BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kreisverband Haßberge

Die Kandidat*innen für den Gemeinderat Oberaurach stellen sich vor

Dr. Roland Baumann

48 Jahre
Oberstudienrat
Dankenfeld
amtierender Gemeinderat
Kreistagsliste Platz 14

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung für Oberaurach, weil ich Oberaurach ökologisch und ökonomisch weiterentwickeln und die Schöpfung bewahren will – für eine lebenswerte Zukunft unserer Kinder.

Motivation
Was werden wir unseren Kindern später einmal sagen, wenn sie uns fragen, was wir getan haben, um den Klimanotstand abzuwenden, die Welt vor der Überhitzung zu bewahren, ein gutes Leben für sie, für unsere Enkelkinder und für Kinder weltweit zu erhalten und zu ermöglichen? Werden wir sagen, dass wir das alles nicht gewusst haben, werden wir sagen, dass wir dachten, das würde schon alles nicht so schlimm werden, werden wir es wagen, ihnen zu sagen, dass es halt einfach so ein bequemes Leben war damals in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts, als viele von uns in materiellem Wohlstand lebten, gelegentlich in Urlaub fliegen und diese herrlich großen Autos fahren konnten? Werden wir unschuldig mit den Schultern zucken und fragen: „Was hätten wir denn tun sollen?“ Oder - werden wir den Mut, die Ehrlichkeit oder auch die Frechheit besitzen, ihnen in die Augen zu schauen und ihnen zu sagen, dass wir in unserer unendlichen Gier alle Ressourcen schon verbraucht haben, die eigentlich ihrer und den folgenden Generationen zur Verfügung stehen hätten sollen, werden wir den Mut haben, ihnen zu sagen, dass wir jahrzehntelang auf ihre Kosten gelebt haben, dass wir ihre Zukunft verspielt haben, dass wir ihre Gesundheit, gar ihr Leben gefährdet haben? Den Tatsachen ins Auge blicken, das will ich tun. Und aus dieser Analyse heraus, will ich mich politisch engagieren, für den Erhalt unserer Heimat und für eine ökologische Zukunft, in der die große Politik sinnvolle Rahmenbedingungen setzt, in der wir die Transformation unserer Gesellschaft und Wirtschaft zu einem besseren und nachhaltigen Miteinander geschafft haben und in der wir Rechtspopulisten argumentativ begegnen und Rechtextremen die Stirn bieten, wo immer sie sich zeigen. Der Weg dahin wird nicht leicht. Es braucht viel Einsicht, viel Erklärung, Geduld und Motiviation. Gehen wir es an! Mit Ihrer Hilfe am 15.3. bei der Kommunalwahl: Ökologisch leben - grün wählen!

Julian Bayer

35 Jahre
Erzieher
Leiter einer Kindertagesstätte
Kirchaich
amtierender Gemeinderat
Kreistagsliste Platz 26

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil die Zeiten Entscheidungen von uns verlangen, die Weitsicht und konsequentes ökologisches Handeln erfordern.

Motivation
Seit 2014 engagiere ich mich im Gemeinderat in Oberaurach. In dieser und in der nächsten Wahlperiode möchte ich mich weiter für die Bedürfnisse junger Familien stark machen. Die Betreuungslandschaft unserer Kinder braucht Qualität und muss sich an deren Bedürfnissen orientieren. Hierfür kämpfe ich leidenschaftlich. Die Zeiten erfordern von uns Entscheidungen zu treffen, die Weitsicht und konsequentes Handeln verlangen. Auch in der Kommunalpolitik kann - und darf man sich nicht wegducken. Ich werde hier Verantwortung übernehmen. Ich möchte mit Mut und Herz dafür sorgen, dass Oberaurach auch für unsere Kinder eine Heimat ist und bleibt.

Anita Amend

67 Jahre
Lehrerin i.R.
Oberschleichach
Projektleiterin „Bürger helfen Bürgern“
Kreistagsliste Platz 7

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung für Oberaurach, weil ich die Zukunft unserer Gemeinde in sozialem Miteinander, Fairness und Respekt mitgestalten will.

Motivation
Nachdem unsere Familie einen Bio-Bauernhof (Rinder- und Schafzucht mit Weidehaltung) betreibt, liegt mir natürlich eine ökologische Landwirtschaft sehr am Herzen, ohne Kunstdünger und Spritzmittel. Ich setze mich seit Jahren für ein Glyphosatverbot ein und möchte giftfreie Böden und sauberes Grundwasser ohne erhöhte Nitratwerte. Unsere Nachkommen haben ein Recht darauf! Des weiteren kritisiere ich die Subventionspolitik der EU. Die Fördermittel sollten nicht nach den Flächen, sondern nach ökologischen, nachhaltigen Kriterien ausgerichtet sein. Darüber wird in Brüssel zwar seit Jahren gestritten, aber passiert ist bisher kaum etwas. Zudem ist mir die Energiewende sehr wichtig. Für mich ist die Stadt Haßfurt ein großes Vorbild für andere Städte und Gemeinden. Hier ist die Politik gefordert, z. B. wenn es darum geht, die verhängnisvolle 10H-Regelung endlich abzuschaffen. Klimaschutz beginnt hier bei uns, in unseren Gemeinden. Ich glaube, viele Bürger*innen unserer Gemeinde sehen noch nicht die Gefahren, die vom Kipppunkt des Klimas ausgehen. Ich möchte mir von unseren Kindern und Enkeln nicht vorwerfen lassen, ich hätte nichts getan und nur zugeschaut. In unserer Gesellschaft macht sich immer mehr Egoismus, Hass und Brutalität breit. Solch ein Verhalten vergiftet unsere Gesellschaft und ist nicht länger zu dulden. Damit wir uns wohlfühlen können, und das will eigentlich jeder, benötigen wir ein gutes soziales Klima. Dazu braucht es vor allem Verständnis, Toleranz und Respekt im Umgang mit unseren Mitmenschen. Unerlässlich für die Verbesserung der Lebensqualität unserer Bürger*innen ist außerdem ein gewisses Maß an Empathie. Das bedeutet für mich, die Not anderer zu sehen und zu helfen, egal welcher Nationalität oder Religion der Hilfesuchende ist.

Andreas Kiraly

57 Jahre
Selbständiger Diplom-Forstwirt
Baumpfleger
Hummelmarter
Vorstandsmitglied BN, Kreis Haßberge

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil die Natur uns schützt, wenn wir sie gemeinsam respektvoll schützen.

Motivation
Der Erhalt und der Schutz unserer Kulturlandschaft und unserer Naturlandschaften ist mir seit meiner Jugend ein besonderes Anliegen. Wie wir alle in den vergangenen Jahren deutlich sehen konnten, verschärfen die deutlich klimatischen Veränderungen die Regenerationsfähigkeit unserer Naturräume. Leider müssen wir auch bei uns einen deutlichen Rückgang der Artenvielfalt feststellen. Ich möchte dafür Verantwortung übernehmen, dass wir die berechtigten Ansprüche der Landnutzung in Einklang bringen mit den Ansprüchen des Naturschutzes, um unseren Nachkommen eine intakte und reichhaltige Naturlandschaft zu hinterlassen. Diese Herausforderung anzunehmen sehe ich als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, welche aus meiner Sicht nur im Dialog und gegenseitigem Respekt zum Erfolg führen kann. Dafür möchte ich mich einbringen.

Lisa Altenhöfer

23 Jahre
Lehramtsstudentin
Trossenfurt

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil ich als begeisterte Europäerin große Chancen in "grünen" Partnerschaften mit Kommunen in und außerhalb Deutschlands sehe, um einerseits von- und miteinander zu lernen und andererseits bewusst rechtsextremen Tendenzen entgegenzutreten. Denn gemeinsam sind wir stärker, besser und wirkungsvoller als Gegeneinander!

Motivation
Die Gesellschaft für den Klimaschutz stark zu machen ist längst keine verstaubte, nostalgische Utopie der 68-Generation mehr, sondern brandaktueller Treibstoff für unsere Zukunft – hier bei uns und überall. Daher ist es wichtig, Klimapolitik auch auf kommunaler Ebene zu etablieren und damit ein selbstverständlich werdendes, aktives Umweltbewusstsein und Wertschätzung für unsere idyllische Heimat bei allen Generationen anzuregen. Als angehende Lehrkraft liegt mir dabei die Kinder- und Jugendarbeit besonders am Herzen, z. B. über schulische Projekte in Zusammenarbeit mit dem Umweltbildungszentrum. Doch auch auf Erwachsenenebene müssen wir über ebenso attraktive wie informative Veranstaltungen Möglichkeiten aufzeigen, verantwortungsbewusst zu handeln. Eine notwendige Voraussetzung der Region ist dabei der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs... damit man auch ohne ein Auto die Chance hat, mobil zu sein - obwohl man "auf'm Kaff" bzw. "irgendwo im nirgendwo" wohnt. Darüber hinaus wünsche ich mir als Teilnehmerin und Organisatorin verschiedener sozialer, kultureller und ökologischer internationaler Austauschprojekte wie Comenius, Erasmus und AEGEE einen Blick über den lokalen Tellerrand hinaus; auch und gerade für unsere Gemeinde. In den Kontext einer „Internationalisierung nachhaltiger Politik" gehört mein Motto "...besser gemeinsam grün statt gegeneinander braun denken!" Als begeisterte Europäerin sehe ich große Chancen in "grünen" Partnerschaften mit Kommunen in und außerhalb Deutschlands, um einerseits von- und miteinander zu lernen und andererseits bewusst rechtsextremen Tendenzen entgegenzutreten. Denn gemeinsam sind wir stärker, besser und wirkungsvoller als Gegeneinander! Ich wünsche mir daher ein soziales und offenes Miteinander, bei dem Bürger mit Migrationshintergrund, Behinderung oder anderweitigen Sondersituationen direkt in unsrer Mitte integriert statt (bewusst oder unbewusst) ausgegrenzt werden. Also auf, lasst uns unsere Zukunft GEMEINSAM gestalten und die Verantwortung für übermorgen übernehmen.

 

Noel Scholtens

42 Jahre
verheiratet
Selbständiger Winzer und Fahrradhändler
Fatschenbrunn
Mitglied im Bund Naturschutz, im Slowfood e.V., DIMB, DAV

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil ich als Winzer weiß, dass der Schlüssel zu einem guten Leben in der Biodiversität und Artenvielfalt liegt.

Motivation
Meine berufliche Ausbildung zum Winzer hatte schon früh mein Interesse für ökologische Zusammenhänge geweckt. Je mehr ich mich damit befasste, desto deutlicher wurde mir bewußt, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Biodiversität liegt. Daher bin ich überzeugter Gegner von Herbiziden wie zB. Glyphosat. Dass sowohl auf privaten als auch auf öffentlichen Flächen in Oberaurach noch immer Grünstreifen in Schotter mit Plastikfolie (von mir Todeszonen genannt) verwandelt werden, zeigt mir, dass ein Umdenken noch nicht ausreichend statt gefunden hat. Um die Natur zu erleben, gibt es wohl kaum ein besseres Sportgerät als das Fahrrad. Als Fahrradexperte setze ich mich selbstverständlich auch für einen sinnvollen (!) Ausbau der Fahrradwege ein. Durch meine niederländischen Wurzeln weiß ich welche wichtige Rolle das Fahrrad sowohl als Verkehrsmittel, als auch zur Freizeitgestaltung spielen kann. Vom niederländischen Vorbild sind wir hier freilich noch weit entfernt, was uns aber motivieren muss unsere Ziele entsprechend hoch zu stecken. Fahrradförderung muss aber über den Bau der Radwege hinausgehen. Ebike-Ladestationen, Radtouren, Mountainbikestrecken, Mountainbike-Jugendförderung u.v.m. - das Potenzial ist noch nicht ansatzweise ausgeschöpft. Packen wir es also an!

Barbara Körpert

49 Jahre
Hausfrau
Oberschleichach
Kreistag
Listenplatz 31

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil ich nicht möchte, dass ich später vor meinen Kindern stehen und ihnen sagen muss, dass ich weggeschaut und so getan habe, als hätten wir die Entwicklung nicht absehen können.

Motivation
Ich habe mich im Herbst entschieden, heuer bei der Gemeinderatswahl in Oberaurach für Bündnis 90 die Grünen anzutreten. Unser Steigerwald und unsere Gemeinde Oberaurach liegen mir sehr am Herzen und ich möchte meinen Teil dazu tun, dass sich alle hier wohlfühlen. Mir persönlich ist es wichtig, einen respektvollen Umgang im Miteinander und ein nachhaltiges Denken mit unserer Umwelt zu pflegen. Müllvermeidung ist für mich ein großes Thema deshalb ist es höchste Zeit umzudenken. Ich möchte später nicht vor meinen Kindern stehen und sagen müssen: „Ja ich habe weggeschaut und so getan als wäre nichts“. Nein ich möchte Dinge verändern, meine Meinung sagen, Ideen einbringen, Menschen ansprechen und aufrütteln das es so nichtmehr weitergeht. Wenn jeder einzelne mit Müllvermeidung anfängt ist schon viel geschafft denn wir sind viele, sehr viele, 7,53 Milliarden Menschen und das zutun jedes einzelnen davon ist wichtig, um unsere Erde für weitere Generationen lebenswert zu erhalten.

Hans Stark

59 Jahre
Forstbeamter
Kirchaich
Jagdberater Landkreis Haßberge

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil ich als Förster täglich im Wald sehe, dass wir vor neue Herausforderungen gestellt werden, dass wir rasch reagieren und CO² reduzieren, regenerative Energiequellen erschließen und nachhaltiger leben müssen.

Motivation
Meine Motivation: In meinem Beruf als Förster merke ich immer mehr, dass sich unser Klima und unsere Natur grundlegend verändert und uns vor neue Herausforderungen stellt. Wir müssen jetzt rasch reagieren und CO² reduzieren, regenerative Energiequellen erschließen und nachhaltiger leben. Gerne würde ich mit dazu beitragen, dass unsere Heimatgemeinde umweltfreundlicher wird und lebenswert bleibt. Deshalb habe ich mich auf meine alten Tage noch einmal entschlossen politisch aktiv zu werden. Nicht wegen meiner Person, sondern vielmehr wegen meiner Kinder und vor allem wegen meiner Enkel.

Ruth Fritzmann

61 Jahre
selbständige Physiotherapeutin
Trossenfurt

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil ich mich schon lange ehrenamtlich für den Naturschutz, die Artenvielfalt und den Erhalt unserer liebenswerten Heimat engagiere.

Mario Pfaff

59 Jahre
Selbständiger Veranstaltungstechniker
Fatschenbrunn

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil wir die Erde nicht nur von unseren Eltern geerbt, sondern vor allem auch von unseren Kindern geliehen haben

Motivation
Im örtlichen Miteinander bin ich als gebürtiger Fatschenbrunner bereits seit vielen Jahren aktiv. Bereits bei der letzten Kommunalwahl habe ich kandidiert. Damals habe ich mich für die kulturellen Belange in Oberaurach ausgesprochen. Auch ohne Mandat habe ich mich seither dafür eingesetzt und somit unter anderem die Teilnahme Fatschenbrunns am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ vom Kreisentscheid bis in den bayerischen Landeswettbewerb begleitet. Den Tag der offenen Gartentür und die Eröffnung des Europäischen Kulturwegs Fatschenbrunn mit geplant und ausgeführt. Im Zuge der Etablierung einer „Gewerbeschau Oberaurach“ entstand das Gartenfest „Schöner leben aus Schleichach – Alles für die Freiluftsaison“ welches ich auch in der Planung begleite. Nun stelle ich mich zur Wahl damit das erreichte nachhaltig fortgeführt und ausgebaut werden kann. Mir liegt mein Zuhause sehr am Herzen und ich möchte dazu beitragen, dass sich alle hier wohlfühlen. Auch wenn ich keiner Partei angehöre, habe ich schon immer eine grüne Seele. Nachhaltigkeit, Sozialer Umgang und Achtsamkeit sind für mich wichtig. In Zeiten rechthaberischer und rechtspopulistischer Ideologien stehe ich dafür, dass Meinungen des Einzelnen akzeptiert werden und eine tolerante Diskussionskultur erhalten bleibt. Ich verstehe unsere grüne Liste nicht als Befürworterin einer Verbotskultur, sondern als Ideengeberin. In der Zeit von spürbarer Klimaveränderung hilft es nicht, den Menschen Verbote aufzuerlegen sondern aufzuzeigen, wie auch wir im Kleinen aktiv unseren Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten können.

Bettina Stroh

64 Jahre
Diplompädagogin
Oberschleichach

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil wir im Kampf gegen den Klimawandel auch kommunalpolitische Rahmenbedingungen schaffen müssen und weil wir uns dafür entscheiden können, ökologisch und gut zu leben.

Motivation
Das Verhältnis von Mensch und „Um“-Welt und dessen Auswirkungen war grundlegendes Thema meines ganzen Berufslebens. Ich habe in meiner Tätigkeit als Leiterin des UmweltBildungsZentrums (UBiZ) immer Wert darauf gelegt, alle Bereiche des Lebens mit den Bildungsveranstaltungen anzusprechen, in denen man die Entscheidung hat, sich ökologisch oder eben nicht ökologisch zu verhalten und Alternativen aufzuzeigen. Neben den Aufgaben, die die demografische Entwicklung den Kommunen auf dem Land stellt, sind aus meiner Sicht der Schutz der Biodiversität, ein Nachhaltigkeitsmanagement auf kommunaler Ebene, Klimaschutz durch Erneuerbaren Energien mit der Wertschöpfung vor Ort, Energieeinsparung und Lösungen für Mobilität wichtige Themen für die kommenden Jahre. Wir sind inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem wir nicht mehr viel Zeit zum Umsteuern haben, wenn wir nicht unumkehrbare Kipppunkte bei der Klimaänderung erreichen wollen. Die Klimaziele müssen auf allen Ebenen angegangen werden. Dabei können persönliche Verhaltensänderungen allein den Klimawandel nicht mehr aufhalten. Meine Überzeugung ist, dass wir neue politische Rahmenbedingungen brauchen und auch in der Kommunalpolitik die Prioritäten entsprechend setzen müssen. Deshalb möchte ich mich auf Gemeindeebene für unsere Zukunft und die der Generationen nach uns engagieren und konstruktiv an Lösungen mitarbeiten.

Wolfgang Kratky

77 Jahre
Bauingenieur i.R.

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil ich mich seit beinahe 30 Jahren in den Reihen der Grünen für eine regenerative, dezentrale Energieversorgung – jenseits von Atom- und Kohlestrom einsetze und weil ich als älterer Mensch ein Herz für die Probleme nicht mehr mobiler Mitbürger habe, die dringend auf einen funktionsfähigen ÖPNV angewiesen sind.

Motivation
Die Erde brennt! In Australien hat ein ganzer Kontinent gebrannt. Australien ist weit weg von uns? Auch wir in unserer grünen Heimat bekommen immer deutlicher die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Seit beinahe 30 Jahren setze ich mich in den Reihen der Grünen für eine regenerative, dezentrale Energieversorgung weg von Atom- und Kohlestrom, ein. Als älterer Mensch habe ich ein Herz für die Probleme nicht mehr mobiler Mitbürger, die dringend auf einen funktionsfähigen ÖPNV angewiesen sind. Auch der Flächenfraß bereitet mir große Sorgen. Tag für Tag verschwindet in Bayern die Fläche von 14 Fußballfeldern. Ich setze mich daher dafür ein, anstelle von neuen Baugebieten vorrangig Baulücken in den innerörtlichen Bereichen zu schließen und bevorzugt alte Immobilien einer neuen Nutzung zuzuführen. Zement ist mit 8% weltweit einer der größten CO2-Emittenten, daher mehr Holz als nachwachsender Rohstoff statt Beton. Ich bitte Euch um Unterstützung der Grünen Liste.

Pia Utzmann

60 Jahre
Gesundheitspraktikerin
Trossenfurt

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil ich mir einen Politikstil für Oberaurach wünsche, der die Anliegen der Bürger und die Anforderungen der Zeit miteinander verbindet.

Motivation
Umwelt und Gesundheit gehören zusammen. Umweltschutz ist nachhaltige Gesundheitsvorsorge. Reine Luft, sauberes Trinkwasser, eine intakte Natur - wir brauchen eine Umwelt, in der wir und nachfolgende Generationen leben und uns wohlfühlen können. Ich wünsche mir einen neuen Politikstil für Oberaurach, der die Anliegen der Bürger und die Anforderungen der Zeit miteinander vereint.

Margit Pickel-Schmitt

52 Jahre
Medizinische Fachangestellte
Kirchaich

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung für Oberaurach, weil es höchste Zeit ist, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen und weil ich es unfair finde, auf Kosten unserer Kinder über unsere Verhältnisse zu leben und ihnen die Verantwortung für die Zukunft zuzuschieben

Motivation
Gründungsmitglied bei den Sportschützen Kirchaich, ehrenamtliche Betreuerin einer aus dem Irak geflüchteten ehemaligen Kirchenasylantin der Pfarrgemeinde. Seit meiner Schulzeit stand für mich fest, meine Stimme den Bündnis90-Die Grünen zu geben. Als ich davon hörte, dass in unserer Gemeinde ein Ortsverband gegründet wird, wusste ich sofort, dass ich mich dort aktiv einbringen möchte. Es ist höchste Zeit etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Ich finde es gegenüber unseren Kindern unfair die Verantwortung vor uns herzuschieben.

Andrea Kasper

61 Jahre
Lehrerin
Oberschleichach

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung, weil mir in unserer Gemeinde ein schonender und respektvoller Umgang mit der Natur, eine lebenswerte, intakte Umwelt, und der Schutz der biologischen Vielfalt ein großes Anliegen ist.

Motivation
Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ein Teil meines Lebens, den ich nach wie vor liebe. Jungen Menschen, neben Wissen und anderen Kompetenzen, die Wertschätzung für die Natur zu vermitteln, ist mir heute wichtiger denn je. Nur derjenige, der die Grundlagen für umweltbewusstes Handeln kennt und den Nutzen versteht, ist dazu in der Lage, natürliche Lebensräume zu schützen und umweltgerecht zu handeln. Deshalb sind mir auch in unserer Gemeinde ein schonender und respektvoller Umgang mit der Natur, eine lebenswerte, intakte Umwelt, und der Schutz der biologischen Vielfalt ein großes Anliegen. Daneben möchte ich mich für die Förderung der Bildung unserer Kinder aus allen Bevölkerungsschichten und die Verbesserung der Nahverkehrssituation einsetzen. Bei allen Themen ist es mir wichtig, dass die regionalen Gegebenheiten und die Bedürfnisse der Bürgerin in den einzelnen Gemeindeteilen im Vordergrund des kommunalpolitischen Handelns stehen und dass wir in unserer oft so lauten und stressigen Welt nicht vergessen: Die Natur ist ein sehr gutes Beruhigungsmittel (Anton Pawlowitsch).

Thomas Karg

53 Jahre
Disponent
Oberschleichach
Gemeinderat

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung für Oberaurach weil ich gerne dabei sein will, wenn es darum geht die Zukunft unserer Gemeinde nachhaltig zu gestalten. Ein "weiter so" kann sich unsere Erde nicht mehr leisten.

Motivation
Inspiriert von Familie, Freunden und der Natur will ich meinen ganz persönlichen Beitrag zum Fortbestand und zur Sicherung einer lebenswerten Zukunft leisten. Die banale Erkenntnis, dass weniger oft mehr ist kann entscheidend und richtungsweisend für unser aller Zukunft sein. Weniger Einweg, weniger Flächenverbrauch, weniger CO2-Ausstoß, weniger Plastik, weniger Rassismus, weniger Gegeneinander, weniger …….. Ich will aktiv dazu beitragen, damit in unserem Landkreis mehr geht! Mehr ÖPNV, mehr Familie, mehr Transparenz, mehr Kommunikation, mehr Gemeinschaftsgeist, mehr Zusammenhalt, mehr ....... Ich will Verantwortung für Mensch und Natur in unserer wunderschönen Gemeinde und auch gerne darüber hinaus übernehmen. Konstruktiv und nachhaltig mit allen Menschen die den Blick für die Realität nicht verloren haben. Leider gibt es kein fertiges Rezept für die Bewältigung der vielfältigen Zukunftsaufgaben. Aber zusammen können wir viele kleine Zutaten sammeln um etwas zu schaffen, was unserer Gemeinde, dem Landkreis, den Menschen und nicht zuletzt unserem noch blauen Planeten guttut. Im Kleinen wie im Großen!

Barbara Kratky (Ersatzkandidatin)

76 Jahre
Gymnasiallehrerin im Ruhestand
Oberschleichach

Wahlspruch
Ich übernehme Verantwortung für Oberaurach, weil ich mich für ein achtsames Leben im Einklang mit der Natur einsetze. Grün leben – grün wählen, lautet mein Wahlspruch.

Motivation
Wir leben in Oberaurach im Grünen und dennoch können wir von Jahr zu Jahr mehr beobachten, wie die Artenvielfalt auf den Wiesen in unmittelbarer Nähe rapide zurückgeht. Diese Zerstörung der Natur durch die mit Profitstreben einhergehende intensive Nutzung des Bodens empört mich. Jede(r) Einzelne von uns kann auch durch kleine Schritte dazu beitragen, dass wir zu einem achtsamen Leben mit der Natur zurückkehren. zusätzlich Oberaurach: Als Ersatzkandidatin bin ich bereit, die Grünen, denen ich bereits seit 24 Jahren angehöre, in Oberaurach nach Kräften zu unterstützen.