Topthema beim monatlichen Stammtisch der Grünen in Manau war die Schreckensmeldungen über FAG-Kugelfischer. Bei der Übernahme durch INA wurde immer wieder daraufhingewiesen, daß FAG nicht gekauft wurde, um Werke zu schließen.
Nach nur wenigen Jahren zeichnet sich ab, wie verläßlich solche Aussagen von Managern sind!
Aus Sicht der Bündnisgrünen hat die gesamte Belegschaft durch ihre hohe Flexibilität und ihr Engagement dazu beigetragen, den Standort zu festigen.
Jetzt ist aber auch die Betriebsführung gefragt, hier ihren Teil beizutragen.
Empört sind die Grünen, daß hier anscheinend nur die unmenschlichste und simpelste Lösung den Verantwortlichen einfällt: Werk schließen, Leute entlassen, um für die Firmeninhaber profitablere Standorte neu zu gründen. Die
„Kleinen Leute“ bleiben auf der Strecke, Hauptsache der Firmenprofit stimmt!
Die Grünen im Landkreis Haßberge rufen alle zur uneingeschränkten Solidarität mit der Belegschaft des Kugelfischer-Werkes auf!
„Es muß doch in den FAG-Werken Innovation und Beschäftigung möglich sein!“ so die Überzeugung aller Anwesenden.
In der lebhaften Diskussionsrunde kam auch zur Sprache, daß die Stadt Eltmann 1999, zur Standortsicherung, einen Kaufvertrag für die Werksgeländeübernahme 2010 abschloss. Dies geschah unter der Option der Arbeitsplatzsicherung.
In der Presse wurde damals stolz mit geteilt:“FAG steht zum Standort Eltmann“
Die Verantwortlichen sind in die Pflicht genommen, dies nicht nur als leere Worthülse zu verwenden, sondern weiter am Standort Eltmann fest zu halten.
„Es ist eine unmoralische Entscheidung, das Schicksal von
1.000 Mitarbeitern und deren Angehörigen für den Firmengewinn zu opfern!“ so eine Diskussionsmeinung, wobei dabei die Frage auftauchte, “...wie will man Maßlosigkeit einer Gier in Strafrecht fassen?“
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