem wir das bayrische Naturschutzgesetz in wesentlichen Teilen verbessern.

2018

Jochen Ambros führt die Knetzgauer Grünen

Grüne Jugend steht in der Großgemeinde in den Startlöchern

[08.01.2019] Ende Dezember wählte der Knetzgauer Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung ihre neue Vorstandschaft. Den Posten des 1. Vorsitzenden übernimmt künftig Jochen Ambros aus Knetzgau, sein Stellvertreter ist Gemeinderat Peter Werner aus Westheim, Kreisrat Matthias Lewin aus Knetzgau bleibt Schriftführer. Neben der Vorstandswahl gab es Berichte von den Mandatsträgern aus dem Gemeindebereich. 

 

Grüner Stammtisch - Mitglieder debattieren über aktuelle Politik

[12.12.2018] Am 12.12.2018 trafen sich grüne Mitglieder und Interessierte zum gemütlichen Beisammensein in der Brauereigaststätte Göller. Die Mitglieder unterhielten sich hauptsächlich die Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel, die Einführung der gelben Tonne im Haßbergkreis, das Volksbegehren gegen Artensterben sowie weitere aktuelle politische Themen. Unter den Vorständen wurde ein Termin für die erste Vorstandsitzung gesucht, und über die Nutzung der neuen multimedialen Portale im Kreisverband debatttiert. Jederzeit bietet der Stammtisch den Parteimitgliedern und Interessieren die Unterhaltung mit politisch Gleichgesinnten in einer gemütlichen Atmosphäre. 

Verabschiedung von Helene Rümer aus der grünen Kreistagsfraktion

Dank und Anerkennung für ihr Engagement

[07.12.2018] Die grüne Kreistagsfraktion hat sich von Helene Rümer verabschiedet, Aus persönlichen Gründen zog sich die engagierte Politikerin aus der Kreistagsarbeit zurück. Sie begründete diesen Schritt- wie sie selbst sagte - um Arbeitsentlastung zu haben und wieder mehr Zeit mit ihrer Familie und besonders ihrem Enkelkind verbringen zu können. Auch seien Kontakte mit Freunden zu kurz gekommen, da sie mit dem politischen Doppelt-Engagement im Stadtrat und im Kreistag doch zeitlich sehr eingebunden war. Nach eigenem Bekunden sei ihr der Schritt aus der Kreistagsarbeit heraus zu gehen, nicht leicht gefallen. Fraktionsvorsitzende Rita Stäblein dankte Helene Rümer für ihr vielfältiges Engagement in der Kreistagsarbeit und überreichte ihr ein kleines „Kraft-Regulations-Körbchen“. 

Neuwahl bei den Knetzgauer Grünen

Mitgliederversammlung in Eschenau

[04.12.2018] Zu Gast sind unsere frischgewählten MdL Paul Knoblach und Bezirksrätin Klara May.

Die Grünen im Ortsverband Knetzgau halten am Donnerstag, 20. Dezember, um 19 Uhr ihre Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Löbl“ in Eschenau ab. Im Mittelpunkt der Versammlung steht die Neuwahl der Vorstandschaft. Als Gast hat sich der frisch in den bayerischen Landtag gewählte MdL Paul Knoblach, Bio-Landwirt aus Garstadt (Bergrheinfeld) und unsere neue Bezirksrätin Klara May angekündigt. Nach dem offiziellen Teil werden wir ein paar gemütliche Stunden miteinander verbringen. Und wie es sich bei uns Grüne gehört sind auch NichtmitgliederInnen herzlich willkommen. Wir würden uns freuen, recht viele von Euch begrüßen zu können und wünschen allen ein friedvolles Weihnachtsfest und für das Jahr 2019 alles erdenklich Gute.

Zum Termin

Innoativ, modern, frisch - Kreisverband ändert Social-Media-Konzept

[26.11.2018] Soziale Netzwerke, Internet und Co werden in einer digitalen Welt immer wichtiger. Der Kreisverband Haßberge macht einen Schritt in die Zukunft und ändert das Social-Media-Konzept. In diesem Zuge wird auch die Website von Grund auf erneuert. Des Weiteren werden eMail-Adressen für Vorstände und Mandatsträger erstellt, um die Kommunikation zu erleichtern. 

Neben der eigenen Facebookseite hat der Kreisverband nun auch seinen Instagram-Account. Die Arbeiten an der Website sollen bis spätestens 01.01.2019 abgeschlossen sein. 

Neumitglieder in der Verantwortung

Zuwächse in Prozenten und an Mitgliedern: Die Grünen wachsen – und das auch im Landkreis Haßberge. Nach dem Rekordergebnis bei der bayerischen Landtagswahl mit 17,5 Prozent gingen die Haßberg-Grünen selbstbewusst in ihre Jahreshauptversammlung, um einen neue Vorstandschaft zu wählen. Gleich drei Neumitglieder sind künftig in dem sechsköpfigen Gremium vertreten, das den Kreisverband in den nächsten zwei Jahren führen wird, darunter mit Christoph Appel aus Obertheres ein neues Vorstandsmitglied, das erst während der Versammlung den Mitgliedsantrag bei Bündnis 90/Die Grünen unterschrieb. Ebenso wie Pfarrerin Doris Otminghaus (Westheim), die 2017 mit dem Sepp-Daxenberger-Preis der Grünen ausgezeichnet wurde und den Vorstand künftig als Beisitzerin in Menschenrechtsfragen unterstützen wird.

Die neue Führungsriege der Haßberg-Grünen besteht aus Christoph Appel (Obertheres), Hans-Jürgen Traussneck (Obertheres), Jens Heyn (Knetzgau) sowie den bisherigen Vorstandsmitgliedern Claudia Dünninger (Goßmannsdorf), Harald Kuhn (Zeil) und Volker Popp (Sylbach).

Sigi Hagl, Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, freute sich eingangs über den „Aufbruch und die positive Stimmung“, die die Grünen auch im Landkreis Haßberge verspürten. Immerhin hatte die Mitgliederversammlung eine Rekordbeteiligung zu verzeichnen, so viele Mitglieder und Gäste hatten die Haßberg-Grünen schon lange nicht mehr um sich versammelt – auch ein Großteil der Neumitglieder wohnte der Versammlung bei.

„Bei der Landtagswahl haben wir unser Ergebnis mehr als verdoppelt“, freute sich Sigi Hagl auch darüber, dass auch die Grünen im Landkreis Haßberge bzw. Stimmkreis Haßberge/Rhön-Haßberge ihr Ergebnis mehr als deutlich steigern konnten. Durch die enormen Zuwächse an Prozenten und Mitgliedern hätten die Grünen künftig mehr Möglichkeiten, auch wenn die „Grünen Themen“ weiterhin aus der Opposition heraus gesetzt würden. Hagl bescheinigte dem Koalitionsvertrag der bayerischen Regierung zwar „grüne Überschriften, aber schwarze Inhalte“. Die Grünen im bayerischen Landtag würden als größte Oppositionspartei aber genau darauf achten, dass beispielsweise die „großmundigen Ankündigungen in Sachen Flächenfraß“ auch umgesetzt würden.

Dr. Manuela Rottmann, Grüne Bundestagsabgeordnete aus Hammelburg, berichtete vom Stillstand im Deutschen Bundestag, weil die Regierungsparteien nach wie vor mit sich selbst beschäftigt seien, worunter die Arbeit im Parlament deutlich leide. „Das nervt“, so die Juristin, „weil die Themen, die die Menschen beschäftigen, nicht behandelt“ würden.

Die Kreispolitik werde derzeit in erster Linie von den Themen Haßberg-Kliniken, Wertstoffhof/Gelbe Tonne und Flugplatz Haßfurt bestimmt, meine Rita Stäblein, Fraktionssprecherin der Grünen im Kreistag.

Matthias Lewin, der bei der anschließenden Wahl der Kreisvorstandschaft ebenso wie Katrin Müller nicht mehr antrat, ließ die vergangenen Jahre, insbesondere den jüngsten Landtagswahlkampf, Revue passieren. Ob der Verzicht auf die Plakatierung Stimmen gebracht oder gekostet hätte, „werden wir nicht erfahren“, so der Knetzgauer. Aus der Bevölkerung heraus seien jedoch überwiegend positive Rückmeldungen gekommen. Andere Grüne Kreisverbände hätten zudem großes Interesse signalisiert, das „Grüne Wahlkampfkonzept“ aus den Haßbergen näher kennenzulernen.

Die Kassenprüfer bestätigten der Kassenführung von Volker Popp („wir haben stabile Finanzen“) eine einwandfreie Arbeit, so dass die Versammlung der bisherigen Vorstandschaft einstimmig die Entlastung für die Arbeit der vergangenen zwei Jahre erteilte.

Bei den Wahlen zur Vorstandschaft gab es dann einige positive Überraschungen. Mit Christoph Appel aus Obertheres stellte sich ein Neumitglied zur Verfügung, der den Grünen erst am Abend selbst beitrat. Mit dem erst 16-jährigen Jens Heyn aus Knetzgau ist künftig zudem auch die Jugend in der Führungsmannschaft vertreten, mit Hans-Jürgen Traussneck aus Obertheres bekommt die heimische Wirtschaft ihre Stimme im Gremium. Harald Kuhn, Claudia Dünninger und Kassier Volker Popp wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Delegierte für die Bundesdelegiertenkonferenz: Harald Kuhn, Doris Otminghaus, Matthias Lewin, Peter Werner, Christoph Appel, Oliver Kröner.

Delegierte für die Landesdelegiertenkonferenz: Jens Heyn, Oliver Kunkel, Volker Popp, Matthias Lewin, Peter Werner, Harald Kuhn.

Delegierte für die Bezirksdelegiertenkonferenz: Peter Werner, Christoph Appel, Harald Kuhn, Jens Heyn, Claudia Dünninger, Hans-Jürgen Traussneck. 

Bäume statt Plakate

Der Baum ist gepflanzt. Am Freitag haben die Grünen im Landkreis Haßberge nach ihrem Infostand ihre Ankündigung in die Tat umgesetzt und nördlich vom Uchenhöfer Kreisel einen Apfelbaum gepflanzt. Der Hochstamm trägt die Sorte “Jakob Fischer”.

Diese Apfelsorte wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt Der Apfel entwickelte sich zu einer vielseitigen Standardsorte im damaligen Königreich Württemberg. 1998 wurde die Sorte in Baden Württemberg zur “Streuobstsorte des Jahres” gewählt.

“Ein Apfelbaum dient als Symbol für die Hoffnung, dass auch in schwierigen Zeiten aus etwas Kleinem etwas Großes werden kann”, meinte die Grüne Landtagskandidatin Birgit Reder-Zirkelbach, selbst Biobäuerin und mit “alten” Apfelsorten mehr als vertraut. Bezirkstagskandidat Peter Werner zitierte Martin Luther, dessen Satz “Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen“ durchaus als Sinnbild für die heute Zeit gelten könnte.

Die Haßberg-Grünen im Landkreis haben in diesem Jahr auf die Plakatierung in den Dörfern und Städten des Landkreises Haßberge verzichtet, um sich der Plakatflut entgegen zu stellen. Mit der Aktion wollen sie zwei Wochen vor der Landtags- und Bezirkstagswahl ein Zeichen setzen für mehr Ökologie auch im Wahlkampf.

Grüne gehen der Pflege im Landkreis auf die Spur

Am Dienstag, 2. Oktober, sind die Haßberg-Grünen im Landkreis unterwegs und besuchen verschiedene Pflegeeinrichtungen. Die „Grüne Pflegetour“ beginnt um 10 Uhr bei der Tagespflege Scheller in Wülflingen, um 11.30 Uhr sind die Grünen im Bayern-Stift-Seniorenwohnzentrum „Unteres Tor“ in Haßfurt zu Gast, um 14 Uhr im Caritas Alten- und Pflegeheim „St. Bruno“, ebenfalls in Haßfurt. Den Abschluss der Informationsreihe bildet der Besuch des AWO-Seniorenzentrums in Knetzgau, bevor die Grünen ab 18 Uhr beim Förderverein „Schwarzer Adler“ in Westheim den Tag beim Federweißen-Abend gemütlich ausklingen lassen. Mit dabei sind Landtagskandidatin Birgit Reder-Zirkelbach (Kleineibstadt), Bezirkstagskandidat Peter Werner (Westheim), MdB Manuela Rottmann (Hammelburg), MdL Kerstin Celina (Kürnach), Kreisrätin Rita Stäblein (Eltmann) sowie weitere Vertreter der Haßberg-Grünen.

Freier Eintritt zum Film „Following Habeck“

Bereits am Freitag, 28. September, gibt es von 14 bis 17 Uhr die Gelegenheit, die Grünen Kandidatinnen und Kandidaten an einem Infostand vor der Einhorn-Apotheke in Haßfurt kennenzulernen. Anschließend ist die bereits angekündigte Baumpflanzung vorgesehen, die die Grünen anstelle der Wahlkampf-Plakatierung durchführen. Ebenfalls am Freitag laden die Grünen um 21 Uhr ins Capitol-Theater nach Zeil ein, wo der Dokumentar-Film „Following Habeck“ gezeigt wird, der Eintritt ist frei. Im Vorfeld des Films besteht ab 19.30 Uhr im Foyer des Zeiler Kinos die Möglichkeit, mit den Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl ins Gespräch zu kommen.

Lebensmittel nicht als Ramschware ansehen

Eine stattliche Anzahl interessierter Bürgerinnen und Bürger, darunter auch mehrere Landwirte aus dem konventionellen sowie Bio-Bereich, folgten der Einladung der Haßberg-Grünen zum wissenschaftlichen Vortrag über den Zusammenhang zwischen Landwirtschaft und Klimawandel. Dass es diesen Zusammenhang gibt, wollte niemand bestreiten, genauso wie den Umstand, dass die Landwirtschaft nicht der einzige Urheber des Problems sei. Einig waren sich die Grünen und die Lebensmittel-Erzeuger aber darin, dass die einzige wirksame Lösung wohl in einem geänderten Konsumverhalten liegt.

Die Lebensmittel endlich wieder als „Mittel zum Leben“ anzusehen und nicht als Ramschware über den Ladentisch zu geben – sowohl für die Landwirte als auch für das weltweite Klima wäre dies ein entscheidender Faktor. „Vielen Landwirte ist es egal, wie und was sie anbauen, Hauptsache die Subventionen simmen“, war aus den Reihen der Gäste aus der Bauern-Branche zu hören. „Wir sollten wieder von dem leben können, was wir produzieren und nicht von Zuschüssen aus Brüssel“, ergänzte ein Kollege und warf ein, dass das gegenseitige Unterbieten der Preise für Lebensmittel durch die Supermarktketten „politisch gewollt“ sei: „Das Fleisch und das Brot muss billig sein. Welche Auswirkungen das hat, interessiert die Politik nicht.“

Referent Joschua Wolf aus Bundorf (Foto: Matthias Lewin) nahm den erschienenen Landwirte gleich zu Beginn die Sorge, sie würden hier einen „Rundumschlag gegen die Landwirtschaft“ erleben, doch gänzlich unschuldig sei diese Branche nicht. Der Student der Umweltsicherung in Triesdorf, zeigte anhand verschiedener Schaubildern, Grafiken und Studien auf, welchen Anteil die Landwirtschaft am Klimawandel habe. Und natürlich: je intensiver die Landwirte ihre Äcker bewirtschafteten und intensive Massenviehzucht betreiben, desto mehr werde sich die Atmosphäre aufheizen.

„Allein in Deutschland gibt es 13 Millionen Rinder auf Weiden und in Ställen, und die stoßen auf natürlichem Wege Methan aus“, erklärte Wolf, der auch als Geschäftsführer der Grünen Jugend in Unterfranken aktiv ist.Und dieses Gas sei für die Atmosphäre 21 Mal gefährlicher als das so oft genannte CO2. Zudem sei der Kohlendioxidausstoß seit 1990 immerhin um 19 Prozent gesenkt worden. Doch habe die Landwirtschaft neben der Industrie und dem hohen Verkehrsaufkommen nicht nur ihren Anteil an der Klimaerwärmung, sie werde den Klimawandel auch mit am stärksten zu spüren bekommen. Bereits in diesem Sommer habe die Landwirtschaft deutliche Ernteausfälle zu beklagen – „um die 30 Prozent“, bestätigte einer der anwesenden Landwirte umgehend. „Durch die veränderten klimatischen Bedingungen gibt es auch für Mitteleuropa unbekannte, neue Schädlinge“, blickte Wolf zudem auf einen noch nicht so beachteten Aspekt.

„Wir haben keine Zeit mehr“, warnte der grüne Kreisrat Harald Kuhn vor einem „weiter so.“ Jetzt sei es Zeit, etwas zu ändern. Und auch wenn der Anteil der Landwirtschaft am Klimawandel im Vergleich zum Verkehr eher gering sei, müsste in allen Bereichen die Notbremse gezogen werden. „Die Rechnung kriegen unsere Nachkommen.“ Die Lösungsansätze der Grünen und des Referenten konnten die Landwirte allerdings nur theoretisch teilen. Mehr Respekt und damit einhergehend höhere Preise für Lebensmittel wie zum Beispiel Fleisch wären für die Grünen ein Mittel, mit weniger Massentierhaltung auszukommen. Dass der Großteil der Bevölkerung allerdings kaum bereit sein wird, diese höheren Preise auch zu bezahlen, war allen Anwesenden klar. Eine Bäuerin brachte es auf den Punkt: „Ein Bio-Huhn für 15 Euro lässt sich kaum verkaufen“. Dennoch: Mehr Achtung vor Lebensmitteln sei unabdingbar, dafür müsste auch schon in den Schulen gesorgt werden.

Kreisrat Matthias Lewin meinte zum Schluss der Diskussionsrunde: „Wir sind die erste Generation, die den Klimawandel konkret zu spüren bekommt, aber auch die letzte, die ihn noch aufhalten kann.“

Claudia Roth zu Gast bei Zeiler Bienen

Bei ihrem Besuch in Zeil informierte sich die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth zusammen mit einer stattlichen Anzahl von interessierten Bürgerinnen und Bürgern bei Imker Harald Kuhn über die Arbeit mit den ebenso fleißigen wie auch nützlichen Insekten. 

Später war die Grüne Delegation um Claudia Roth noch im Rathaus der Stadt Zeil bei Bürgermeister Thomas Stadelmann zu Gast, die Grüne Bundestagsabgeordnete trug sich dabei ins extra zur 100-Jahre-Feier der Stadt aufgelegte Buch ein.

Video

Claudia Roth kommt nach Zeil

Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), ist am Freitag zu Besuch in Zeil. Um 11 Uhr steht ein Besuch der Imkerei von Harald Kuhn auf dem Programm. Kuhn, Kreis- und Stadtrat sowie Mitglied des Kreisvorstandes der Grünen, informiert über die aktuelle Situation der Bienen, den Zusammenhang zwischen Bienen und Umwelt, den Abschluss des Bienenjahres im Spätsommer und die Verluste bei den Bienenvölkern. Gegen 12.15 Uhr wird Claudia Roth von Bürgermeister Thomas Stadelmann im Rathaus der Stadt Zeil empfangen.

Die Hitzewelle und der Klimawandel

Grüne diskutieren den „Hitzesommer 2018“ und zeigen mögliche Lösungen auf

 Der „Hitzesommer 2018“ ist deutlich zu spüren und zu sehen. Braune Blätter statt sattes Grün bestimmen das Bild. Hausgartenbesitzer stöhnen über die lange anhaltende Trockenheit, noch mehr allerdings die Landwirtschaft, für die das Klima der vergangenen Wochen und Monate richtig ins Geld geht. Die können zwar auf finanzielle Hilfe durch den Staat hoffen, das allerdings ändert nichts an der grundlegenden Situation.

Die Grünen im Landkreis Haßberge nehmen seit Ende April andauernde Trockenheit zum Anlass, den Klimawandel und seine Folgen zu diskutieren sowie mögliche Lösungen aufzuzeigen. Joschua Wolf aus Bundorf, Student der Umweltsicherung in Triesdorf, wird am Montag, 17. September, ab 19 Uhr in der Gaststätte Göller in Zeil den Klimawandel streifen und auch darauf eingehen, ob der Sommer 2018 wirklich ein direktes Indiz für den Klimawandel ist.

Wolf beschäftigt sich in seinem Studium mit den verschiedenen Wechselwirkungen von Mensch, Natur und auch dem Klimawandel – vorrangig wird er in seinem Vortrag auf die Landwirtschaft und dessen Wechselwirkungen mit den klimatischen Bedingungen eingehen. Der Politische Geschäftsführer der Grünen Jugend Unterfranken wird in seinem Vortrag zum einen darauf eingehen, wie sich der Klimawandel auf die Landwirtschaft auswirkt. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Fakten wird er aber auch darauf eingehen, inwiefern die Landwirtschaft als Mitverursacher für den Klimawandel fungiert, deshalb sind auch alle interessierten Landwirte der Region gern gesehen Gäste, zumal die Grünen an diesem Abend auch zukunftsorientierte Lösungsansätze diskutieren wollen.

„Wir fangen alles auf, was das Gesundheitswesen nicht mehr schafft“

Birgit Reder-Zirkelbach, Kandidatin der Grünen im Wahlkreis Haßberge für die Landtagswahl, Peter Werner, grüner Kandidat für die Bezirkstagswahl, und Dr. Manuela Rottmann, Bundestagsabgeordnete der Grünen, informierten sich bei einem Besuch in der Kreisgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes Haßberge vergangene Woche über dessen Aufgaben und Herausforderungen.

Kreisgeschäftsführer Dieter Greger erläuterte die vielfältigen Aufgaben des Kreisverbandes Haßberge – vom Betrieb eines eigenen Kindergartens über die häusliche Pflege bis zum Rettungsdienst. Birgit Reder-Zirkelbach, Kreisrätin im Nachbarkreis Rhön-Grabfeld, interessierte sich vor allem für die Organisation der Jugendsozialarbeit an Schulen durch den Träger der örtlichen Jugendhilfe und das BRK Kreisverband Haßberge. „Die Schulsozialarbeit ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder. Deswegen sollte das Land die Fördermittel hierfür erhöhen, damit die Kommunen nicht gezwungen sind, hier an der falschen Stelle zu sparen“, forderte Reder-Zirkelbach.

Peter Werner engagiert sich für pflegende Angehörige und hatte viele Fragen an Carina Küfner, die als Leitende Pflegefachkraft diesen Bereich im BRK Haßberge verantwortet. Zwar stünden den Pflegebedürftigen mittlerweile auch Mittel für hauswirtschaftliche Unterstützung zu. In der Praxis sei es aber kaum möglich, die Nachfrage – wie vorgeschrieben – über die Pflegedienste zu decken, berichtete Küfner beispielhaft von den vielen Hindernissen für ein würdiges Alter im eigenen Zuhause.

Rottmann, stellvertretendes Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestags, berichtete von der im Bund geplanten Neuregelung für Krankenhausnotaufnahmen, nach der etwa ein Drittel der bisherigen Notaufnahmen gestrichen werden. Christoph Grimmer, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK Haßberge formulierte die Rolle des Rettungsdienstes drastisch: „Wir sind die Sozialfeuerwehr. Wir müssen alles auffangen, was das Gesundheitswesen nicht mehr schafft.“ Grimmer berichtete, dass immer mehr Menschen den Rettungsdienst rufen, weil sie nicht wüssten, wie sie sonst zu einem neuen Wundverband kommen oder weil sie mit einem medizinischen Gerät nicht zurechtkämen. Solche nicht abrechenbaren Hilfeleistungen der Rettungssanitäter Im Haßbergkreis hätten seit dem Jahr 2006 um 178 Prozent zugenommen.

Für Rottmann ist das ein Indikator dafür, dass im Gesundheitssystem mittlerweile viele Lücken klaffen. „Wenn noch mehr Notaufnahmen und Landkrankenhäuser abgeschafft werden, wird die Belastung für die Rettungsdienste immer größer. An Notärzten haben wir schon jetzt einen Mangel. Der immer stärkere Rückzug von Krankenhäusern und Ärzten aus der Fläche ist ein Irrweg“, kritisierte die Abgeordnete die Entwicklung. „Wer die Wahrheit über die Gesundheitsversorgung der Menschen im ländlichen Raum wissen will, der muss mit den Rettungsdiensten reden“, so Rottmann abschließend.

Befürworter des Nationalparks Steigerwald bleiben dran

Knapp 40 Interessierte kamen in das Gasthaus Michel nach Untersteinbach, um auf Einladung des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald mit der Bundestagsabgeordneten Manuela Rottmann, die unter anderem den Landkreis Haßberge in Berlin vertritt, über die Zukunft des Nationalparkprojekts zu diskutieren.

Gleich zu Beginn des Abends überraschte Vereinsvorsitzender Adolf Hümmer die Grüne Abgeordnete mit einer Urkunde (Foto unten: Uwe Gratzky). Für ihre stete Unterstützung des Nationalparkgedanken wurde Rottmann, die auch im Stiftungsrat der zoologischen Gesellschaft Frankfurt sitzt, als Wächterin des Klosterwaldes Ebrach ausgezeichnet. Sie selbst konnte das Kompliment nur zurückgeben. Allein der Beharrlichkeit der Aktiven vor Ort sei es zu verdanken, dass die Debatte um den Steigerwald weitergehen wird. “Kein bayerischer Ministerpräsident, der einen Fuß nach Unterfranken setzt, wird an dem Thema Nationalpark im Steigerwald vorbeikommen und das ist Ihnen zu verdanken”, so Rottmann zur Versammlung.

Die Enttäuschung über die Politik in München, aber auch über die bayerische Forstverwaltung, war in der Diskussion deutlich zu spüren. Das vorläufige Aus für einen dritten Nationalpark in Bayern, das der neue bayerische Ministerpräsident in seiner Regierungserklärung im April verkündet hatte, war natürlich ein Rückschlag für die Befürworter im Steigerwald. Die geplanten Zentren für Umweltbildung und Naturerlebnis in der Region seien ein reines Placebo. Statt in virtuellen Erlebniswelten Natur vorzuführen, solle diese lieber durch ein entsprechendes Konzept tatsächlich geschützt werden. Rottmann zog mehrfach Parallelen zu den beiden anderen potenziellen Nationalparks in Unterfranken, in der Rhön und im Spessart, die ihr beide ebenfalls sehr vertraut sind. “Einiges spricht auch für den Spessart als Nationalpark und manches auch für die Rhön. Für den Steigerwald spricht dagegen fast alles, was eine künftige bayerische Landesregierung auch spätestens nach einer Machbarkeitsstudie einsehen wird”, stellte die Bundestagsabgeordnete fest.

"Wir bauen hier ein Naturvermögen auf, das auch späteren Generationen noch zur Verfügung stehen wird. Das gilt insbesondere für die einzigartigen Buchenwälder im Steigerwald. Das Projekt wird schlussendlich die ganze Region stärken, nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch.” Nicht zu kurz kam auch die Diskussion über den Umgang mit der Skepsis gegenüber eines Nationalparks im Steigerwald. Hier gilt es Einwände aus der Bevölkerung ernst zu nehmen, da die Holzwirtschaft gerade im ländlichen Raum durchaus identitätsstiftend ist, auch wenn viele der Befürchtungen unbegründet seien. So war sich die Versammlung einig, dass man weiter auf die Menschen vor Ort zugehen möchte, die noch nicht vollständig vom Nationalpark überzeugt sind: “Für andere Nationalparks in Deutschland musste teilweise auch 15 Jahre und mehr gekämpft werden. Heute sind es Erfolgsgeschichten. Das wird im Steigerwald auch so sein”, fasste eine Teilnehmerin optimistisch zusammen.

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Helene Rümer als Kreisrätin verabschiedet

Helene Rümer wurde am Montag, 16. Juli, aus ihrem Amt als Kreisrätin verabschiedet. Die Prappacherin gehörte zehn Jahre lang dem Kreistag Haßberge an und legte ihr Mandat nun aus privaten Gründen nieder.

Helene Rümer begründete ihr Ausscheiden damit, dass sie mehr Zeit für die Familie, für Reisen und für ihr sonstiges Engagement – unter anderem für das Projekt „Kirchenmusik in den Haßbergen“ gewinnen möchte. Als neues Mitglied der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und Nachfolger Rümers wurde Harald Kuhn aus Zeil vereidigt.

Tolle Sache und überaus gelungen: Energiekongress der Grünen Jugend

Text: mainpost.

Fest in grüner Hand war die Sporthalle in Bundorf am Samstag. Grund war der erste größere Event der Grünen Jugend Main-Saale. Ein ganzer Tag mit Vorträgen und Gesprächsrunden rund um Fragen der Energie und des Klimas. Mehrere Dutzend Menschen fast aller Altersstufen waren gekommen.

Joschua Wolf, der Umweltsicherung studiert und Vorstandsmitglied der Anfang Februar gegründeten Gruppe ist, zeigt sich schon am Vormittag zufrieden mit der Resonanz. Er hat heute ein Heimspiel, um noch einmal die Sprache des Sports zu bemühen. Ein Beweggrund für die Veranstaltung: So was wie den Klimaschutzkongress Mitte März dieses Jahres in Würzburg „auch mal auf dem Land machen“, erzählt Joschua Wolf, „99 Prozent der Veranstaltungen sind in der Stadt, grade von den Grünen.“ Tatsächlich stellt sich die Frage, mit der dieser Kongress überschrieben ist, auf dem Land noch mal ganz anders: „Wie schaffen wir eine Zukunft für die nächsten Generationen?“ Wobei die ersten beiden Referenten für durchaus ermutigende Beispiele stehen: Norbert Zösch berichtet als Leiter der Stadtwerke Haßfurt vom Vormarsch der regenerativen Energien in der Kreisstadt – nicht nur im öffentlichen Bereich: Auch in privaten Haushalten kann man laut Zösch an die 100 Prozent Selbstversorgung kommen, dank Errungenschaften wie Brennstoffzellen, Fotovoltaik und Batteriespeicher. „Wenn man‘s machen will, dann geht‘s“, lautet sein Fazit zu den Möglichkeiten, energieautark zu werden, „man kann einiges erreichen.“

Einiges erreicht haben auch schon die Mitgliedskommunen der Gemeindeallianz Hofheimer Land, wie Aidhausens Bürgermeister Dieter Möhring deutlich macht. Allerdings gebe es derzeit eine Stagnation bei den Bemühungen, die Ortskerne neu zu beleben, weil viele Besitzer von leer stehenden Anwesen nicht verkaufsbereit seien. Die Mobilität und konkret die Fahrdienste sind für die Gemeindeallianz derzeit ebenfalls eine „schwierige Baustelle“, so Möhring: Der Rücklauf der Fragebogenaktion zum Bedarf sei enttäuschend gewesen, die Bürgerbusse würden nur sehr schleppend angenommen. Was er andererseits auch wieder nachvollziehen kann: „Über Jahrzehnte wurden die Leute davon wegerzogen, gemeinsam zu fahren, jetzt sollen sie über Nacht wieder zusammen fahren.“ Die Mobilität nimmt denn auch in der anschließenden Diskussion breiten Raum ein. Vorschläge, wie das autonome Fahren auf dem Land auszuprobieren oder Rikschafahrer anzustellen, wie es sie in vielen Städten auch in Deutschland schon gibt, stuft Möhring als unrealistisch ein, ebenso den Wunsch, die Bahnanbindung zu verbessern.

Er selbst brütet grade mit seinem Bundorfer Bürgermeisterkollegen über einer anderen Idee: dass die Kommunen auf die großen Firmen in der Region zugehen und Unterstützung für Mitarbeiter bei den Wegen von und zum Arbeitsplatz anbieten. Damit sollen junge Familien, die sich in der Stadt kein Haus leisten können, in die Region gelockt werden. Dann ist Mittagspause. Irina Hönig, Sprecherin der Grünen Jugend Main-Saale, lädt ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. An einem der Bistrotische lassen sich Gregor Münch, der über die Bezirksliste der Grünen für den Landtag kandidiert, und drei Vertreter der Jusos im Unterbezirk Rhön-Haßberge das vegane Chili schmecken. Jannis Seufert findet es „super, dass es außer uns noch eine so politisch motivierte Jugend gibt.“ Er spricht von neuen Anreizen und vom Ziel, so was wie den Klimakongress „in Zukunft in Zusammenarbeit zu machen“. Für Gregor Münch hat sich das Kommen ebenfalls gelohnt: Die angesprochenen Themen sind auch in seinem Heimatort Arnstein aktuell. In Sachen erneuerbare Energien sind sich auch diese vier jungen Leute einig: Vieles ist machbar, wenn man nur will. Zu den Teilnehmern des Kongresses, die (noch) nicht politisch engagiert sind, gehören einige Schulkameraden von Joschua Wolf aus Bad Königshofen. „Mich hat das Thema interessiert“, sagt eine von ihnen. Die drei sind „positiv überrascht, wie viel hier los ist“ und finden es „cool, dass Ältere und Jüngere da sind“. Einen jungen Mann aus dem Trio hat der Vortrag von Dieter Möhring besonders angesprochen. „Wir haben in der Familie auch schon über das Thema Leerstände diskutiert“, erzählt er. Die erste Rednerin des Nachmittags ist mit ihrem legeren Outfit – Kapuzensweater, Jeans und Turnschuhe – kaum von den Teilnehmern zu unterscheiden. Und auch sonst gibt sich Manuela Rottmann locker und unkonventionell: Statt sich ans Rednerpult zu stellen, setzt sich die Bundestagsabgeordnete der Bündnisgrünen auf den Tisch neben den Beamer.

Sie lobt die positiven Beispiele, von denen in den ersten beiden Referaten berichtet wurde, betont aber auch: Das sind Ausnahmen. „Die Hofheimer Allianz ist für mich ein Leuchtturm“, sagt sie, „aber angesichts des Zeitdrucks brauchen wir flächendeckende Beleuchtung.“ Dazu stellt Manuela Rottmann ihre Idee vor, Siedlungen mit großen Häusern aus den 60er bis 80er Jahren, die häufig nur noch von den Eigentümern zu zweit oder alleine bewohnt werden, klimaschutzgerecht zu modernisieren und gleichzeitig neu zu beleben.

Die Reihen der Teilnehmer lichten sich zum Abend hin, wobei Rottmanns Fraktionskollegin Lisa Badum und der frühere Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell einiges zu sagen hatten, wie Joschua Wolf am Sonntag auf Nachfrage betonte. Beide Redner widmeten sich schwerpunktmäßig dem Klimaschutz. Während Lisa Badum Möglichkeiten vorstellte, was jeder selbst tun kann – etwa in den Bereichen Mobilität und Konsumverhalten – ging Fell auf die weltweite Lage ein und hob die Dringlichkeit der kompletten Umstellung auf erneuerbare Energien hervor, die Studien zufolge bis 2035 erfolgt sein müsse und nach Ansicht von Fell ist das auch möglich, wenn man nur wollte. Für Joschua Wolf war es der beste Vortrag des Tages, zumal der Experte die neuesten wissenschaftlichen Daten miteinbezogen habe.

Grüner Stammtisch zur Landtagswahl

Die Grünen im Landkreis Haßberge halten ihren „Grünen Stammtisch“ am Dienstag, 17. Juli, um 19 Uhr in der Gaststätte „Zur alten Freyung“ (Göller) in Zeil ab. Im Mittelpunkt des Abends stehen dabei die Planungen zur Landtags- und Bezirkstagswahl im Oktober. Mit dabei sind auch die Kandidaten Birgit Reder-Zirkelbach (Landtag, Kleineibstadt) und Peter Werner (Bezirkstag, Westheim) sowie die Bundestagsabgeordnete Dr. Manuela Rottmann (Hammelburg).

Harald Kuhn übernimmt das Kreistagsmandat von Helene Rümer

Kreisrätin Helene Rümer informierte den Landrat über ihren Wunsch, ihr Kreistagsmandat niederzulegen. Der Kreisausschuss stimmte diesem Anliegen zu. Als Nachrücker wird Harald Kuhn aus Zeil das Mandat übernehmen, seine schriftliche Zusage lag vor. Er übernimmt auch in den Ausschüssen alle Funktionen von Helene Rümer.

Klimakongress in Bundorf

Energie- und Klimakongress der Grünen Jugend Main-Saale in Bundorf

Am Samstag, den 23.06.2018, findet erstmalig ein Energie- und Klimakongress in der Sporthalle von Bundorf statt. Dieser dient der Beantwortung dringender Fragen in Sachen Energiepolitik und Klimaschutz, auch mit besonderem Bezug auf ländliche Gegenden und die dort vorhandenen Möglichkeiten.

Diese Themen werden im Rahmen von Podiumsdiskussionen und Redebeiträgen mit prominenten Gästen diskutiert, wie beispielsweise dem renommierten Energieexperten und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell, den Bundestagsabgeordneten Dr. Manuela Rottmann (B90/GRÜNE Kreisverband Bad Kissingen) und Lisa Badum (B90/GRÜNE, klimapolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion), Norbert Zösch von den Stadtwerken Haßfurt GmbH und Dieter Möhring von der Gemeinde-Allianz Hofheimer Land.

Der Kongress beginnt um 11:00 Uhr und endet etwa gegen 18:00 Uhr. Anmeldung erfolgt per Mail an klimakongress-bundorf@web.de, wobei dies nur der ungefähren Planung dient und auch Kurzentschlossene herzlich willkommen sind. Vor Ort ist für Speisen und Getränke gesorgt.

Für die Organisation des Kongresses ist die GRÜNE JUGEND Main-Saale, der hiesige Kreisverband der Jugendorganisation von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, verantwotlich.

„Wahrscheinlich krebserregend“ ist Warnung genug

Kreis-Grüne nehmen die heimischen Landwirte in die Pflicht

In ihrer jüngsten Fraktionssitzung positionierte sich die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zum eingebrachten Antrag der ödpan den Kreistag, die Ausbringung von Glyphosat nun auch auf öffentlichen Flächen des Landkreises und vom Landkreis gepachteten Flächen zu verbieten. Dieses Ansinnen findet einhellig die Unterstützung der grünen Kreistagsfraktion, stieß doch ein entsprechender Antrag von Stadt- und Kreisrätin Helene Rümer in der Stadt Haßfurt schon vor einiger Zeit auf große Zustimmung.

„Leider“, so die Grünen,„wird das in den Kreisen der Bauernschaft nun als Konfrontation empfunden“. Und so lud der Bayerische Bauernverband seinerseits am Montagabend zu einer Informationsveranstaltung ein, um der Darstellung des Themas Pflanzenschutz und insbesondere des Glyphosateinsatzes in den verschiedenen Anträgen zu begegnen. Es sei ihm an einer sachlichen Aufklärung gelegen, so BBV-Kreisobmann Klaus Merkel in seinem Einladungsschreiben, um im gleichen Atemzug die Internationale Krebsagentur zu zitieren, dass Glyphosat nicht schädlicher sei, als z.B. heißer Kaffee bzw. Tee.

„Da sind wir uns zumindest darüber einig, dass eine Versachlichung Not tut. Denn wer diesem Vergleich Glauben schenkt, der verschließt Augen und Ohren, z.B. auch vor dem Internationalen Monsanto-Tribunal, das im Oktober 2016 in Den Haag stattfand,“ so die grüne Kreisrätin Helene Rümer.

Die Grünen verweisen indes auf den 90-minütigen Film „Roundup der Prozess“ (Foto), der im Oktober des vergangenen Jahres auf „Arte" gezeigt wurde und der den Skandal um das Pestizid Roundup des US-Konzerns Monsanto und dessen umstrittenen Wirkstoffes Glyphosat dokumentiert. Mit erschütternden Bildern deckt dieser Film die katastrophalen Folgen der Anwendung von Glyphosat auf, das 2015 von der zuständigen UN-Behörde als „vermutlich krebserregend“ eingestuft wird, zudem hormonaktiv und ein starkes Antibiotikum sei sowie Spurenelemente binde –„mit den schlimmsten Folgen für Mensch, Tier und Umwelt, wie die Grünen hervorheben.

40 Jahre nach der Markteinführung von Roundup wurde Glyphosat von der UN-Behörde 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ für den Menschen eingestuft. Viele unabhängige Studien und Untersuchungen belegen die Gefährlichkeit des Pestizids. „Menschen haben aber so viel Angst vor Krebs, dass auch der geringste Verdacht, der Stempel „krebserregend“ könne nicht sicher ausgeschlossen werden, schon ausreicht, dass niemand mit Glyphosat erzeugte Nahrung freiwillig essen will“, machen die Grünen deutlich. Selbst wenn die oben erwähnte Aussage der Internationalen Krebsagentur so richtig wäre, könne jeder Mensch doch selber entscheiden, ob er oder sie Tee oder Kaffee zu sich nehmen will.

„Das Glyphosat aber gibt es ungebeten zum Essen hinzu, ob man will oder nicht“, beklagt Helene Rümer. „Ich selber schätze den Bauernstand hoch, als Leute, die mit viel Fleiß und Arbeit unser tägliches Brot erzeugen“ meint Rümer, die selber von Landwirten abstammt und als Kind viel Zeit auf dem großelterlichen Hof verbracht hat.

„Menschen wollen gesundes Essen, auch wenn sie mehrdafür bezahlen müssen. So gibt der Erfolg auch unseren Biobauern recht,“ haben die Grünen ein Umdenken in der Bevölkerung schon seit längerem ausgemacht. Kreisrat Hans Dünninger, frisch ausgezeichneter Biobauer aus Goßmannsdorf, vertritt die Position, dass er gut ohne Glyphosat und giftige Pflanzenschutzmittel auskommt und trotzdem wirtschaftlich arbeiten kann: „Wenn auch die anderen Landwirte freiwillig darauf verzichten könnten, würde niemand mehr das Insektensterben auf die intensive Landwirtschaft zurückführen, Imageschaden würde von der Landwirtschaft abgewendet, und wenn die Bauern dem Wunsch vieler Konsumenten nachkommen, wird das auch wirtschaftlich von Vorteil sein,“ sieht Dünninger gleich mehrere Gründe für einen Verzicht auf das Unkrautvernichtungsmittel aus dem Hause Monsanto.

Zu guter Letzt fragen die Grünen: „Welchen Schaden bringt die Befürwortung eines Antrages, der die Ausbringung von Glyphosat auf öffentlichen Flächen im Landkreis verbieten will, denn für die Landwirte?“ Die Verwendung von Glyphosat auf landwirtschaftlich genutzten Flächen der Landkreisbauern sei davon gar nicht betroffen. Über ein generelles Verbot werde ohnehin nur auf übergeordneter Ebene entschieden.

Grüner Nachwuchs steht in den Startlöchern

Grüne Jugend Main-Saale gegründet

Sieben engagierte junge Mainfranken im Alter von 17 bis 26 Jahren ausden Landkreisen Haßberge, Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen haben am letzten Wochenende in Maßbach die Grüne Jugend Main-Saale gegründet. Ziel der Nachwuchs-Organisation von Bündnis 90/Die Grünen ist die Vernetzung und Vertretung der jungen Grünen und grün-nahen Jugendlichen. Die politische Arbeit ist an den Leitbildern Ökologie, Frieden, Gleichstellung von Frau und Mann, Schutz gesellschaftlicher Minderheiten, Solidarität, Antifaschismus und Antirassismus orientiert. Unterstützend und beratend zur Seite stand Sebastian Hansen aus dem Landkreis Würzburg, Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend Bayern. In der Gründungsversammlung wurden die Satzung verabschiedet, der Vorstand gewählt und bereits die ersten Veranstaltungen vorgeplant. „Die Mitglieder der Grünen Jugend Main-Saale stellen sich mit viel Energie und großem Engagement ihren neuen Aufgaben“, so die beiden Sprecher Irina Hönig und Jan-Malte Korff. In der Grünen Jugend ist eine Mitgliedschaft bis zum 28. Geburtstag möglich. 

Selbstbewusst statt verdrossen

Die Grüne Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann diskutierte in Zeil mit Bürgern

 Manuela Rottmann wollte etwas Positives aus dem Abend mit nach Berlin nehmen. Und eine Art „Gegenentwurf zur Politikverdrossenheit“ dürfte diesen Wunsch durchaus erfüllt haben, denn immerhin gut zwei Dutzend Neugierige diskutierten am Donnerstag mit der Grünen Bundestagsabgeordneten die Themen, die ihnen auf dem Herzen lagen. Dabei ging es vor allem um die Bereiche Energie, Flüchtlinge und Rente.

Der von den Haßberg-Grünen organisierte „Kneipenabend“ unter dem Motto „auf ein Bier mit Manuela“ war dabei weniger ein Vortrag des Polit-Profis aus Hammelburg, vielmehr kamen hauptsächlich die Bürgerinnen und Bürger zu Wort, gaben an, warum wie sie bei der Wahl im vergangenen Herbst die Grünen gewählt hatten oder warum eben gerade nicht.

Vor allem soziale Themen vermisste Günther Jackl aus Steinbach bei der Öko-Partei. Im Umweltschutz stünde die Partei zwar sehr gut da, aber vor allem beim Thema Rente vermisste er – wie auch bei den meisten anderen etablierten Partien – Konzepte, die dafür sorgen könnten, dass junge Menschen optimistisch in die Zukunft schauen könnten. „Der Jugend wird nicht erzählt, dass sie in 30 Jahren nur noch eine Mini-Rente bekommt“, warf er der Politik im Allgemeinen vor, stattdessen würde eine private Vorsorge propagiert, die sich allerdings kaum jemand wirklich leisten könne. Manuela Rottmann verwies auf die grünen Positionen, das erarbeitete auf soliden finanziellen Füßen stehende „grüne Rentenkonzept“, das allerdings – und das gab sie offen zu – viel zu schwach kommuniziert worden war. Das aber sei eigentlich nötig gewesen, um die Grünen nicht mehr nur als reine Umweltschutz-Partei zu verstehen.

 

Bei den Jamaika-Verhandlungen seien im sozialen Bereich sogar einige gute Punkte vereinbart worden, nach dem Platzen der Gespräche sei nun aber in den Sondierungen für eine „GroKo“ davon aber nichts mehr zu finden, so Rottmann, die für dieses „große und überaus wichtige Thema“ eine eigene Veranstaltung im Kreis in Aussicht stellte.

Sie habe Angst vor der großen Zahl muslimischer, junger Männer – nicht unbedingt im Haßbergkreis, aber in den größeren Städten, begann eine Besucherin die Diskussion um den Standpunkt der Grünen in der Flüchtlingsdebatte. Ein Problem vor allem in den Städten seien die großen Gemeinschaftsunterkünfte, die jegliche Integration erschweren, hielten ihr die Grünen entgegen. Manuela Rottmann konnte die Ängste der Steigerwälderin zwar verstehen, hielt dem aber entgegen, dass Angst „nur durch Erfahrung“ überwunden werden könne. Dies sei zwar ein zeitraubender Prozess, aber durchaus zu bewältigen.

Die Angst vor Kriminalität sei zwar verständlich, werde in der Öffentlichkeit aber nur allzu gerne ausschließlich bestimmten Kulturkreisen zugeordnet. Aber auch unter den Deutschen hätten Rohheit und Aggressivität zum Beispiel gegen Rettungskräfte bei Unfällen – in den letzten Jahren immer mehr zugenommen.

Den teilweise stark traumatisierten Flüchtlingen zu helfen, sei absolut zu richtig, so die ehemalige Umweltdezernenten der Stadt Frankfurt, diese Hilfe müsse aber kontrolliert ablaufen. „Wir brauchen dauerhaft funktionierende Strukturen für die Zuwanderung“, hatte Rottmann eine klare Forderung an die Politik.

Um in der Flüchtlingspolitik nachhaltig voranzukommen, müssen zudem die Fluchtursachen bekämpft, den Menschen in ihren Herkunftsländern nicht ihre Lebensgrundlagen geraubt werden, wie das von den „reichen Nationen“ aber aus wirtschaftlichem Interesse seit Jahrzehnten praktiziert würde.

„In der Gesellschaft haben wir Grünen Rückenwind“

Das Thema Energie stand bei Rainer Baumgärtner ganz oben auf der Liste. Er sorge sich darum, dass die zuvor vereinbarten Klimaschutzziele sowohl von der Union als auch von der SPD „auf unbestimmte Zeit“ verschoben worden seien. „Wir haben dabei das Wissen und wir haben das Geld, um diese Ziele zu erreichen“, so der ödp-Kreisrat.

Sie sei schon in den Jamaika-Verhandlungen überrascht gewesen, dass die Union bei diesem Thema so vehement blockiert habe, meinte Rottmann, auch wenn sie wisse, dass die Erneuerbaren Energien kein „Herzensthema der Union“ seien. Überhaupt sei bei den anderen Partien in diesem Bereich sehr wenig Bewegung zu beobachten, seitdem mit Hermann Scheer (SPD) und Josef Göppel (CSU) die früheren „Partner“ nicht mehr zur Verfügung stünden. Dennoch: „In der Gesellschaft, in der Industrie, in der Landwirtschaft haben wir Grünen beim Energiethema großen Rückenwind.“ In der Politik hingegen fehle aber offensichtlich der Mut zur Umsetzung der Energiewende.

Die Bürgerinnen und Bürger selbst könnten allerdings ein Umdenken in der Politik herbeiführen. Rottmann machte den Befürwortern der Energiewende aber Mut. Wenn an der Basis genügend Druck aufgebaut werde, könnten weder die von kurzfristigen Zielen getriebene Politik, noch Konzerne oder Gewerkschaften auf lange Sicht dagegenhalten. „Wieviel Druck kann die Politik denn widerstehen? forderte die Grüne Bundestagsabgeordnete dazu auf, nicht nachzulassen. „Selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger können Entscheidungen auch herbeiführen.“

Birgit Reder-Zirkelbach tritt zur Landtagswahl an

Nominierungsversammlung der Grünen im Stimmkreis 604 Haßberge/Rhön-Grabfeld

In Alsleben hielten die Grünen der Kreisverbände Haßberge und Rhön-Grabfeld ihre Nominierungsversammlung und wählten die Direkt- und Listenkandidaten im Stimmkreis 604 für die Kommunalwahl im Oktober. Zum Listenkandidaten für den Bezirkstag wurde Peter Werner gewählt, Der Knetzgauer will sich für die Förderung der ländlichen Region einsetzen, den öffentlichen Personennahverkehr und die Nahversorgung sowie die Pflege verbessern.

Die Versammlungsleitung in Alsleben übernahm Johannes Wegner vom Kreisverband Bad Kissingen und führte nach der Vorstellung der Kandidaten die Wahlen durch.

Zur Direktkandidatin für den Landtag wählten die Grünen Birgit Reder-Zirkelbach aus Kleineibstadt. Sie setzt sich besonders für den ländlichen Raum und auf dem Bildungssektor für mehr pädagogische Hilfskräfte in den Schulen ein und wehrt sich gegen die Zwangsdigitalisierung, zum Beispiel durch digitale Wasserzähler mit Funkfunktion. Man dürfe die Senioren nicht abhängen, wer keinen Computer besitzt und nicht mobil ist, brauche Unterstützung, sagte die Gemeinde- und Kreisrätin. Sie will die Zeit bis Oktober nutzen und sich durch Veranstaltungen im Nachbarlandkreis Haßberge bekannt machen.

Zum Listenkandidaten für die Landtagswahl wurde Oliver Eckardt aus Alsleben gewählt, Direktkandidatin für den Bezirkstag ist Klara May aus Junkershausen.

Die endgültigen Direktkandidaten- und Listenplätze werden am 3. Februar in Schweinfurt für die Landtagswahl und am 24. Februar in Aschaffenburg für die Bezirkstagswahl festgelegt.

Yatin Shah nutzte die Gelegenheit sich vorzustellen, er gehört zu den „Rückkehrern“, denn nach seinem Medizinstudium und Tätigkeiten in Nepal und in der Charité in Berlin ist er wieder in Bad Königshofen. Ihm liegt besonders die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum am Herzen.

Auch Joschua Wolf aus Bundorf stellte sich und seine Pläne vor. Gemeinsam mit einigen Gleichgesinnten will er am 3. Februar in Maßbach die „Grüne Jugend Main-Saale“ gründen für alle Mitstreiter unter 28 Jahren aus den Landkreisen Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld, um dem politischen Desinteresse vieler Jugendlicher entgegenwirken. Das begrüßen Reder-Zirkelbach und der Kreisvorsitzende der Grünen Haßberge, Matthias Lewin, und sagten ihre Unterstützung zu.

Auf ein Bier mit Manuela

„Was nun, Frau Rottmann?“

Die frisch in den Bundestag gewählte Grüne Manuela Rottmann stellt sich am Donnerstag, 25. Januar, ab 19 Uhr in der Brauereigaststätte „Zur Alten Freyung (Göller)“ in Zeil den Fragen der Bürger. Hierbei geht es unter dem Motto „Auf ein Bier mit Manuela“ im Rahmen eines Kneipenabends auch um die aktuellen Entwicklungen in Berlin, die gescheiterten Sondierungsgespräche für eine „Jamaika-Regierung“ und die Alternativen Große Koalition oder sogar Neuwahlen.

Auch die kommunalpolitischen Entscheidungen im Landkreis sollen zur Sprache kommen, versprechen die Grünen in ihrer Pressemeldung – sei es die Entwicklung bei den Haßbergkliniken, die GUT oder vor allem der ÖPNV – all diese Themen hat die Grüne Bundestagsabgeordnete im Gepäck. 

Grüne nominieren ihre Kandidatinnen und Kandidaten

Für die Landtags- und Bezirkstagswahlen

Die Grünen aus dem Stimmkreis Haßberge/Rhön-Grabfeld starten im Januar in den Wahlkampf für die Landtags- und Bezirkstagswahlen im Herbst. Die Nominierungsversammlung der beiden Kreisverbände, in der die Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehenden Wahlen bestimmt werden, findet am Donnerstag, 18. Januar, um 19.30 Uhr im Gasthaus „Grüner Baum“, Kirchplatz 2, in Alsleben bei Bad Königshofen statt.

2017 und älter